Biovegan - aber wie?

 

 

 

Veganer sind besser - leben gesünder - leben tierleidfrei - alles toll?

 

 

 

Ist das wirklich so?

 

 

 

Zur Wochenmitte ein Kommentar von Klaus Alfs dazu:

 

 

 

Vegane Tierrechtler reden gerne von Argumenten. Was sie jedoch bieten, sind nur unreflektierte Anklagen und Selbstanpreisungen. Wen interessiert schon deren Selbstbetrug?

 

 

 

Gerade kam in einem anderen Beitrag mit einer Veganerin in der Diskussion zu Tage, dass diese sich komplett tierleidfrei ernährt und lebt. Sie hat zwar noch keinen Flüchtling aufgenommen, dieses allerdings glatt täte. Ja, sie sind ganz toll, unsere Veganer! Sie würden sogar einen Flüchtling aufnehmen. Hoffen wir für diesen mal, dass sie es nicht tun. Sonst muss er sich vor deren veganen Moralpredigten gleich wieder auf die Flucht begeben.

 

 

 

"Vegane Produkte"? Das sollen die mal Ihrer Großmutter erzählen! Sie konsumieren also nur Nahrungsmittel, die auch "vegan" produziert wurden, ja? Also ohne den Dünger von dem Vieh, das die Landwirte angeblich aus purer Profitgier halten. Nie und nimmer! Gerade Veganer profitieren im hohen Maße von der Tiernutzung, ohne davon wissen zu wollen. Macht man diese Leute darauf aufmerksam, kommt nur: "aber wenigstens esse ich keine Tiere etc. ..." Motto: Du bist viel böser als ich! Bätsch. Wie im Kindergarten. Ich esse wenigstens kein Obst und bin deshalb nicht für den milliardenfachen Tod der süßen Schermäuschen mitverantwortlich. Plustere ich mich deshalb auf wie eine gerupfte Moralpute? Nee.

 

 

 

Und was soll das Geschwätz vom "Profit"? Der gesellschaftliche Gewinn der Nutztierhaltung besteht darin, hochwertige Nahrung und hochwertigen Dünger zu produzieren, damit die Pflanzen ("andere Kreaturen"), die die Veganer so gerne verzehren, auch wachsen können. Das wäre sogar dann der Fall, wenn es keinen Kapitalismus, keine Großkonzerne und keine "Massentierhaltung" gäbe. Wenn irgendwer richtig fetten Profit aus dem "Leid anderer Kreaturen" zieht, dann sind es die veganen Anbieter, die ihrer verblendeten Kundschaft irgendwelche Abfallprodukte als angeblich tierleidfreie und hochwertige Lebensmittel für Mondpreise andrehen. Würde deren Kundschaft sich nicht so hingebungsvoll am Leid anderer Kreaturen aufgeilen, um seelische Defizite zu kompensieren, könnten diese Anbieter einpacken.

 

 

 

Also, liebe Veganer - immer schön dran denken

 

#‎wirmacheneuchsatt!

 

 

Bioveganer Landbau ist Raubbau.

 

"In der biologischen Landwirtschaft werden enge Stoffkreisläufe angestrebt und auf synthetische Düngemittel, Pestizide und gentechnisch veränderte Organismen wird verzichtet. Im bio-veganen Landbau werden darüber hinaus keine Tiere gehalten und auch keine Produkte aus Tierhaltung oder -schlachtung verwendet (Mist, Gülle, Knochen-, Blut- oder Hornmehl, Haarpellets etc.). Dezentrale Strukturen, eine möglichst regionale Erzeugung und Vermarktung, Ressourcenschonung und Förderung der Artenvielfalt sind weitere Handlungsmaximen.
Bodenfruchtbarkeit und Grünlanderhalt
Als Alternativen zu tierlichen Düngemitteln werden im bio-veganen Landbau zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit vor allem die Gründüngung, Mulch, rein pflanzlicher Kompost oder auch mit rein pflanzlichen Materialien gewonnene Terra preta (Schwarzerde) verwendet. Zudem werden angemessene Fruchtfolgen geplant
(= zeitlich geplante Aufeinanderfolge verschiedener Kulturpflanzen auf einer landwirtschaftlichen Fläche), um etwa eine ausreichende Stickstoffversorgung des Bodens mittels Leguminosen (Hülsenfrüchtler) oder eine Verbesserung der Phosphataufnahme von Pflanzen zu gewährleisten."
(Quelle:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/ak…/bio-veganer-landbau)

 

Soweit die idyllische Theorie – nur wie sieht die Realität aus?

 

Viehlose Landwirtschaft im größeren Stil ist erst seit Einführung des Haber-Bosch-Verfahrens und des Mineraldüngers möglich geworden. Dafür braucht es jedoch ordentlich Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel (Achtung Tiermord!), sowie moderne Landmaschinen mit viel Elektronik. Überdies müssen auch für Ernte, Lagerung und Herstellung veganer Nahrung Acker- und Lagerschädlinge getötet werden (Ratten, Mäuse, Eidechsen, Schlangen, Hamster, Wildschweine, Insekten, Spinnentiere u.v.a.m.). Der Anteil “bioveganer” Landwirtschaft liegt im Promillebereich und ist gänzlich ineffizient. Mit einer Landwirtschaft, die komplett auf Viehnutzung und Mineraldünger verzichtet, kann man nicht mehr als eine Handvoll Menschen satt bekommen.

 

...und wie sieht das Ergebnis aus?

 

Bioveganer Landbau ist also ein Raubbau an den Ressourcen unserer Kinder. Eine wie auch immer geartete Rückführung der vom Menschen verbrauchten Nährstoffe ist nicht vorgesehen.

 

„3.5 Verboten als Hauptquellen der Fruchtbarkeit (a) Erzeugnisse tierischen Ursprungs, auch Fisch (b) Düngemittel, Gülle oder Urin von allen Tieren, einschließlich landwirtschaftlichen Nutztieren, Gnadenbrottieren und Haustieren (c) Wurmkompost (d) Menschliche Fäkalien und Urin (e) Menschliches Gewebe (f) Klärschlamm (g) Torferden (h) Materialien, die GVO enthalten oder deren Derivate (i) Radioaktive Stoffe (j) Synthetische Düngemittel (k) Lösliche Düngemittel als die wichtigste Quelle der Fruchtbarkeit“

 

Demnach ist selbst Kompost schon mal verboten, weil man die armen Würmer nicht ausnutzen darf, und Kompost ohne Würmer düngt nicht in dem Maße wie es nötig ist (eben weil die Würmer einen Job in der Natur haben).
Und darüber hinaus gibt es eben keinerlei Rückführung. Wenn die fossilen Ressourcen einmal verbraucht sind, kann man den Boden mit "bioveganem Landbau" nicht mehr fruchtbar erhalten.
Tiere haben eine Aufgabe in den natürlichen Stoffkreisläufen: Nährstoffe zu konzentrieren und in hochwertige Eiweiße umzuwandeln, und andererseits Dünger zu verteilen.
Pflanzen ohne angemessene "Verdauung" einfach wieder einzugraben ist kein Düngen.

 

Und die DüngeVO und die CC-Richtlinien schreiben nun mal vor, die Böden in einem guten Zustand zu erhalten.
Es gibt in der Natur nun mal Nahrungsketten. Jede Art der Verdauung hat ihre Aufgabe, die Pflanzenfresser können Cellulose aufschließen, verfügbar machen und z.B. B12 und essentielle Aminosäuren bilden, die Omnivoren konzentrieren dann die Nährstoffe noch mehr, und die Carnivoren sind sozusagen die Gesundheitspolizei. Und ALLE diese verschiedenen Stufen verteilen ihren verschiedenen Dünger überall.

 

Dieses System beim Menschen "nachzubauen" beinhaltet nun mal, dass man Pflanzenfresser nutzt (70% der Nutzflächen der Welt sind ausschließlich mit Pflanzenfressern zu nutzen, da wächst nichts anderes als Gras!), dass man die Omnivoren mit der besseren Futterverwertung nutzt (z.B. Schweine, die Abfallgetreide 30x besser verwerten als Menschen) usw.

 

Wer mehr erfahren möchte, lese hier:

 

https://www.facebook.com/thies.schmoldt/posts/900866770001830?__mref=message_bubble

 

 

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