Benedikt & die Schwalben

Hallo,
mein Name ist Benedikt Fleige. Ich bin 20 Jahre jung und komme aus Werne im südlichen Münsterland.

Im Juli habe ich meine Ausbildung zum Landwirt erfolgreich abgeschlossen und überbrücke die Zeit bis zum Studium, indem ich zuhause auf dem elterlichen Betrieb aushelfe, den ich hier kurz vorstellen möchte.

...

Wir bewirtschaften einen Pachthof, das heißt der Hof gehört uns nicht, wir dürfen ihn aber gegen eine jährliche Abgabe, die Pacht, bewirtschaften. Zu dem Hof gehören 45 Hektar Ackerland sowie 25 Hektar Grünland. Wir haben ein paar Kühe, die im Sommerhalbjahr den ganzen Tag auf der Weide stehen, ein paar Mastbullen und ein paar Mastschweine. Die jungen Kühe züchten wir selbst. Die sogenannten "Fresser", eine Zwischestufe zwischen Kalb und ausgewachsenem Bullen, kaufen wir zu. Auch die Ferkel, die wir zunächst auf Stroh, später auf Spalten mästen, werden zugekauft.
Das Stroh ist für die Tiere zwar schöner, allerdings ist der Arbeitsaufwand enorm.

Bei uns kennen wir jedes Tier genau. Wenn ich die Kühe zum Melken von der Weide hole, brauche ich nur einmal zu rufen, und sie stehen alle vorm Gatter. Sie laufen von selbst in den Stall, sie machen es ja auch jeden Tag zweimal, egal ob Wochenende oder Montagmorgen. Das Melken und Füttern gehört auch zu unserer täglichen Arbeit. Wir machen das gerne, egal ob sonntagsmorgens nach dem Schützenfest als auch abends.
Abends findet sich bei uns die ganze Familie im Stall ein. Alle helfen mit, so dass auch mein Vater nach 13 Stunden Arbeit seinen wohlverdienten Feierabend bekommt - ein tolles Ritual, wie ich finde.

Zu dem Inventar des Hofes gehören auch 150 Schwalbennester, von denen ca 100 bebrütet sind. Darauf bin ich sehr stolz. Da die Tiere sehr selten geworden sind, freu ich mich, dass Jahr für Jahr so viele Schwalben ihren Weg zu uns finden.

Mit Sorge betrachte ich den Rückgang vieler Vogelarten. So sind die Krähen in den letzten Jahren immer mehr geworden, die Bestände an Fasanen, Kiebitzen und anderen Singvögeln sind aber ständig geschrumpft. Unsere Schwalben hingegen, an deren Nester die Krähen nicht herankommen, sind in gleichbleibender Zahl vorhanden.
Aber wir denken, dass wir das Problem erkannt haben: wir pflanzten Hecken, haben eine Naturschutzwiese an einem Bach angelegt und an den Gewässern Ackerrandstreifen liegen lassen. Diese dienen als Deckung für Bodenbrüter und als Nahrung für andere Vögel, Insekten und Wildtiere. Wir hatten dieses Jahr zum ersten Mal seit langem wieder eine Fasanhenne mit 4 Küken hier rumspazieren.

Wir haben unsere Aufgabe als Landwirt erkannt. Während meine Kollegen früher nur zur Nahrungsmittelproduktion arbeiteten, kommt heute noch der Naturschutzaspekt dazu. Wir machen alles, um diese zu erhalten - und zwar jeder einzelne Landwirt!

Euer
Benedikt

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Den Kühen mal über die Schulter geschaut...

Hallo!

Unsere Namen sind Pirna, Rhone, Pippi und Panama. Wir haben einen ganz entspannten Tagesablauf - kommt doch einfach mal mit:

Morgens um 5.30 Uhr beginnt für unser Personal die Arbeit. Sie reinigen unseren Futtertisch, füttern unsere Kälber, machen unsere Betten und säubern den Fußboden. ...
Um 6.30 Uhr gibt es endlich Frühstück. Wir fressen alle das leckere Silo. Fressen macht müde, und deswegen legen wir uns für ein kleines Nickerchen wieder hin. Einige schnacken auch noch mit Freundinnen oder gehen in den Wellnessbereich zur Bürste. Eigentlich macht jeder das, wozu er grade Lust hat...

Mittags wird das Futter angeschoben, und dann müssen wir uns beeilen- schnell hinlaufen und die Sahnestückchen raussuchen. 😉 Anschließend gibt es eine richtig schöne Mittagsstunde.

Nachmittags reinigt unser Personal erneut den Boden und macht unsere Betten. Am Abend kommt der Trecker und fährt mit den Gästekindern eine Runde. Oh, die lieben Feriengäste, die sind klasse! Die streicheln uns so viel und fegen unser Futter heran. Das mögen wir sooooo gerne!

Ach, das Melken dürfen wir nicht vergessen. Wir können den ganzen Tag zum Melken gehen. Wir haben nämlich einen Roboter! So können wir zum Melken gehen so oft und wann wir wollen (höchstens jedoch viermal am Tag). Der Roboter gibt uns leckeres Schrot (aber wir gucken auch einfach mal so im Roboter vorbei, vielleicht hat eine andere ihr's nicht aufgefressen). Und wenn wir das Melken vergessen, erinnert unser Personal uns dran, dass wir noch einmal dahin müssen.

Im Sommer dürfen wir auch auf die Weide, aber erst, wenn wir im Melkroboter waren. Toll ist auch der Herbst, wenn nämlich dann das ganze Obst reif ist und von den Bäumen fällt, dürfen wir es aufnaschen. 😊

Soviel zu unserem Tag. Wir müssen mal wieder an die "Arbeit". (Sagt es nicht weiter - nur der Wellnessbereich wartet)

 

Wir sagen vielen Dank für die Übersetzung Kuh-Landwirt an Agnes Greggersen!

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Was macht ein Landwirt eigentlich im Winter?

Liebe Leser dieser Seite .

Es kam ja vor kurzer Zeit die Frage auf, was macht denn eigentlich ein Landwirt im Winter?
Füße hochlegen…? Urlaub…?Buchhaltung…?

Die Überlegungen zur Winterarbeit, oder besser gesagt: Was kann ein Landwirt im Winter noch zusätzlich Arbeiten, meist zum Wohle der Allgemeinheit, ist eine Frage, die sehr gut zu unseren oder besser gesagt in meinem Betrieb passt….

Ich darf mich an dieser Stelle erst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Christoph Landau, ich bin 26 Jahre alt, von Beruf bin ich Gartenbautechniker im Garten/Landschaftsbau sowie der Landschaftspflege. Zusammen mit meinem Vater, meiner Tante und einem Mitarbeiter bewirtschaften wir im Nebenerwerb, einen Milchvieh/Ackerbau/Kommunaldienstleistungsbetrieb mit 35 ha landwirtschaftlicher Betriebsfläche und 15 Milchkühen in 64521 Wallerstädten.
Unsere Lage in mitten des Rhein-Main Gebietes und die stetige Konkurrenz mit dem Gemüse und Sonderkulturenanbau sorgten dafür, dass es keinen Sinn machte, unseren Betrieb im Vollerwerb weiter zu führen. Daher suchten mein Vater und ich schon vor Jahren den Weg einer weiteren Beschäftigung außerhalb der reinen Landwirtschaft als weiteres, sicheres Standbein. Bei mir führte dieser Weg schon gleich dazu, dass ich nur eine Ausbildung im Bereich des Gartenbaues, der Baum und Landschaftspflege absolviert habe.

Ein Teil unserer Winterarbeit ist die Baumpflege und Fällung, sei es in Privatgärten oder entlang von Ort, Kreis oder Bundesstraßen. Hierzu setzen wir unter anderem auf eine Arbeitsbühne angebaut an unseren Frontladerschlepper. Egal ob steil, moorig oder unwegsam: Dank der Stollenbereifung und dem Allradantrieb können wir mit dem Schlepper so gut wie jeden Baum erreichen wo sonst alle anderen Unternehmen mit Lkws schon lange scheitern…
Das gilt auch für die ganzjährige Brachflächenpflege, ein weiteres Aufgabenfeld unserer kommunalen Dienstleistungen.
Unter diesen Bedingungen kapituliert jeder normale Rasenmäher sofort - wir aber noch lange nicht! Insgesamt Mulchen/Mähen wir jedes Jahr eine Gesamtfläche von gut 100 ha.
Bei der Feldrand und Straßenbegleitgrünpflege bieten wir unseren Kunden mittlerweile drei Verfahrensweisen an.

Von Zeit zu Zeit (ca. alle 10-15 Jahre) macht es Sinn, eine Hecke auf den Stock zurück zu schneiden. Das so genannte Heckenknicken. Damit verhindert man das Vergreisen also das Überaltern der Heckenpflanzen und fördert somit die Gesundheit und den Wiederaustrieb der Gehölze.
Natürlich übernehmen wir auch diese Arbeiten.
Für alle baumartigen Bestände bieten wir dann auch noch die Baumpflege mittels der Frontladerbühne an.

Und was machst du bei Schnee und Eis, werden wohl viele nun Fragen! Aber auch dafür habe ich eine Beschäftigung!
Den Winterdienst - aber keinen gewöhnlichen Winterdienst! Ich fahre für den Flughafen Frankfurt am Main im Winterdienst. Wir Landwirte sind zusammen mit gut 450 anderen Kollegen als Winterdienst Fahrer bei einer Zeitarbeitstochterfirma der Fraport AG beschäftigt.
Sobald es friert, schneit oder es überfrierenden Regen gibt, kommen wir zum Zug und legen mit dem reichhaltigen Fuhrpark des Flughafens los!

Aber nicht nur der Winterdienst, die Grünpflege und der Gehölzschnitt halten uns auf Trab! Es gilt auch noch gut 450.000Tonnen Zuckerrüben bis Mitte Januar in die Zuckerfabrik zu bringen. Dafür sind wir in der Erntekampagne, die gut 120 Tage dauert, zusammen mit insgesamt gut 190 weiteren Berufskollegen und LKW Fahrern von Mitte September bis Mitte Januar in Einsatz.
Dabei fahren wir Entfernungen von bis zu 100 Kilometern zu den Rübenmieten der Anbauer und durchqueren nebenbei drei Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern).

Daher bin auch, wenn es gerade mal nichts auf unseren Betrieb zu tun gibt und kein Schnee zu räumen ist, für eine Kommune in Festanstellung tätig. Momentan befassen wir uns hier mit der Neuanlage eines Rettungsweges entlang eines alten Kiessees. Neben dem Wegebau erledige ich dort alle anfallenden Arbeiten der kommunalen Unterhaltung und Grünpflege.
Normal arbeite ich hierbei nur mit den Maschinen meines Arbeitgebers. Allerdings setzen wir einen Teil unserer Spezialmaschinen (Heckenschere, Wiesenwalze, Seitenarmmulcher) bei Bedarf mit ein.

Aber auch die örtlichen Vereine und Gilden unterstützen wir unentgeltlich z.B. mit unserer Hilfe bei Arbeitseinsätzen.

Insgesamt komme ich mit meinen Vater, Tante und Mitarbeiter auf folgende Zahlen:
Wir Produzierten in 2014 gut 100 Tonnen Milch, 170 Tonnen Getreide und 600 Rundballen Heu, Stroh, Silage

Wir pflegten 20 km Straßenbegleitgrün, 120 Hektar Mulchfläche und 15 km Deiche

Dabei waren wir mit 1700 Schlepperstunden im Einsatz und erbrachten darüber hinaus noch 200 Stunden im Winterdienst und 350 Stunden im Rübentransport.

An dieser Stelle bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ich konnte Ihnen, liebe Leser, anhand meines Betriebs aufzeigen, was ein Landwirt im Winter noch so alles Arbeiten kann/muss.

Nun, fest steht: Mit Füße hochlegen verbringen wir Landwirte keineswegs die Winterzeit!

Also wenn Sie demnächst mal wieder mit dem Flugzeug verreisen, über eine Landstraße fahren oder im Sommer einen schönen Tag am Baggersee verbringen, denken Sie doch auch mal an die vielen Landwirte im Nebenerwerb, die dafür sorgen, dass Sie fliegen , die Landschaft genießen oder sicher am Badesee schwimmen können.

Ich empfehle mich an dieser Stelle mit den besten Wünschen,
Ihr Christoph Landau

 

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Frauen in der Landwirtschaft

 

 

 

 

Frauen in der Landwirtschaft - Kinder, Küche, Kirche

 

Die drei K's sind mittlerweile doch etwas aus der Mode gekommen. Trotzdem sind unsere Frauen oft die stillen Helden unserer Betriebe. Immer häufiger leiten Frauen auch unsere Betriebe bzw. übernehmen den Betrieb der Familie.

 

Wir möchten Euch in einer kleinen Serie einige unserer Frauen in der Landwirtschaft und ihre Geschichten vorstellen...

 

 

 

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Unsere „stillen“ Helden – unsere Hofhunde…


Hofhunde beschützen ein meist großes Revier. Klassisch und noch heute tun sie dies bei Bauernhöfen. Zu den klassischen Hofhunderassen gehören der Hovavart, der Schweizer Sennenhund, die deutsche Dogge und der Rottweiler. Mittlerweile finden sich jedoch auch viele andere Rassen und Mischlinge auf den Höfen. Unsere Hofhunde sind ganz normale Familienhunde geworden, die zusätzlich ihre Aufgaben auf den Höfen erfüllen.

Unsere Frauen auf den Höfen möchten hier ein wenig über ihre Hunde erzählen…

Julia: Unsere Hunde sind ganz normale Familienhunde, die mit im Haus leben, aber auch das Glück haben auf dem Hof laufen zu können, vor dem Mähen Kitze zu suchen und im Besten Fall können sie auch Kühe/Starke/Kälber umweiden/umstallen. Unsere Karla ist ein altdeutscher Hütehund/Labradormix. Sie hat in jungen Jahren die Starken umgeweidet und ist der beste Kindersitter der Welt! Und unsere Susi: Appenzeller Sennenhund vom Bauernhof. Die Mutter hat die Milchkühe zum Melken gebracht. Susi holt die Hühner am Abend rein und hat schon beim Kälber umstallen geholfen. Sie ist ein Wirbelwind und somit ideal für Kinder und Hof.

Nadine: Also, unsere "Hofhunde" sind letztendlich meine ausgebildeten Jagdhunde, Aischa & Leni, mit denen ich auch auf Treibjagden gehe - sprich durchaus auch "Arbeitshunde". Ansonsten bespaßen sie in erster Linie unsere Kinder, ärgern unsere Katzen,...
Und bellen erst einmal jeden an, der auf den Hof kommt.

Julia: Das san unsre beiden. Lilli 4 Jahre Paula 3 Monate. Kriegen bestes Futter und sind geimpft, gechipt und was nicht noch alles. Ich glaub, da geht‘s vielen Hunden deutlich schlechter.

Kathrin: Wehe wenn die Transportbox nicht an ihrem Platz steht. Er ist meine tatkräftige Hilfe im Büro.

Maria: 'Unsere beiden heißen Chuck und Ella, sind Bernhardiner und haben zur Zeit noch einen von ihren Welpen bei sich. Ihr "Zwinger" besteht aus ca. 4 ha eingezäuntem Hofraum einschließlich Teich und Aufforstung. Es gibt Leute, die behaupten im nächsten Leben werden sie Hofhund.
Bei uns auf dem Hof leben seit 40 Jahren Bernhardiner. Sie sind wachsam ruhig, können, wenn es sein muss, auch mal schnell sein, und sind super Beschützer, die auch unsere Kinder bewacht haben. Eine Anekdote, die meine Schwiegermutter immer wieder gerne erzählt: Meine Schwägerinnen haben im Teeniealter gezeltet. Natürlich hatten sie geplant, nachts andere zu besuchen, die auch am Zelten waren. Abends hat meine Schwiegermutter dem Hund gesagt, er solle schön aufpassen. Dieser hat sich dann. wo meine Schwägerinnen im Zelt waren, vor dieses gelegt und aufgepasst, dass sie nicht weggehen. Fanden die nicht so toll, sie sind dann im Morgengrauen ins Haus gekommen und haben in ihren Betten weitergeschlafen.

Susan: An dieser Stelle kann ich meinem Chef nur ein Lob ausstellen - ich darf meine Hunde mit zur Arbeit nehmen. Sie bekommen einen Zwinger ans Flatdeck angebaut- der alte Dobi durfte frei auf der großen Schafswiese mitlaufen, nur der Zaun würde die jungen Wilden nicht halten. In unserem Ort bekommt man leider keine Wohnung mit zwei Hunden (schon gar nicht bei den Rassen)- aber weil ich sie mitnehmen darf, geht es.

Sabine: Roy von der Eiche, Westerwälder Kuhhund, Familienhund! Läuft auf unserem Hof frei, holt jeden Morgen und Abend die Herde von der Weide. Lebt mit uns im Haus und "wie die Made im Speck". Ich persönlich setze das Leben meines Hundes mitnichten aufs Spiel. Dafür hänge ich viel zu sehr an dem Kerlchen und er nimmt mir ordentlich Arbeit ab! Er treibt mir innerhalb von fünf Minuten eine Herde von 100 Kühen in den Stall, ich bräuchte deutlich länger!
Mein Hund wird regelmäßig geimpft, gegen Flöhe und Zecken behandelt, er wird alle drei Monate entwurmt, weil ich oft Besuch von Kindern bekomme, und die ganz gerne schon mal das Händewaschen vergessen! Ich bin täglich bis zu vier Stunden mit meinem Hund im Feld unterwegs, also wenn es diesem Hund nicht gut geht, dann weiß ich es auch nicht.

 

Stefanie: Unsere Hofhunde Tessi und Buddy leben outdoor, Sommer wie Winter, und sie lieben es auf dem Feld und in den Bergen mit dabei zu sein.

 

Roswitha: Unsere Hündin Ronja (Australian Shepard) geht auch mit auf die Weide, wenn ich Kühe einsammele... allerdings macht sie beim nächsten Mauseloch (und davon gibt's dieses Jahr mehr als genug) halt und wartet dort oder buddelt, bis sie eine Maus erwischt. Sie merkt aber, wenn Kühe oder Rinder auf Abwegen sind und hält diese dann um (nicht immer mit Erfolg). Sie ist mein treuer Begleiter im Haus und auf dem Hof und meldet auch jeden an, der auf den Hof kommt. In der Kälbergruppe im Außenstall spielt sie gerne mit den Kälbern bzw. versucht, sie in der Liegehütte in Schach zu halten. Vorher hatten wir eine Schäferhündin - wenn nachts eine Kuh kalbte, hat sie angeschlagen, dann war Zeit zum Helfen - Ronja bellt auch meistens, allerdings ist dann das Kalb in der Regel schon da.


Katrin: die beiden Golden Retriever ( Mutter und Sohn) gehen auch mit zur Jagd, die kleine Borderterrierhündin fängt auf dem Hof Ratten und massenweise Mäuse; vor allem wenn sie beim Stallwaschen aus den Ecken kommen. Alle gemeinsam sorgen dafür, dass ungebetene Gäste nicht gern aus dem Auto steigen.


Heike: Unsere testet auch mal gerne den Reifegrad der Maiskolben oder zieht eigenmächtig Bodenproben...


Brigit: Wir sind ein Hof ohne Hofhund - weil ich nicht die Zeit hätte, mich wirklich darum zu kümmern. Zum Treiben wünschte ich mir auch manchmal einen
Aber ich habe mich eben bewusst gegen einen Hund entschieden, weil ich ihm nicht die benötigte Zeit widmen könnte/wollte.


 

 

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