Bei Pflanzen ist grün produktiv...

 

 

 

 

 

Bei Pflanzen ist grün produktiv...

 

 

 

Wir wollen Euch ein wenig die Abläufe im Ackerbau erklären.

Fangen wir doch heute mal bei "P" wie Photosynthese an:

 

 

 

Die #‎Photosynthese ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Bei diesem Prozess wird in der Pflanze mittels Wasser und Licht aus Kohlendioxid Zucker und Stärke produziert und nebenbei auch noch Sauerstoff freigesetzt.

 

 

 

Neben den „Grundnahrungsmitteln“ Wasser, Licht und Kohlendioxid benötigen Pflanzen zahlreiche weitere Elemente, die in der Pflanze unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Dazu morgen mehr...

 

mehr lesen 0 Kommentare

Biovegan - aber wie?

 

 

 

Veganer sind besser - leben gesünder - leben tierleidfrei - alles toll?

 

 

 

Ist das wirklich so?

 

 

 

Zur Wochenmitte ein Kommentar von Klaus Alfs dazu:

 

 

 

Vegane Tierrechtler reden gerne von Argumenten. Was sie jedoch bieten, sind nur unreflektierte Anklagen und Selbstanpreisungen. Wen interessiert schon deren Selbstbetrug?

 

 

 

Gerade kam in einem anderen Beitrag mit einer Veganerin in der Diskussion zu Tage, dass diese sich komplett tierleidfrei ernährt und lebt. Sie hat zwar noch keinen Flüchtling aufgenommen, dieses allerdings glatt täte. Ja, sie sind ganz toll, unsere Veganer! Sie würden sogar einen Flüchtling aufnehmen. Hoffen wir für diesen mal, dass sie es nicht tun. Sonst muss er sich vor deren veganen Moralpredigten gleich wieder auf die Flucht begeben.

 

 

 

"Vegane Produkte"? Das sollen die mal Ihrer Großmutter erzählen! Sie konsumieren also nur Nahrungsmittel, die auch "vegan" produziert wurden, ja? Also ohne den Dünger von dem Vieh, das die Landwirte angeblich aus purer Profitgier halten. Nie und nimmer! Gerade Veganer profitieren im hohen Maße von der Tiernutzung, ohne davon wissen zu wollen. Macht man diese Leute darauf aufmerksam, kommt nur: "aber wenigstens esse ich keine Tiere etc. ..." Motto: Du bist viel böser als ich! Bätsch. Wie im Kindergarten. Ich esse wenigstens kein Obst und bin deshalb nicht für den milliardenfachen Tod der süßen Schermäuschen mitverantwortlich. Plustere ich mich deshalb auf wie eine gerupfte Moralpute? Nee.

 

 

 

Und was soll das Geschwätz vom "Profit"? Der gesellschaftliche Gewinn der Nutztierhaltung besteht darin, hochwertige Nahrung und hochwertigen Dünger zu produzieren, damit die Pflanzen ("andere Kreaturen"), die die Veganer so gerne verzehren, auch wachsen können. Das wäre sogar dann der Fall, wenn es keinen Kapitalismus, keine Großkonzerne und keine "Massentierhaltung" gäbe. Wenn irgendwer richtig fetten Profit aus dem "Leid anderer Kreaturen" zieht, dann sind es die veganen Anbieter, die ihrer verblendeten Kundschaft irgendwelche Abfallprodukte als angeblich tierleidfreie und hochwertige Lebensmittel für Mondpreise andrehen. Würde deren Kundschaft sich nicht so hingebungsvoll am Leid anderer Kreaturen aufgeilen, um seelische Defizite zu kompensieren, könnten diese Anbieter einpacken.

 

 

 

Also, liebe Veganer - immer schön dran denken

 

#‎wirmacheneuchsatt!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Warum müssen wir überhaupt Düngen?

 

 

 

Warum müssen wir überhaupt Düngen?

 

 

 

Während ihres Wachstums entziehen Pflanzen dem Boden Nährstoffe. Dabei haben unterschiedliche Pflanzen auch unterschiedliche Geschmäcker und unterschiedlich großen Appetit. Raps und Backweizen brauchen relativ viel Stickstoff um eine gute Qualität und hohen Ertrag zu bekommen. Über 200 kg je Hektar reinen Stickstoffes werden dafür benötigt. Kartoffeln und besonders Zuckerrüben benötigen weniger Stickstoff, dafür aber mehr Kalium um ihren Blattapparat und die Knollen und Rüben damit versorgen zu können, hier werden teilweise mehr als 400 kg Kalium je Hektar durch die Pflanzen aufgenommen. Bohnen, Erbsen und Lupinen hingegen leben in einer natürlichen Symbiose mit Bakterien, die Luftstickstoff binden können (Rhizobien) und der Pflanze zur Verfügung stellen. Über 100-250 kg Stickstoff können die Bakterien auf diese Weise in pflanzenverfügbaren Dünger umwandeln. Als Gegenleistung versorgt die Pflanze die Bakterien mit ihrem in der Photosynthese produzierten Zucker, wodurch die Ertragsleistung dieser Pflanzen hinter dem anderer Ackerkulturen liegt.

 

 

 

Mit jeder Ernte wird ein großer Teil der in den Pflanzen eingebundenen Nährstoffe von den Feldern abgefahren und deren Nährstoffvorrat dadurch verringert. Um die Fruchtbarkeit unserer Äcker dauerhaft zu erhalten, ist es daher notwendig diese Vorräte regelmäßig wieder zu ergänzen. Dies geschieht mittels Düngung. Durch Mist, Gülle und Gärsubstrate aus Biogasanlagen kann ein Teil der vorher entzogenen Nährstoffe dem Boden wieder zurückgeführt werden. Durch die menschliche Ernährung gehen über das Abwasser aber auch erhebliche Mengen an Nährstoffen verloren. Stickstoffverbindungen bauen sich ab und verwandeln sich zurück in Luftstickstoff. Um diese Verluste auszugleichen gibt es zahlreiche Düngemittel. Kalium und Phosphor werden aus entsprechenden natürlichen Salz- und Phosphatlagerstätten gewonnen und als Dünger aufgearbeitet. Phosphordünger organischen Ursprungs sind zudem Guano und Hornspäne. Stickstoff gibt es, von wenigen Ausnahmen nicht in natürlichen, abbaubaren Lagerstätten. Er lässt in verschiedenen Verfahren aber chemisch binden (Haber-Bosch-VErfahren) und steht dann als Düngemittel zur Verfügungn, weches gezielt eingesetzt werden kann. Nicht nur in der Biolandwirtschaft bedient man sich auch häufig der sogenannten Gründüngung, hierbei werden Pflanzen, die mit der beschriebenen Symbiose Luftstickstoff binden können angebaut und anschließend untergearbeitet.

 

0 Kommentare