Florian aus Niederbayern

 

 

 

Servus zusammen, ich heiße Florian Götz und wohne in Niederbayern.

Der Familienbetrieb im Herzen des Bayerischen Waldes wurde 2015 von meiner Frau und mir im Nebenerwerb übernommen, modernisiert und umstrukturiert.
Aus Überzeugung entschieden wir uns für Mutterkuhhaltung auf ökologischer Basis.

...

Seit April 2016 züchten wir Wagyu und Angus Rinder und haben momentan elf Stück.
Unsere Philosophie ist es den Tieren, die sich komplett frei im Stall, im Unterstand und auf den Weiden bewegen können ein glückliches Leben zu bieten, Mutter und Kalb - Seite an Seite.

Das Fleisch des Wagyu-Rindes, besser bekannt als „Kobe-Rind“ ist das zarteste, saftigste und exklusivste der Welt.
Durch den hohen Grad an Fettmarmorierung und den ungesättigten Fettsäuren ist das Fleisch besonders geschmacksintensiv und gesund.

Zukünftig wollen wir unsere Produkte direkt vermarkten und einen Bio-Hofladen eröffnen.Näheres könnt ihr unserer Seite auf Facebook - Bayerwald Rinderhof-entnehmen.

Viele Grüße aus Niederbayern

mehr lesen 0 Kommentare

Servus, mein Name ist Christian Senftl

Servus,

mein Name ist Christian Senftl. Ich bewirtschafte gemeinsam mit meinen Eltern einen Milchviehbetrieb in Egglkofen, Landkreis Mühldorf am Inn.

Auf unserem Betrieb halten wir circa 55 Milchkühe mit Nachzucht jeweils in einem Laufstall mit Liegeboxen, die Bullenkälber werden ebenfalls auf dem Betrieb bis zur Schlachtung gemästet.

...

Wir bewirtschaften eine Fläche von circa 100 Hektar, wobei 18 Hektar Grünlandflächen sind.
Wir befinden uns im tertiären Hügelland, dass heißt wir haben hängige Flächen, welche aber allesamt mit Maschinen bewirtschaftet werden können.

Ehrenamtlich engagiert sich vor allem meine Mutter im BBV als Kreisbäuerin des Kreisverbandes Mühldorf. Zudem sitzt sie im Vorstand der Viehvermarktungsgenossenschaft.
Mein Vater ist MEG Ortsvertreter und war 18 Jahre Mitglied im Gemeinderat. Ich bin in verschiedenen Ortvereinen aktiv (Feuerwehr, Landjugend, Musikverein) und sitze seit 2 Jahren im Gemeinderat.
Außerdem darf ich die katholische Landjugendbewegung auf Landesebene im Agrarpolitikausschuss des BBV vertreten.

Als Nebenjob bin ich seit kurzem als Progroda (Hochzeitslader) unterwegs, falls jemand hierzu eine Erklärung braucht gerne fragen ;)

Auf unserem Hof leben auch noch meine Großeltern (86 und 90 Jahre) und unterstützen uns, wo sie nur können.

Hier noch ein Paar Bilder vom Hof und unserer Familie!

mehr lesen 0 Kommentare

Christian Loidl aus Oberbayern

Hallo, mein Name ist Christian Loidl und ich wohne im schönen Oberbayern.

Hier bewirtschafte ich mit meiner Familie und meinen Eltern einen Milchviehbetrieb. Bei uns leben 4 Generationen unter einem Dach, jedoch auf verschiedenen Etagen.
Wir sind mit 45 Kühen inklusive Nachzucht, sowie 38ha Fläche, ein für die Region durchschnittlicher Betrieb.

...

Vor ein paar Jahren sind wir in unseren neuen Stall eingezogen. Der alte Stall wurde für die Nachzucht umgebaut. Der Melkstand und Warteraum fanden im ehemaligen Schweinestall Platz. Uns war es wichtig, die Altgebäude mit zu nutzen. Diese hätten sonst keine Verwendung mehr, und somit konnten wir auch Baukosten sparen.

Die Futterration für unsere Kühe besteht aus Grassilage, Maissilage, Heu, Stroh und Biertreber. In den Sommermonaten wird die Silage reduziert und durch täglich frisches Gras ergänzt.

Dazu kommt Kraftfutter aus Melasseschnitzel, Körnermais, Weizen, Rapsschrot und Protigrain.
Die Zuteilung des Kraftfutters erfolgt vollautomatisch über eine Abrufstation, an dieser jede Kuh exakt die Menge abholen kann, die ihr zusteht. Die tägliche Menge wird in Portionen über den Tag verteilt. Ein Computer speichert bei jeder Melkung die Milchmenge der einzelnen Tiere und errechnet dann anhand des Durchschnitts der letzten 7 Tage die täglich verfügbare Kraftfuttermenge individuell für jede Kuh.

Die weiblichen Kälber werden aufgezogen und für die Bestandsergänzung verwendet. Die männlichen Kälber werden mit etwa 8 Wochen an einen Mäster verkauft.

Auf unseren Äckern wird Silomais, Winterweizen und Rotklee gesät.
Das Grünland wird 5-6 mal gemäht, wobei in der Regel 2mal Heu gemacht wird und der Rest im Silo landet.

Die Arbeit erledigen wir größtenteils mit unserer eigenen Technik. Einige Maschinen sind in einer Gemeinschaft gekauft, einige werden ausgeliehen und bestimmte Arbeiten werden an Lohnunternehmer übergeben.

Zusätzlich bewirtschaften wir etwa 15ha Wald. Das daraus gewonnene Holz wird fast ausschließlich zu Brennholz verarbeitet. Einen kleinen Teil verheizen wir selbst - der Rest wird trocken, ofenfertig und frei Haus an jahrelange Stammkunden verkauft.

Außerdem betreiben wir eine kleine Gastwirtschaft am Hof. Hier treffen sich die Leute aus der Umgebung zum Stammtisch. Auch Familienfeiern sind hier gerne willkommen.
Jedes Jahr Ende Mai veranstalten wir ein Oldtimertreffen mit Bierzelt.
Insgesamt kommen jedoch etwa 85% der Einnahmen aus der Landwirtschaft.

Für die Zukunft wünsche ich mir wieder angemessene Preise für unsere Produkte, sowie wieder mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

mehr lesen 0 Kommentare

Wir sind die "Schlögel's"

Servus,

wir sind „Die Schlögels“ und dürfen heute unseren Betrieb bei @frag doch mal den Landwirt vorstellen. Mein Mann Michael und ich bewirtschaften einen Milchviehbetrieb mit 55 Milchkühen plus Nachzucht. Dieser umfasst 40 ha Grünland, 3 ha Mais und 11 ha Forstwirtschaft. Neben der Silage, die wir fünf Mal im Sommer ernten, wird der Mais auch als Futter für unsere Kühe verwendet.

Da wir im sogenannten Grünlandgürtel leben, dieser geht entlang der Alpen vom Oberallgäu bis Berchtesgaden, sind wir mit reichlich Niederschlag gesegnet. Dies hat natürlich seine Vorteile, aber auch den Nachteil, dass, bis auf etwas Maisanbau zum Verfüttern, keine andere Bewirtschaftung der Flächen außer Grünland möglich ist. Einige unserer Flächen können nicht mit Maschinen bewirtschaftet werden. Auf diese Flächen kommen im Sommer unsere Kälber ab 6 Monaten, alle Rinder und unsere trockenstehenden Kühe. Trockenstehend bedeutet, dass Kühe ab 6 Wochen vor dem Kalbetermin nicht mehr gemolken werden. Die Stall- und Erntearbeiten erledigen wir gemeinsam und unsere Kinder unterstützen uns bei Arbeitsspitzen auch tatkräftig.

Für die Forstwirtschaft ist hauptsächlich mein Mann zuständig. Zwar findet die Hauptarbeit meist im Winter statt, doch durch den vermehrten Borkenkäferflug in unserer Region waren in den letzten Wochen auch hier einige Arbeiten notwendig.

Vor 23 Jahren habe ich, als „eine, die nicht aus der Landwirtschaft“ kommt, in den Betrieb, der übrigens seit 1492 immer im gleichen Familienbesitz ist, eingeheiratet. Übrigens – darauf ist mein Mann echt stolz; also auf die über 500 Jahre, nicht auf meine Einheirat 😉! Für mich war es damals eine gewaltige Umstellung! Nicht die Arbeit an sich, sondern das „Angehängt sein“, was ein Betrieb mit Tierhaltung mit sich bringt. Kühe kennen nun mal keinen Feiertag. Jedoch schätze ich die Vorteile der Selbstständigkeit dafür umso mehr.

Zwischen den Geburten unserer drei Kinder habe ich die Ausbildung zur Hauswirtschafterin und die Fortbildung zur Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft absolviert. Daher war es mir möglich, ein weiteres Standbein für unseren Betrieb aufzubauen. Neben meiner Arbeit auf dem Hof und den zahlreichen Aufgaben meines Ehrenamtes als Kreisbäuerin, bin ich inzwischen auch noch freiberuflich tätig und erstelle mit zwei Mitstreiterinnen Kochbücher. Inzwischen gibt es schon eine ganze Serie von uns: „Alle lieben ...“, die der dlv vertreibt und wir sind schon ein wenig stolz auf über 100.000 verkaufte Bücher.

Damit es uns nicht langweilig wird, haben wir Anfang letzten Jahres eine eigene Firma – @Die Hauswirtschafterei – gegründet und bringen nun auch Bücher im Eigenverlag heraus. Während der Gründung wurden wir noch ständig angesprochen: „Mensch, ihr müsst doch auch Catering machen.“ Gesagt, getan, eine Wohnung zu einem Firmensitz samt Küche umgebaut und – es läuft!.
Unsere Buffets und Rezepte mit ausschließlich regionalen Produkten kommen sehr gut an. So sind wir auch am heutigen Samstag beim ZLF beim Stand von „Qualität vom Hof“.

Nebenbei schreibe ich noch für eine Zeitschrift Hüttenberichte, was für meinen Mann und mich als leidenschaftliche Wanderer ein Traum ist. Wenn es am Sonntag arbeits- und wettermäßig möglich ist, dann machen wir uns auf den Weg in die Berge und testen Hütten. Es hat schon seine Vorteile, wenn man im Grünlandgebiet ganz nah an den Bergen wohnt!

Schaut doch gerne mal hier vorbei:

www.diehauswirtschafterei.de

 

mehr lesen 0 Kommentare

Tobias Volkert

Hallo, mein Name ist Tobias Volkert. Meine Familie und ich bewirtschaften einen Betrieb mit 85 ha Felder und Wiesen, 24 ha Wald und 130 Wiederkäuern.

Auf unseren bewirtschafteten Flächen bauen wir jeweils zu einem Drittel Mais, Getreide und Gras / Luzerne an.

Wir halten 60 Fleckviehmilchkühe und deren Nachzucht. Unsere Tiere sind in einem Außenklimastall ohne Seitenwände.

Die nicht für die Kälber benötigte Milch liefern wir über eine Erzeugergemeinschaft an die Molkerei nach Windsbach. Dort wird aus unseren jährlichen 500.000 l Käse hergestellt.

Wir füttern unsere Kühe ohne Soja, als Eiweißkomponente bekommen sie stattdessen Rapsextraktionsschrot, Getreide- und Maisschlempe (Nebenprodukte der Bioethanolherstellung) und eigene heißluftgetrocknete Luzerne. 

Unser Zuchtschwerpunkt liegt auf natürliche Hornlosigkeit. Wie das geht? Fragen Sie mich!

Gerne dürfen Sie uns auf unserer Facebook Seite besuchen und sich einen virtuellen Eindruck von unserem Betrieb machen:

https://www.facebook.com/Milchviehbetrieb?fref=ts

mehr lesen 0 Kommentare

Familie Ostendorf aus dem Münsterland - macht auch mal Urlaub

Hallo, wir sind die Familie Ostendorf aus dem Münsterland.

Nur wir sind zur Zeit nicht da, wir machen Urlaub an der Nordsee.
Ja, richtig gehört, wir als Landwirte machen auch Urlaub! ;-)
Jedoch müssen wir uns das wohl überlegt einrichten. Denn unsere Tiere auf dem Hof (bei uns sind das unsere Sauen & Ferkel) müssen ja jederzeit mit Futter, Wasser und Wärme versorgt werden. Und das wichtigste, wir müssen sie jeden Tag gut beobachten, ob es denn auch allen gut geht. Und das ka...nn keine Maschine übernehmen.

In der Zeit, in der wir im Urlaub sind, übernehmen Oma & Opa das, denn die sind zu Hause geblieben.

Wie Ihr seht, wir sind ein Familienbetrieb, wie viele andere in Deutschland auch.
Familienbetriebe sind super flexibel und leistungsstark, weil alle sich für die eigene Sache (Familie - Hof - Tiere - Acker) ins Zeug legen.
Und aus alle dem entstehen dann unsere Lebensmittel, die Ihr täglich im Supermarkt kaufen könnt.

Also, wünscht uns noch einen schönen Urlaub! Ab Mittwoch sind wir wieder für Euch im Stall und auf dem Acker:
Dann werden wieder viele kleine Ferkel bei uns geboren. Der Mais muss geerntet werden, der Weizen gesät werden, damit es nächstes Jahr wieder etwas zu ernten gibt.
Ihr seht, es gibt eine Menge zu tun, doch als Familie packen wir das gut.
Uns hilft bei all dem noch ein fest Angestellter, der allerdings auch mal Wochenende und Urlaub hat. Und dann sind wir wieder als Familie gefragt, damit die Tiere gut versorgt sind.

Und wenn auf den Feldern wieder Ruhe eingekehrt ist, fahren Oma & Opa in den Urlaub - gleiches Recht für alle!

mehr lesen 0 Kommentare

Innovative Landwirtschaft Reber

Hallo,

mein Name ist Michael Reber. Ich bin 42 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe 2 tolle Kinder!

Meine Familie und ich bewirtschaften gemeinsam mit 2 Teilzeitkräften einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schweinehaltung, Ackerbau, Grünland und Biogas bei Schwäbisch Hall in Hohenlohe (Baden-Württemberg).

Mein Ziel ist es, Kreisläufe im Betrieb so weit als möglich zu schließen. Deshalb ist der Ackerbau, die Bewirtschaftung des Bodens mein zentraler Baustein. Der Boden ist die Grundlage unseres Lebens! Er sorgt für unser Essen, das Futter für die Schweine und das „Futter“ für die Biogasanlage.
Der Kreislauf funktioniert also so: Wir bauen auf 40% der Fläche Getreide (Gerste und Weizen) als Futter für die Schweine an. Die anfallende Schweinegülle wird zunächst in der Biogasanlage energetisch verwertet, bevor das bei der Biogasproduktion anfallende Gärprodukt wieder als Dünger für die Pflanzen und das Bodenleben auf die Felder ausgebracht wird.
60% der Fläche wandert als Silomais und Ganzpflanzensilage in die Biogasanlage.
Im Ackerbau versuche ich derzeit, die besten Verfahren aus konventionellem UND ökologischen Landbau zu vereinen, um deutlich schneller und mehr Humus und damit Bodenfruchtbarkeit aufzubauen. Humus ist DER große CO2-Speicher! Hier stehe ich aber noch ganz am Anfang (Beginn war erst jetzt im August). Ergebnisse könnt Ihr auf Facebook unter „Innovative Landwirtschaft Reber“ erfahren und verfolgen!

Die Schweinehaltung haben wir vor 2 Jahren auf reine Schweinemast umgestellt, das heißt, dass wir die Ferkel mit ca. 30 kg von einem Ferkelerzeuger hier aus der Region zukaufen, der sich darauf spezialisiert hat. Wir haben beide den selben Tierarzt, so dass wir durch abgestimmte Impfprogramme es schaffen, so wenig wie möglich medikamentös eingreifen zu müssen. Die Ergebnisse des Antibiotika- und Salmonellen-Monitorings im QS-System geben uns recht. Seit 15 Monaten haben wir KEINE positiven Salmonellen-Proben mehr gehabt und auch beim Antibiotika-Verbrauch sind wir unter den besten 25% der Betriebe.
Auch bei der Fütterung stimmen wir uns ab, um den Übergang der Tiere durch die Umstallung so schonend als möglich zu gestalten.
Unsere Schweine bekommen mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben, zum einen, weil einfach genügend Gebäude dafür vorhanden sind, zum anderen danken es die Tiere einfach mit einer besseren Gesundheit und dadurch besseren Leistungen.
Außerdem haben ALLE Tiere Zugang zu Rauhfutter (Stroh und tw. auch Heu).
Zum Hof gehören auch noch 2 Pferde und mehrere Katzen, für die meine Frau und meine Tochter verantwortlich sind.
Die Pferde verwerten das Heu von den Naturschutzwiesen, die wir bewirtschaften. Hier haben wir die Auflage, spät (ab 15. Juni) zu mähen und nicht zu düngen. Diesen Aufwuchs können nur die Pferde verwerten (besser als die Biogasanlage!). Die späteren Schnitte und das restliche Grünland (ca. 2/3 des Grünlands) gehen als Silage in die Biogasanlage.

Seit 2009 haben wir eine Biogasanlage, die wir gemeinsam mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall betreiben.
Die Anlage mit 400kW (pro Stunde) elektrischer Leistung (und das selbe noch einmal als Wärmeleistung) wird mit 70% Gülle und Mist betrieben. Hier liefert mein Nachbar noch die komplette Gülle seiner Milchkühe sowie mehrere Berufskollegen Rinder- und Pferdemist. Damit können wir sehr viel wertvolle Ackerfläche für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion einsparen. Außerdem läuft eine Biogasanlage mit viel Gülle und Mist biologisch sehr viel stabiler als eine reine Maisanlage.
Nichts desto trotz liefert der Mais die Hauptenergie. Er steht bei uns mit 30% in der Fruchtfolge. Das 4. Fruchtfolgeglied ist Wickroggen mit Grasuntersaat. Damit können wir sehr gut Humus im Boden aufbauen.
Die Energie der Biogasanlage, das Biogas, wird zu 20 % auf dem Hof als Strom und Wärme verwertet, die restlichen 80% werden als Biogas über eine 8km lange Biogasleitung nach Schwäbisch Hall geschickt, um dort als Strom und Wärme verbraucht zu werden. Damit können 1200 Haushalte mit Strom und 300 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Durch die Vernetzung von Schwäbisch Hall mit Fernwärme kann jede Kilowattstunde Wärme das ganze Jahr genutzt werden! Im Winter zur Heizung, im Sommer zum Beispiel auch im Freibad!!

Das beim Biogasprozess anfallende Gärprodukt wird anschließend wie gesagt wieder auf die Felder ausgebracht. Der große Vorteil ist, dass dieses Gärprodukt im Gegensatz zu Rinder- und Schweinegülle nicht mehr so stinkt und deutlich ausgeglichener im Nährstoffgehalt ist.
Hier wollen wir im kommenden Jahr neue Methoden testen, um dieses noch effektiver zu nutzen, das heißt, dass wir erreichen wollen, noch mit deutlich weniger Mineraldünger auszukommen. Ich bin gespannt.

Ein Betrieb in dieser Größenordnung braucht sehr hohen zeitlichen Einsatz. Trotzdem ist es uns allen in der Familie sehr wichtig, dass wir uns noch weitergehend engagieren, sei es als Elternbeirätin, Reitlehrerin, Gemeinde- und Ortschaftsrat oder auch sonst im landwirtschaftlichen Umfeld.
Alle weiteren Infos auf unseren Facebook-Seiten „Biogasanlage Reber“ und „Innovative Landwirtschaft Reber“. Ich freue mich auf ein Feedback!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Toni Kreitmair und der "Moslhof"

Hallo, ich bin der Toni Kreitmair,
Gemeinsam mit meiner Familie bewirtschafte ich unseren "Moslhof". Unsere Hofstelle liegt am Ortsrand von Kleinberghofen im Landkreis Dachau.
Unseren Betrieb ist seit ca. 1890 in unserem Familienbesitz.
Wir sind ein vielseitiger Betrieb mit Ackerbau, angebaut werden Qualitätsweizen, Zuckerrüben und Mais. Der Mais wird mit vier Berufskollegen in einer gemeinsamen Biogasanlage zu einer Energie verarbeitet. Es werden ca. 1200 KW Strom/h erzeug...t, die anfallende Wärme wird als Heizung in einem Gewerbegebiet, einem Zuchtsauenbetrieb und als Trocknung von Kleintierfutter genutzt. So ist der Kreislauf sehr gut geschlossen. Auf den Dächern unserer Wirtschaftsgebäude befinden sich Photovoltaikanlagen.
Für unsere Direktvermarktung bauen auch Gemüse an. Seit zwei Jahren pflanzen wir wieder Kartoffeln für unsere Kunden und im Vertragsanbau. Weiter
haben wir noch 700 Legehennen mit einem Auslauf im Wintergarten. Die Eier werden ausschließlich über unseren Hofladen und unseren Bauernladen in Schwabhausen vermarktet. In beiden Läden bieten wir für unsere Kunden nicht nur unsere Produkte an, sondern haben Kooperationen mit unseren Berufskollegen, so beliefern wir uns gegenseitig und können alle ein breiteres Sortiment anbieten.
Auf unserem Hof leben wir in einem Mehrgenerationenhaus. Meine Eltern arbeiten mit ihren 82 und 76 Jahren noch fleißig mit. Meine Mama fühlt sich voll für die Hühner verantwortlich. Meine Frau Monika kümmert sich um die Direktvermarktung und geht nebenbei noch ihrem erlernten Beruf als Kinderpflegerin nach. Zu unserer großen Freude steigt unser ältester Sohn Stefan, 22 Jahre in den Betrieb ein und besucht derzeit die Winterschule. Unsere beiden Töchter helfen mit, wenn es notwendig ist.
Immer wieder kommen auch interessierte Besuchergruppen, den wir gerne unseren Betrieb zeigen.
Wir sind ein Familienbetrieb der seine Dachauer Heimat liebt und hier fest verwurzelt ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Milchviehbetrieb Boltes

 

 

 

 

Ich bin Maren Boltes und komme aus Oldenburg/Niedersachsen.

Wir bewirtschaften einen reinen Milchviehbetrieb mit 120 Milchkühen und der weiblichen Nachzucht.

Der Betrieb ist ein reiner Familienbetrieb, meine Eltern meine Schwester und ich kümmern uns Tag für Tag darum, dass unsere Tiere gesund und munter durchs Leben gehen.

...

Unser Betrieb liegt sehr stadtnah, und deswegen beschäftigen wir uns ein wenig damit, den Menschen, die an unserem Stall vorbeikommen, zu erklären, was da bei uns eigentlich so passiert.

Besucht gerne unser Facebook Seite:
https://www.facebook.com/BetriebBoltes?fref=ts

 

Oder unsere Homepage: www.milchviehbetrieb-boltes.de

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Lorenz Oberndorfer

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

mein Name ist Lorenz Oberndorfer.

Ich bewirtschafte einen Familienbetrieb in Oberbayern. Momentan läuft gerade die Umstellung von Milchviehhaltung auf reinen Ackerbau. Der Betrieb umfasst 36ha Fläche, davon sind 6ha Grünland.

...

Da 30ha Ackerbau nun mal nicht für den Vollerwerb reichen, bin ich seit Juli 2014 auch als Fachberater (in Teilzeit) beim Bayerischen Bauernverband angestellt.

Die Fruchtfolge umfasst Körnermais, Winterweizen und Wintergerste. Die Außenwirtschaft wird größtenteils in Eigenregie erledigt, nur Mähdrusch läuft extern.

So, einen Grobüberblick habt Ihr dann mal, wenn Euch noch etwas interessiert, fragt mich einfach.

mehr lesen 0 Kommentare

Thymian, Rosmarin, Oregano – nur Pizzagewürz???

Hallo,

meine Name ist Lars Mithoff, ich bin 21 Jahre alt und studiere zur Zeit im dritten Semester Landwirtschaft an der Hochschule Osnabrück.

Meine Eltern bewirtschaften einen konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb mit Fresseraufzucht und Ackerfutterbau im Landkreis Osnabrück. Hier helfe ich neben dem Studium tatkräftig im Stall und Büro mit. Ich möchte heute kurz einige Strategien zum Gesundheitsmanagement vorstellen, Euch jedoch zunächst eine kurze Erläuterung zu unserm Betrieb geben.

Fresseraufzucht ist ein hoch spezialisierter Betriebszweig. Wir kaufen die männlichen drei bis vier Wochen alten Kälber der Rasse Braunvieh mit ungefähr 65 kg ein. Bei uns werden sie ca. 6 Wochen mit Milch versorgt und anschließend noch ungefähr 10 Wochen gefüttert. Die nun fünf Monate alten und 190 bis 200 kg schweren Tiere werden als „Fresser“ bezeichnet und an den Bullenmäster weiterverkauft. Dieser mästet sie nun noch 15 Monate bis sie ihr endgültiges Schlachtgewicht erreicht haben.

Nun aber zu meinem eigentlichen Thema. Der Einsatz von Antibiotika in der modernen Tierhaltung ist aktuell mit Sicherheit eins der meist diskutierten Themen rund um die Landwirtschaft. Heute möchte ich Euch zeigen, auf welche Weise wir zu Hause versuchen, die Gesundheit unserer Tiere zu fördern und somit den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren.
Der wichtigste Einflussfaktor auf die Gesundheit des Tieres ist seine Umwelt. Das Stallklima ist bei uns möglichst nahe am Außenklima gehalten. Wir haben offene Ställe, in denen die Luftqualität der Außenluft entspricht. Die kleinen Tiere schützen wir vor Zugluft und Kälte durch bewegliche Netze bzw. Folien und durch die Installation eines Kälberhimmels (eine Art Zwischendecke). Durch diese offene Bauweise und die wechselnde Witterung gewöhnen sich die Tiere an das Klima, und sie bilden ein widerstandsfähiges Immunsystem aus. Auch lässt sich im Winter erkennen, dass die Tiere ein Winterfell anlegen. Damit die kleinen Kälber nicht frieren, werden sie in einer dicken Strohschicht gebettet und mit ausreichend Energie versorgt.

Womit wir auch schon beim zweiten Punkt sind - der Fütterung. Im vorletzten Jahr haben wir in eine neue Fütterungstechnik investiert. Sie mischt die einzelnen Komponenten computergestützt zusammen. Das gibt uns die Möglichkeit die Tiere, je nach Alter und Gewicht, bedarfsgerecht zu versorgen. Jede Unter- oder Überversorgung des Tieres schwächt es und beeinflusst das Darmsystem. Hier liegt der Schlüssel der Tiergesundheit - nur ein gesunder Darm macht ein gesundes Tier! Zur Unterstützung der Darmflora setzen wir seit ungefähr einem halben Jahr Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Malve, Süßholz, …) in der Fütterung ein. Sie stabilisieren den Darm, regen den Appetit an und verdrängen krankmachende Keime aus dem Organismus, in dem sie den Platz an den Darmzotten belegen. Mit den bisherigen Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die Tiere besser drauf und weniger anfällig sind. Die Kräuter werden zunächst über die Milch und später über das Futter gegeben. Auch andere probiotisch Stoffe (ätherische Öle, lebend Hefen,..), die der Verdauung dienen kommen zum Einsatz. Den Einsatz homöopathischer Mittel haben wir auch schon ausprobiert. Er ist aber nach unserer Meinung für die Mast nicht zu gebrauchen. Der Besuch der EUROTIER in Hannover (weltweite Leitmesse für die Tierhaltung) im letzten November hat gezeigt, dass das Interesse an solchen Präparaten auf immer größeres Interesse bei den Landwirten und den Futtermittelherstellern stößt.
Meine kurze Ausführung sollte zeigen, dass die Landwirte stetig daran arbeiten, die Gesundheit ihrer Tiere zu verbessern. Auch sie sind daran interessiert den Einsatz von Antibiotka wenn möglich zu vermeiden. Auch wir werden diesen Weg weiterverfolgen. Allerdings es ist zu betonen, dass es als Tierhalter unsere Pflicht ist, ein krankes Tier tierärztlich behandeln zu lassen. Und wenn der Tierarzt eine bakterielle Infektion diagnostiziert, ist der Einsatz von einem Antibiotikum im Rahmen der rechtlichen Bestimmung unabdingbar! Das Wohl des Tieres muss hier an erster Stelle stehen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Matthias Närmann

Hallo, mein Name ist Matthias Närmann.

Auf unserem Milchviehbetrieb am Rande des Münsterlandes zum Ruhrgebiet leben 130 Milchkühe und die komplette weibliche Nachzucht.

Die Liebe zu der Arbeit mit Kühen kennzeichnet nun schon die dritte Generation auf unserem Hof. Zusammen mit meiner Familie stehen wir 365 Tage im Jahr hinter unserem Beruf, füttern, melken und versorgen die Rinder.

...

Auf unseren Flächen wird neben Silomais und Feldgras auch Weizen und Roggen angebaut, das Grünland wird intensiv geführt, fünf Mal jährlich geschnitten und einsiliert.

Unser Hof in Ortsnähe ist häufig ein Besuchspunkt für Schulklassen und Kindergärten aber auch allen anderen Interessierten kann gerne unsere tägliche Arbeit näher gebracht werden.

 

www.milchtankstelle-naermann.de

mehr lesen 0 Kommentare

Krüger's Hühnerhof

 

 

 

Hallo, wir sind die Familie Krüger.

Wir halten ca. 35.000 Legehennen in Bodenhaltung für unsere Direktvermarktung.
Unseren großen Stall haben wir im Jahr 2010gebaut. Dort halten wir unsere die Hennen in Bodenhaltung mit Voliere und Wintergarten.

...

Wir bieten es jedem an, der Interesse hat, sich den Stall anzusehen. Wir machen gerne Führungen.
Melden Sie sich an.

http://kruegers-hofladen.de/

mehr lesen 0 Kommentare

Kay Heller

Hallo, ich bin Kay Heller!

Ich bewirtschafte mit meiner Freundin Katja einen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb im vorderen Odenwald.
Wir haben zwei Mädels - unsere Leni ist 5 und unsere Linda 2 Jahre alt.

...

Unsere Hofstelle liegt außerhalb des Dorfes, da in den alten Hofstellen innerorts keine Tierhaltung nach heutigen Maßstäben zu gewährleisten ist.

Zusammen mit Wolfgang und Ingrid Walter, den Eltern von Katja, leben wir alle unter einem Dach in einem Mehrgenerationenhaus. Wie es bei uns auf den Höfen üblich ist, sind unsere „Rentner“ eine tatkräftige und liebenswerte Hilfe bei der täglichen Arbeit, sowohl im Stall, auf dem Feld als auch als Oma und Opa für unsere Töchter.

Auf unserem Hof haben wir 60 Milchkühe sowie die Jungviehaufzucht und Bullenmast.
Das bedeutet, alle bei uns geborenen Kälber werden auf unserem Hof aufgezogen. Unsere Milch geht an die Molkerei Hohenlohe.
Auf unseren Feldern erwirtschaften wir auf ca. 40 ha Grünland das Grundfutter für unsere Kühe.

Im Ackerbau werden neben Mais für die Kühe auch Wintergerste, Winterroggen, Winterweizen sowie Zuckerrüben angebaut. Was wir nicht für die Versorgung für unsere Tiere brauchen, geht an Getreidehändler in der Region. Um in unsere Fruchtfolge mehr Hackfrüchte zu haben, bauen wir seit einigen Jahren vermehrt Mais an und beliefern eine in der Nähe gelegene Biogasanlage. Dies ist für eine ausgeglichene Fruchtfolge sehr wichtig.

Wir sind ein Familienbetrieb und fest verwurzelt in der Region.

mehr lesen 0 Kommentare

Jürgen Knapp's Milchtankstelle

Hallo, ich bin Jürgen Knapp.

Ich bin 33 Jahre alt und bewirtschafte zusammen mit meiner Lebensgefährtin einen Milchviehbetrieb mit 150 Milchkühen ohne Färsenaufzucht.

Die Durchschnittlsleistung liegt bei 9600 kg Milch mit 4,2 % Fett und 3,5 % Eiweiß. Wir melken mit zwei Melkrobotern der Firma Lely.

...

Zusätzlich bewirtschaften wir 240 ha Landwirtschaftliche Fläche (130 ha Grünland und 110 ha Ackerland).

Nebenbei betreibe ich ein Lohnunternehmen im Bereich Mähdrusch und Winterdienst.

Außerdem haben wir eine Milchtankstelle.

(Anmerkung der Redaktion: Milchtankstelle:
Immer mehr Milchbauern bieten ihren Kunden melkfrische Rohmilch vom hofeigenen Milchautomaten an:
Geld einwerfen, Milch zapfen, fertig! Rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche…
Die Selbstvermarktung ist mittlerweile ein wichtiges Standbein für kleine und mittlere Höfe – und die Milchtankstelle ist der effektivste Weg dieser Selbstvermarktung: kein Hofladen, kein Personal oder sonstige Auflagen. Der Kunde kommt, kauft seine Milch – und freut sich schon auf den frischen Genuss daheim.
Wenn Sie zum Thema Milchtankstelle mehr erfahren möchten:
www.milchtankstellen.com)

mehr lesen 0 Kommentare

Kathrin Naumann & die GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH

Mein Name ist Kathrin Naumann. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und arbeite als Geschäftsführerin eines landwirtschaftlichen Unternehmens im Landkreis Rostock. „In der Region für die Region“, so verstehen wir unser Wirken als landwirtschaftlicher Betrieb, der durch seine wirtschaftliche Tätigkeit dazu beiträgt, dass unsere ländliche Gegend lebens- und liebenswert bleibt. Wir, das ist die GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH. Die GmbH ist 1991 aus einer damaligen LPG Tierproduktion hervorgegangen. Die Umbildung der LPG in die GmbH wurde auf Grundlage des Landwirtschaftsanpassungsgesetzes vorgenommen. Eine Prämisse während des Umbildungsprozesses war es, dass alle damaligen LPG Mitglieder Gesellschafter des neuzugründenden Unternehmens werden konnten.

Heute arbeiten in unserem landwirtschaftlichen Betrieb 40 Mitarbeiter Leute und derzeit bilden wir 5 Jugendliche zum Landwirt bzw. Tierwirt aus. In der Unternehmensführung sind momentan 2 Geschäftsführer, mein Vater und ich, tätig. Mein Vater ist hier seit 1979 Betriebsleiter und auch viele unserer Bereichsleiter und Kollegen können auf eine lange bis sehr lange Betriebszugehörigkeit zurückblicken.

In Mecklenburg existieren noch ca. 4730 landwirtschaftliche Betriebe von denen ca. 14% als Gemischtbetrieb wie wir arbeiten. In unserem Unternehmen gibt es vier Betriebszweige. Auf ca. 1100 ha betreiben wir Ackerbau. In einer mehrjährigen Fruchtfolge bauen wir vor allem Raps, Weizen, Gerste, Mais und Ackergras an. Daneben finden sich aber auch Roggen, Triticale sowie Erbsen und Luzerne als einheimische Eiweißträger auf unseren Feldern. Auf diesen wird, ganz im Sinne einer Kreislaufwirtschaft, die im Betrieb anfallende Rinder- und Schweinegülle als wichtiger wirtschaftseigener Dünger eingesetzt.

Im Bereich der Rinderhaltung betreuen wir 450 Milchkühe, sowie Kälber und Jungrinder zur Nachzucht. Gefüttert werden hier vor allem Gras- und Maissilage sowie Getreide und Erbsen aus eigenem Anbau. Rundherum gute Bedingungen für die Erzeugung von bester Milch, welche auch in Mecklenburg-Vorpommern verbleibt: Wir beliefern die Ostseemolkerei Rücker in Wismar, die dann Käsespezialitäten aus unserer Milch herstellt. Für die Aufzucht unserer Jungtiere konnten wir 2011 einen neuen Aussenklimastall mit Tiefliegeboxen in Betrieb nehmen. In diesem sind die Jungtiere im Herbst und Winter untergebracht, im Frühjahr und Sommer haben sie Weidegang.

Neben den Rindern halten wir auch Schweine. Wir betreuen 450 Zuchtsauen und abgestimmt auf diesen Bestand haben wir einen 3000-er Maststall. Einen (leider zu) kleinen Teil unserer Schweine können wir lokal über eine Landfleischerei vermarkten.

Als weiterer Betriebszweig kommen die regenerativen Energien hinzu: Eine kleine, auf die Tierhaltung abgestimmte, Biogasanlage und etwas Solarstromproduktion gehören dazu.

Wir bemühen uns im Sinne der Kreislaufwirtschaft möglichst viele Futtermittel selbst zu erzeugen, sowie die Reproduktion und Aufzucht der Tiere im eigenen Bestand zu gewährleisten. Unsere Grobfuttermittel für die Kühe erzeugen wir zu 100% im Betrieb, darüber hinaus werden ca. 50% der Getreide- und 100% der Erbsenernte zur Fütterung unserer Rinder und Schweine eingesetzt. Unsere Biogasanlage wird lediglich mit Gülle betrieben und die Abwärme zur Beheizung des Schweinemaststalles genutzt.

Als regional verankerter Betrieb sind wir natürlich auch Ausbildungsbetrieb für die Berufe Landwirt, Tierwirt Rind und Schwein sowie Landwerker. So möchten wir jungen Menschen eine Perspektive in Mecklenburg bieten und dazu beitragen, dass sie ihre Zukunft vor der Haustür finden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur gehört zu den Grundsätzen unserer tgl. Arbeit, denn auch zukünftig möchten wir ein verlässlicher Ausbildungsbetrieb, Arbeitgeber und Wirtschaftspartner in unserer Region sein

 

mehr lesen 0 Kommentare

Hof Seeger

Wir vom Hof Seeger betreiben eine eigene Schweinezucht. Das heißt wir haben Zuchtsauen und deren Ferkel werden von uns aufgezogen und gemästet.
Auf unseren Flächen bauen wir Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben an. Seit 2011 wird auch auch Mais für eine Biogasanlage angebaut. Diese Biogasanlage versorgt über ein Nahwärmenetz einen Teil unserer Ställe mit Wärme. Hauptsächlich werden die Ferkelnester im Abferkelstall sowie der Ferkelaufzuchtstall mit Wärme aus der Anlage versor...gt. Der Anschluss unserer Nachbarn im Dorf an das Nahwärmenetz ist in Planung. Das angebaute Getreide ist die Futtergrundlage für unsere Schweine. Gerade Gerste ist für den Fruchtwechsel wichtig, da es nicht jedes Jahr gelingt auf den gleichen Flächen Brotweizen für die menschliche Ernährung anzubauen. Als Dünger verwenden wir hauptsächlich unsere Schweinegülle und den Gärrest aus der Biogasanlage. Auf unseren Stalldächern produzieren wir Sonnenstrom und soweit möglich verbrauchen wir den Strom über Eigenverbrauchsanlagen direkt. Was mehr ist, wird ins öffentliche Netz geliefert. Wer Fragen hat, kann uns diese gerne hier stellen oder direkt mit uns einen Termin vereinbaren, dann gehen wir gemeinsam in den Stall.

 

http://www.hofseeger.de/

 

mehr lesen 0 Kommentare

Bauer "Holti"

Mein Name ist Marcus Holtkötter unsere Familie betreibt schon seit über 10 Generationen Landwirtschaft auf unserer Hofstelle im schönen Münsterland.
Wir halten rund 300 Sauen im Geschlossenen System. Das bedeutet, daß unsere Ferkel auch bei uns aufgezogen und gemästet werden. Die Mastschweine gehen dann an einen regionalen Schlachthof.
Die Futtergrundlage für unsere Schweine produzieren wir selbst auf unseren Ackerflächen. Neben Gerste, Weizen und Mais für die Schweine bauen wir auch noch Raps an, der an eine Ölmühle verkauft wird.
Als weiteres Standbein hat sich ein Agrarhandel etabliert. Der sich hauptsächlich mit dem Handeln und Bergen von Stroh beschäftigt. Gerne zeigen wir unsere Arbeit und beantworten alle Fragen rund um die Landwirtschaft. Ihr findet unseren Betrieb auch im Internet, bei Facebook ( https://www.facebook.com/pages/Holtk%C3%B6tter-Agrar/204110873013798 ) oder bei Twitter unter @BauerHolti.

http://www.holtkoetter-agrar.de/

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Michael & Judith Haußer und ihre "Mädels"

Hallo,
mein Name ist Michael Haußer und ich bewirtschafte zusammen mit meinen Eltern und meiner Frau einen Milchviehbetrieb im Nebenerwerb. Nebenerwerb bedeutet, dass ich den Betrieb neben meinem Hauptberuf führe.

Wir halten etwa 40 Milchkühe der Rasse Holstein Rotbunt, welche für das Allgäu eher ungewöhnlich ist. Alle weiblichen Kälber werden zur Zucht am Betrieb behalten. Die männlichen Kälber verlassen den Betrieb mit zwei bis drei Wochen in die Kälbermast. Seit knapp... zwei Jahren setzen wir nur noch Bullen ein, die eine natürliche Hornlosigkeit vererben.

Das Futter unserer Rinder wächst auf 17 ha Grünland und auf 15 ha Ackerland. Darauf bauen wir zu jeweils etwa einem Drittel Mais, Weizen und Gerste an. Das Grünland wird 5 – 6 Mal im Jahr gemäht und wie der Mais hauptsächlich als Silage an unsere Kühe verfüttert, die Weizen- und die Gerstenkörner gemahlen im sogenannten Kraftfutter. Dieses wird mit Sojaschrot oder Rapsschrot, also Eiweißfuttermitteln, ergänzt. Auch das Gerstenstroh wird verfüttert. Das Weizenstroh dient unseren Tieren als Einstreu.

Seit einem knappen halben Jahr dürfen unsere Mädels (die Kühe) selbst entscheiden, wann sie zum Melken kommen bzw. wann sie sich ihr Kraftfutter am Melkroboter abholen und dabei gemolken werden. Die meisten wollen dabei eher öfter kommen als sie dürfen, die ein oder andere muss man aber auch mal ans Melken erinnern.

Die Rinder über einem Jahr und die „trocken stehenden“ Kühe sind im Sommer auf der Weide, 8 Stück sogar auf einer Alpe in Oberstdorf.

Wenn Ihr wissen wollt, warum ich Weidehaltung für kein geeignetes Verfahren für meine Kühe halte oder falls Ihr Fragen zum Robotermelken oder anderen Themen habt oder Euch alles mal live ansehen wollt, meldet Euch! Ich freu mich!

mehr lesen 0 Kommentare

Fragner GbR

Servus zusammen,

mein Name ist Verena Hußmann, ich bin 31 Jahre alt und bewirtschafte zusammen mit meinen Eltern und zwei Auszubildenden den Betrieb Fragner GbR. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Ich habe an der Fachhochschule in Triesdorf Landwirtschaft studiert, meine Berufsbezeichnung lautet also offiziell Diplom AgrarIngenieur(in). Ich finde Landwirt trifft‘s genauso gut, da wir Landwirte dafür sorgen, dass alle vom Land bewirtet werden, d.h. wir sorgen dafür, dass es was zu essen gibt. Auch Bauer bzw. Bäuerin ist für mich ok, einfach weil es die tiefen traditionellen Wurzeln unseres Berufes widerspiegelt.

Ich lebe und arbeite für und auf unserem Milchviehbetrieb mit derzeit 70 Milchkühen, 90 weiblichen Rindern und 60 Bullen. Alle Tiere, die bei uns auf dem Betrieb geboren werden, ziehen wir selbst auf, sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kälber. Die weiblichen Rinder werden, wenn sie das erste Mal gekalbt haben, in unsere Milchviehherde integriert bzw. diejenigen, die wir dann nicht selbst benötigen, werden über die Zuchtviehauktion an andere Milchviehbetriebe verkauft.

Die Bullenkälber werden aufgezogen und falls sie zur Zucht tauglich erscheinen, genomisch typisiert. Das bedeutet, dass anhand einer winzigen Gewebeprobe ihre Gene „entschlüsselt“ werden und basierend darauf ein Zuchtwert errechnet wird. Daran kann man abschätzen, ob man einen durchschnittlichen, einen guten oder sogar einen sehr guten Vererber vor sich hat.
Aufgrund dieser Information werden die Bullen dann mit etwa 14 Monaten zur Auktion gemeldet und an Betriebe verkauft, die sie zum decken ihrer Milchviehherde verwenden. In seltenen Fällen, schafft man es Bullen zu züchten, die so gute Zuchtwerte haben, dass sie die Anforderung der Besamungsstationen erfüllen. Diese kosten dann meist mehr als die Bullen, die in den Natursprung gehen. Das ist aber nur die eine Seite, die andere Seite ist der Züchterstolz, dass man es geschafft hat in häufig jahrelanger Zuchtarbeit, einen Bullen zu züchten, der über die künstliche Besamung dann sehr viele Nachkommen zeugen darf und hoffentlich viele Milchviehhalter zufriedenstellt.

Die Bullen, die nicht zur Zucht geeignet sind, sei es aufgrund von ungenügenden Zuchtwerten, wie z.B. der Vererbung von sehr großen Kälbern, die zu Schwergeburten führen können, oder aufgrund von Erbfehlern, die nur über die Untersuchung der Gene erkannt werden können, werden bei uns auf dem Betrieb „fertig“ gemästet und dann zum Schlachten verkauft.

Wir bauen das Grundfutter, also Gras und Mais, für unsere Tiere selbst an. Das Gras wächst auf unserem Dauergrünland, d.h. dies sind Flächen die nicht als Acker genutzt werden können und somit nicht zur direkten Lebensmittelproduktion geeignet sind. Diese Flächen machen fast die Hälfte unserer Betriebsfläche aus. Der Mais wird auf unseren Ackerflächen angebaut und nach der Ernte einsiliert.

Das Getreide, bei uns Gerste und Weizen, welches für das Leistungsfutter der Kühe und Bullen gebraucht wird, bauen wir ebenfalls selbst an. Eiweißfutter, welches ebenso von den Tieren benötigt wird, kaufen wir zu, bei uns ist das derzeit Rapsextraktionsschrot und Getreidepressschlempe.
Wir bauen aber ebenso Weizen zum Verkauf als Brotgetreide an, sowie Zuckerrüben, die an die Zuckerfabrik verkauft werden. Hier sind wir in der Gegend noch die einzigen, die diese Frucht anbauen, da wir hier in einer Grenzlage für den Rübenanbau liegen. Das bedeutet, wir können nicht auf jedem unserer Felder Zuckerrüben anbauen, da der Boden die Anforderungen, die die Rübe stellt, nicht überall erfüllt.

Außerdem haben wir noch einige Hektar Wald, das Holz daraus brauchen wir um unser Wohnhaus zu heizen, unser Wasser heiß zu machen und um ab und an etwas Bauholz für Betriebserweiterungen zu haben.

Wer mehr über unseren Betrieb, die Zucht von Fleckvieh und da im Besonderen die Zucht von genetisch Hornlosem Fleckvieh, sowie über den Ablauf und die Kreisläufe auf einem Milchviehbetrieb wissen möchte, kann mich gerne fragen und/oder unsere Seite Fleckviehzucht Fragner hier auf Facebook besuchen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Benedikt & die Schwalben

Hallo,
mein Name ist Benedikt Fleige. Ich bin 20 Jahre jung und komme aus Werne im südlichen Münsterland.

Im Juli habe ich meine Ausbildung zum Landwirt erfolgreich abgeschlossen und überbrücke die Zeit bis zum Studium, indem ich zuhause auf dem elterlichen Betrieb aushelfe, den ich hier kurz vorstellen möchte.

...

Wir bewirtschaften einen Pachthof, das heißt der Hof gehört uns nicht, wir dürfen ihn aber gegen eine jährliche Abgabe, die Pacht, bewirtschaften. Zu dem Hof gehören 45 Hektar Ackerland sowie 25 Hektar Grünland. Wir haben ein paar Kühe, die im Sommerhalbjahr den ganzen Tag auf der Weide stehen, ein paar Mastbullen und ein paar Mastschweine. Die jungen Kühe züchten wir selbst. Die sogenannten "Fresser", eine Zwischestufe zwischen Kalb und ausgewachsenem Bullen, kaufen wir zu. Auch die Ferkel, die wir zunächst auf Stroh, später auf Spalten mästen, werden zugekauft.
Das Stroh ist für die Tiere zwar schöner, allerdings ist der Arbeitsaufwand enorm.

Bei uns kennen wir jedes Tier genau. Wenn ich die Kühe zum Melken von der Weide hole, brauche ich nur einmal zu rufen, und sie stehen alle vorm Gatter. Sie laufen von selbst in den Stall, sie machen es ja auch jeden Tag zweimal, egal ob Wochenende oder Montagmorgen. Das Melken und Füttern gehört auch zu unserer täglichen Arbeit. Wir machen das gerne, egal ob sonntagsmorgens nach dem Schützenfest als auch abends.
Abends findet sich bei uns die ganze Familie im Stall ein. Alle helfen mit, so dass auch mein Vater nach 13 Stunden Arbeit seinen wohlverdienten Feierabend bekommt - ein tolles Ritual, wie ich finde.

Zu dem Inventar des Hofes gehören auch 150 Schwalbennester, von denen ca 100 bebrütet sind. Darauf bin ich sehr stolz. Da die Tiere sehr selten geworden sind, freu ich mich, dass Jahr für Jahr so viele Schwalben ihren Weg zu uns finden.

Mit Sorge betrachte ich den Rückgang vieler Vogelarten. So sind die Krähen in den letzten Jahren immer mehr geworden, die Bestände an Fasanen, Kiebitzen und anderen Singvögeln sind aber ständig geschrumpft. Unsere Schwalben hingegen, an deren Nester die Krähen nicht herankommen, sind in gleichbleibender Zahl vorhanden.
Aber wir denken, dass wir das Problem erkannt haben: wir pflanzten Hecken, haben eine Naturschutzwiese an einem Bach angelegt und an den Gewässern Ackerrandstreifen liegen lassen. Diese dienen als Deckung für Bodenbrüter und als Nahrung für andere Vögel, Insekten und Wildtiere. Wir hatten dieses Jahr zum ersten Mal seit langem wieder eine Fasanhenne mit 4 Küken hier rumspazieren.

Wir haben unsere Aufgabe als Landwirt erkannt. Während meine Kollegen früher nur zur Nahrungsmittelproduktion arbeiteten, kommt heute noch der Naturschutzaspekt dazu. Wir machen alles, um diese zu erhalten - und zwar jeder einzelne Landwirt!

Euer
Benedikt

mehr lesen 0 Kommentare

Moin!

Moin!

Wir, Familie Kühl, wohnen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im schönen Kreis Dithmarschen in Schleswig Holstein. Neben den rund 100 Milchkühen bewirtschaften wir 125ha, auf denen wir Getreide, Futtermais und Gras für unsere Kühe anbauen. Die weibliche Nachzucht behalten wir und die Bullen werden im Alter von zwei Wochen an Viehhändler verkauft.

Wir führen unseren Betrieb in Familienhand mit drei Generationen, was manchmal gar nicht so einfach ist....
Ich arbeite hauptberuflich als Erzieherin und habe im letzten Jahr die Ausbildung zur Bauernhofpädagogin gemacht. Seit dem Frühjahr biete ich für Gruppen jeglicher Art (Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit und ohne Behinderungen) pädagogische Angebote auf unserem Bauernhof an. Auch Schulklassen, Kindergärten und andere Einrichtungen sind willkommen.

Mein Bruder besucht die Höhere Landbauschule in Rendsburg und übernimmt anschließend als „Agrarbetriebswirt“ den Hof. Während der Schulzeit ist er für die Fütterung und die Kälber verantwortlich.
Mama ist überwiegend für die Büroarbeit und das Melken zuständig, während Papa am liebsten die Arbeit mit den Maschinen übernimmt.
Und Oma und Opa springen immer ein, sei es beim Melken oder beim Tiere zählen.

Seit April betreiben wir eine Milchtankstelle und dazu einen kleinen Hofladen. Im Hofladen bieten wir saisonale Produkte aus der Region (beispielsweise Freilandeier, Kohl, Kartoffeln und Spargel) und Produkte aus eigener Herstellung bzw. eigenem Anbau an – dazu gehören unsere Marmeladen und die verschiedenen Buttersorten.

Demnächst bieten wir dort auch altes landwirtschaftliches Handwerkzeug an, das vielerorts zu dekorationszwecken dient und immer beliebter wird.

mehr lesen 0 Kommentare

Was ist eigentlich ein Nebenerwerbsbetrieb?

Hallo,

mein Name ist Conny Kubisek. Ich bin 27 Jahre alt. Ich komme aus einem Teilort von Schwäbisch Hall ca. 50km von Stuttgart entfernt. Ich bewirtschafte mit meinem Vater 25 Hektar Gründlandfläche (darunter Steilhanglage) im Nebenerwerb.

Nebenerwerb heißt:...
Wir haben beide Vollzeitjobs und kümmern uns quasi als "Hobby" um unseren Betrieb.

Unser Betrieb besteht aus:
25 Zwerg Zebus (Ext. Rinderrasse)
4 Ziegen
8 Bienenvölker
3 Noriker Kaltblut Pferden, unzähligen Hühnern und einem Wachhund.

Wir betreiben mit unseren Zwerg Zebus Landschaftspflege im Kochertal auf Steilhangflächen.
Außerdem führen wir mit unseren Zwerg Zebus ein sogenanntes Herdbuch.

Schöne Kutschfahrten durch das Kochertal kann man mit unseren Pferden erleben (egal, ob Hochzeit, Geburtstag etc.)

Unsere Bienen tragen Blütenhonig ein.

Nach einer 2 jährigen Abendschulausbildung zur Nebenerwerbslandwirtin kann ich sagen, Landwirt/in ist der schönste Beruf der Welt.

Jede Mühe, all die Kraft, die man reinsteckt, wird am Ende mit z.B. der Ernte, Nachwuchs etc. belohnt.

mehr lesen 0 Kommentare

Neuer Blog-Artikel

Guten Tag, wir sind Heike und Manfred Hurtz.

Wir kommen aus der Gemeinde Berg bei Nideggen im Naturpark Eifel.

90 Prozent unserer Flächen liegen im Wasserschutzgebiet. Dennoch betreiben wir hier erfolgreich intensiven Ackerbau. Das ist möglich, weil wir modernste Technik einsetzen.

...

Im Laufe der Jahre haben wir unseren Betrieb elektronisch „aufgerüstet“. Inzwischen holen wir uns Hilfe aus dem All, die Arbeitsprozesse rund um die Düngung, Pflanzenschutz und die Ernte laufen satelittengesteuert per GPS, allerdings wesentlich genauer als ein Navigationssystem, wie man es aus dem PKW kennt. Das heißt, es wird beispielsweise genau an der Stelle – und in der richtigen Menge - gedüngt, wo die Nährstoffe auch gebraucht werden.

Wir arbeiten eng mit der regionalen Wasserschutzkooperation zusammen und sind inzwischen Referenzbetrieb für unsere Region. Mit dem Präzisionsackerbau ist intensive Landwirtschaft also selbst in sensiblen Schutzgebieten möglich.

Daneben bauen wir noch Weihnachtsbäume an und betreiben einen Hofladen.

Wenn Sie Fragen zum Präzisionsackerbau haben, können Sie die an dieser Stelle gerne stellen.

mehr lesen 0 Kommentare

Einmal Kuschel- und Knabber-Runde - Schweine sind die besten

 

Hallo, ich bin Hedi und mache eine landwirtschaftliche Ausbildung. Ich habe mich auf die Schwerpunkte Sauenhaltung und Ackerbau festgelegt.

Im 2ten Lehrjahr betreute ich 600 Sauen inkl. Ferkelaufzucht....
Jetzt betreue ich im 3ten Lehrjahr nur 150 Sauen, dafür jedoch im geschlossenen System, d.h. inkl. Ferkelaufzucht und Mast.

Ich kann zu Recht sagen, den Tieren geht’s prächtig.
Zusätzlich pflege ich den Kontakt zu anderen Schweinehaltern. So ein Austausch ist echt super, wenn einmal etwas nicht klappt.

Und ich würde den Beruf für nichts auf der Welt aufgeben.

 

Wenn Ihr Fragen zur Ausbildung Landwirt oder Tierwirt habt, schießt mal los…

mehr lesen 0 Kommentare

Was macht ein Landwirt eigentlich im Winter?

Liebe Leser dieser Seite .

Es kam ja vor kurzer Zeit die Frage auf, was macht denn eigentlich ein Landwirt im Winter?
Füße hochlegen…? Urlaub…?Buchhaltung…?

Die Überlegungen zur Winterarbeit, oder besser gesagt: Was kann ein Landwirt im Winter noch zusätzlich Arbeiten, meist zum Wohle der Allgemeinheit, ist eine Frage, die sehr gut zu unseren oder besser gesagt in meinem Betrieb passt….

Ich darf mich an dieser Stelle erst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Christoph Landau, ich bin 26 Jahre alt, von Beruf bin ich Gartenbautechniker im Garten/Landschaftsbau sowie der Landschaftspflege. Zusammen mit meinem Vater, meiner Tante und einem Mitarbeiter bewirtschaften wir im Nebenerwerb, einen Milchvieh/Ackerbau/Kommunaldienstleistungsbetrieb mit 35 ha landwirtschaftlicher Betriebsfläche und 15 Milchkühen in 64521 Wallerstädten.
Unsere Lage in mitten des Rhein-Main Gebietes und die stetige Konkurrenz mit dem Gemüse und Sonderkulturenanbau sorgten dafür, dass es keinen Sinn machte, unseren Betrieb im Vollerwerb weiter zu führen. Daher suchten mein Vater und ich schon vor Jahren den Weg einer weiteren Beschäftigung außerhalb der reinen Landwirtschaft als weiteres, sicheres Standbein. Bei mir führte dieser Weg schon gleich dazu, dass ich nur eine Ausbildung im Bereich des Gartenbaues, der Baum und Landschaftspflege absolviert habe.

Ein Teil unserer Winterarbeit ist die Baumpflege und Fällung, sei es in Privatgärten oder entlang von Ort, Kreis oder Bundesstraßen. Hierzu setzen wir unter anderem auf eine Arbeitsbühne angebaut an unseren Frontladerschlepper. Egal ob steil, moorig oder unwegsam: Dank der Stollenbereifung und dem Allradantrieb können wir mit dem Schlepper so gut wie jeden Baum erreichen wo sonst alle anderen Unternehmen mit Lkws schon lange scheitern…
Das gilt auch für die ganzjährige Brachflächenpflege, ein weiteres Aufgabenfeld unserer kommunalen Dienstleistungen.
Unter diesen Bedingungen kapituliert jeder normale Rasenmäher sofort - wir aber noch lange nicht! Insgesamt Mulchen/Mähen wir jedes Jahr eine Gesamtfläche von gut 100 ha.
Bei der Feldrand und Straßenbegleitgrünpflege bieten wir unseren Kunden mittlerweile drei Verfahrensweisen an.

Von Zeit zu Zeit (ca. alle 10-15 Jahre) macht es Sinn, eine Hecke auf den Stock zurück zu schneiden. Das so genannte Heckenknicken. Damit verhindert man das Vergreisen also das Überaltern der Heckenpflanzen und fördert somit die Gesundheit und den Wiederaustrieb der Gehölze.
Natürlich übernehmen wir auch diese Arbeiten.
Für alle baumartigen Bestände bieten wir dann auch noch die Baumpflege mittels der Frontladerbühne an.

Und was machst du bei Schnee und Eis, werden wohl viele nun Fragen! Aber auch dafür habe ich eine Beschäftigung!
Den Winterdienst - aber keinen gewöhnlichen Winterdienst! Ich fahre für den Flughafen Frankfurt am Main im Winterdienst. Wir Landwirte sind zusammen mit gut 450 anderen Kollegen als Winterdienst Fahrer bei einer Zeitarbeitstochterfirma der Fraport AG beschäftigt.
Sobald es friert, schneit oder es überfrierenden Regen gibt, kommen wir zum Zug und legen mit dem reichhaltigen Fuhrpark des Flughafens los!

Aber nicht nur der Winterdienst, die Grünpflege und der Gehölzschnitt halten uns auf Trab! Es gilt auch noch gut 450.000Tonnen Zuckerrüben bis Mitte Januar in die Zuckerfabrik zu bringen. Dafür sind wir in der Erntekampagne, die gut 120 Tage dauert, zusammen mit insgesamt gut 190 weiteren Berufskollegen und LKW Fahrern von Mitte September bis Mitte Januar in Einsatz.
Dabei fahren wir Entfernungen von bis zu 100 Kilometern zu den Rübenmieten der Anbauer und durchqueren nebenbei drei Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern).

Daher bin auch, wenn es gerade mal nichts auf unseren Betrieb zu tun gibt und kein Schnee zu räumen ist, für eine Kommune in Festanstellung tätig. Momentan befassen wir uns hier mit der Neuanlage eines Rettungsweges entlang eines alten Kiessees. Neben dem Wegebau erledige ich dort alle anfallenden Arbeiten der kommunalen Unterhaltung und Grünpflege.
Normal arbeite ich hierbei nur mit den Maschinen meines Arbeitgebers. Allerdings setzen wir einen Teil unserer Spezialmaschinen (Heckenschere, Wiesenwalze, Seitenarmmulcher) bei Bedarf mit ein.

Aber auch die örtlichen Vereine und Gilden unterstützen wir unentgeltlich z.B. mit unserer Hilfe bei Arbeitseinsätzen.

Insgesamt komme ich mit meinen Vater, Tante und Mitarbeiter auf folgende Zahlen:
Wir Produzierten in 2014 gut 100 Tonnen Milch, 170 Tonnen Getreide und 600 Rundballen Heu, Stroh, Silage

Wir pflegten 20 km Straßenbegleitgrün, 120 Hektar Mulchfläche und 15 km Deiche

Dabei waren wir mit 1700 Schlepperstunden im Einsatz und erbrachten darüber hinaus noch 200 Stunden im Winterdienst und 350 Stunden im Rübentransport.

An dieser Stelle bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ich konnte Ihnen, liebe Leser, anhand meines Betriebs aufzeigen, was ein Landwirt im Winter noch so alles Arbeiten kann/muss.

Nun, fest steht: Mit Füße hochlegen verbringen wir Landwirte keineswegs die Winterzeit!

Also wenn Sie demnächst mal wieder mit dem Flugzeug verreisen, über eine Landstraße fahren oder im Sommer einen schönen Tag am Baggersee verbringen, denken Sie doch auch mal an die vielen Landwirte im Nebenerwerb, die dafür sorgen, dass Sie fliegen , die Landschaft genießen oder sicher am Badesee schwimmen können.

Ich empfehle mich an dieser Stelle mit den besten Wünschen,
Ihr Christoph Landau

 

mehr lesen 0 Kommentare

Servus zusammen

Servus zusammen,

ich bin Gerhard Langreiter, Landwirtschaftsmeister aus Oberbayern und bewirtschafte gemeinsam mit meiner Mutter im Vollerwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb mit rund 30 Hektar Ackerbau.

Mein Einkommen erziele ich hauptsächlich im Betriebszweig Ferkelerzeugung....
In meinem Stall befinden sich 170 Zuchtsauen der Rasse Deutsche Landrasse, die teilweise mit Deutschem Edelschwein gekreuzt werden. Ich ziehe meine Jungsauen selber nach, die anderen Ferkel, die für die Mast gedacht sind, haben als Vater einen Pietrain-Eber und werden mit einem Gewicht von ca. 30 kg an zwei Mäster in der näheren Umgebung verkauft. Einer dieser Mäster schlachtet einen Teil der Mastschweine selber und vermarktet das Fleisch dann direkt.

Auf meinen Feldern wachsen Gerste, Weizen, Hafer und Körnermais, wobei hier alles in dem Schweinetrog landet. Das Dauergrünland weiden die Kalbinnen meines Nachbarn ab, oder es wird Pferdeheu gemacht.

Neben Photovoltaik auf den Dächern habe ich noch gut 7 ha erneuerbare Energie in meinem Wald, der meine große Leidenschaft ist und einen Teil des
Betriebseinkommens beisteuert. Im Altbestand steht dort nur Fichte und Kiefer, aber schon seit über 30 Jahren pflanzen wir nur noch Mischwald, das heißt neben Nadelholz wie Tanne, Fichte, Lärche und Douglasie auch Buchen, Eichen, Ahorn und viele weitere Exoten!

Gerne könnt ihr mich zu allen meinen Betriebszweigen befragen und gerne führe ich auch Gruppen durch meinen Betrieb.

Viele Grüße, Gerhard

mehr lesen 0 Kommentare

Angelina vom Sonnenhof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

ich bin Angelina und wollte mal unseren Sonnenhof vorstellen, auf dem ich arbeite.

Der Sonnenhof ist ein Milchviehbetrieb, der zur Diakonie gehört. Hier arbeiten behinderte Menschen.

...

Wir haben zur Zeit 100 Kühe.

Da ich weder eine Ausbildung noch einen Schulabschluss habe und zu 80 % behindert und arbeitsunfähig bin, ist der Sonnenhof für mich die einzige Möglichkeit auf Arbeit.

Und ich möchte auch weiterhin auf dem Sonnenhof leben.

Wer gerne etwas mehr über unseren Sonnenhof erfahren möchte - hier sind zwei Links:

https://www.youtube.com/watch?v=wduSVXeq4UA

http://www.nrd-online.de/…/w…/betriebsstaetten/sonnenhof.php

Und hier ist noch ein Video von mir:
https://www.youtube.com/watch?v=xIAR9plwdRk

mehr lesen 0 Kommentare

Martin Breuer aus dem Münsterland

Hallo,
wir sind Martin Breuer und Petra Lütke Zutelgte,

Wir bauen mitten im schönen Münsterland Spargel und Erdbeeren an. Daneben mästen wir noch Schweine und betreiben Ackerbau.
Unsere Produkte vertreiben wir in unseren Hofläden in Telgte und Ostbevern. Des Weiteren beliefern wir Gaststätten und Lebensmitteleinzelhändler mit unseren Produkten.

...

Wer Fragen hat oder uns besuchen möchte, kann das gerne tun auf facebook oder auf unserer Homepage www.luetkezutelgte.de

mehr lesen 0 Kommentare

„Du, Franz, ein Biobauer – das ist eine Schnapsidee…..“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich, Franz Kinker, Biobauer seit über 15 Jahren, erzähle Euch, warum es keine Schnapsidee war, auf Ökolandbau zu setzen – trotz anderslautender Kommentare aus meinem beruflichen und privaten Umfeld.

Meine Freunde taten mein Vorhaben als „spinnerte Idee“ ab. Willst du zu den „Grünen“, zu den „Alternativen“ wechseln? Das waren ihre Kommentare. 1998 war das. Damals reifte in mir die Entscheidung Bio Bauer zu werden. Ich muss zugeben, das war eine wagemutige Entscheidung mit ungewissem Ausgang.
Ich komme aus einer Generation von Bauern, denen in der Berufs- und Landwirtschaftsschule intensives Wirtschaften beigebracht wurde.

Und jetzt mache ich mir Gedanken, ob das der richtige Weg für meinen Betrieb ist.

Die Entscheidung auf „Bio“ umzustellen, die fiel nicht von heute auf morgen. Ich verbrachte schlaflose Nächte, grübelte, fragte meine Frau, die Eltern, und rechnete, ob sich das überhaupt rentiert.
Und irgendwann war es dann soweit: wir sattelten um auf „Bio“.
Das ist so einfach gesagt, hat es aber in sich: Eine Umstellungszeit muss eingehalten werden, in der die Produkte nicht als „Bio“ verkauft werden können, die Auflagen aber eingehalten werden müssen. Ich besuchte einen Einführungskurs, füllte Formulare aus.

Auf dem Bauernhof hat sich damals viel verändert: ich musste einen neuen Milchtank kaufen, weil die ‪#‎Andechser‬ Molkerei die Biomilch aus Umwelt- und Kostengründen nur jeden zweiten Tag abholt. Die Kälber brauchten ein neues Zuhause, denn die Aufstallung entsprach nicht mehr den Öko Anforderungen. Und ich wusste damals auch: irgendwann brauchst du einen neuen Laufstall für deine Kühe. Dies war der Punkt, den ich am meisten scheute. Neben der anstrengenden Baumaßnahme über mehrere Jahre ist so ein Stallbau auch eine riesige finanzielle Belastung. Bei Baukosten von acht bis zehntausend Euro je Kuhplatz sind da schnell mal 300.000 bis 500.000 Euro Schulden auf dem Hof. Nicht jeder traut sich so was zu. Das Risiko ist hoch, gerade dann, wenn der Milchpreis fällt und fällt. Dann fragt sich ein Milchbauer (und auch ich fragte mich das): „ Sind die Erträge noch ausreichend, um mich, meine Familie und den Hof über Wasser halten zu können? Und wieder rechnete ich, kalkulierte, sprach mit der Bank, und letztendlich tat ich den Schritt nach vorne: Der neue Kuhstall wurde gebaut.
Aber zurück zum Bio Bauern Franz: wie ging es mir damals – war die Entscheidung richtig? Aus heutiger Sicht kann ich sagen: ja.

Zugegeben, die Anfangsjahre waren schwierig: der Ertrag auf den Wiesen ließ zu wünschen übrig, das Futter für die Tiere war knapp. Ich machte mir Sorgen: reicht das Futter wohl über den Winter?
Die Unkräuter, allen voran der stumpfblättrige Ampfer, fühlten sich so richtig wohl bei uns. Die ganze Familie, allen voran meine Eltern, rückte mit speziellen Werkzeugen aus, und grub jede Pflanze mühsam aus dem Boden. Wir haben uns geschunden und wussten: im nächsten Jahr kommen sie wieder – die Unkräuter.
Mittlerweile hat sich der Boden angepasst. Nun sind, auch aufgrund unseres biologischen Wirtschaftens, die Unkräuter auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Zum Glück. Und wenn ich es genau betrachte, irgendwie gehören die ja auch dazu, zum Ganzen. In der Natur hat alles seine Existenzberechtigung, das musste ich erst begreifen.
Auch Feriengäste schätzen Urlaub in intakter Natur.
Ich glaube, dass sich die Umstellung auf „Bio“ auch auf unseren zweiten Betriebszweig, den Tourismus, positiv ausgewirkt hat.
Zu uns kommen jetzt auch Feriengäste, die ihren Urlaub bewusst auf einem Biohof genießen möchten. Ein Urlaub auf einen Bauernhof, das ist das richtige Reiseziel für Familien mit Kindern, Paare, Senioren, ja sogar stressgeplagte Manager finden hier die nötige „Erdung“, die ihnen zum Teil verlorengegangen ist. Die Gäste wollen abschalten, entschleunigen, Ruhe finden, Tiere beobachten, Kühe füttern. Sie wollen dabei sein, wenn ich die Kühe von der Weide hole, die Kinder möchten Kaninchen streicheln und abends die Hühner in den Stall scheuchen, wenn sie sich in den Büschen verstecken.
Was bleibt mir als Resümee zu sagen?
Unter den Kollegen waren früher die Bio Bauern die „Extragesottenen“, die Sonderlinge. Wir wurden belacht, gehänselt. Heute ist das anders – wir sind akzeptiert.
Ich bin mir auch sicher, dass meine Freunde und Schulkollegen meinen Weg respektieren, und ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.
So, und jetzt gönne ich mir ein Gläschen feinen Likör, keinen Schnaps, auf die Entscheidung von damals. Die Idee war nämlich gut, keine Schnapsidee, genauso wie der selbstgemachte Likör von meinem Bio Kollegen.
Seid herzlich gegrüßt
Euer Bauer Franz.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Cord aus dem Schaumburger Land

Heute möchte ich Euch meinen Betrieb vorstellen:

im Schaumburger Land bewirtschafte ich unseren Familienbetrieb. Dieser ist schon seit 1257 urkundlich erwähnt und seit 1635 in der Hand unserer Familie.

Ich bewirtschafte den Hof konventionell, nach dem Prinzip der Integrierten Landwirtschaft. Das bedeutet, Unkräuter, Ungräser, Schadinsekten und Schadpilze werden nach Schadschwellen behandelt. Man toleriert ein gewisses Vorhandensein dieser natürlichen Fauna und Flora, behandelt dagegen nur im nötigen Rahmen um die Natur und den Geldbeutel zu schonen. Hier http://fnl.de/fnl/integrierte-landwirtschaft.html wird das genauer erklärt.

Zum Betrieb gehören insgesamt 77ha (davon 7ha Mischwald), in näherem Bereich des Hofes. Das sind 55ha Acker, auf dem Mais für eine Biogasanlage eines anderen Landwirtes, Weizen und Raps angebaut werden. Alle Ackerfrüchte werden verkauft. Das Stroh bleibt als Futter für Regenwürmer und anderes Bodenleben, Insekten, Bakterien, auf dem Acker.

Grünland sind etwa 15ha, davon 9ha in einem Naturschutzgebiet. Diese Flächen werden beweidet oder zur Heugewinnung genutzt. Die Naturschutzflächen werden spät gemäht, ab dem 1.7. des Jahres. Dieses Heu ist natürlich nicht für alle Tiere zu gebrauchen, es ist recht holzig und vom Nährwert recht schlecht. Pferde und Ziegen mögen es nicht.

Darum haben wir eine Mutterkuhherde von 10 Kühen mit Kälbern. Das sind Kreuzungen der Rinderasse Limousin. Die Kühe sind im Sommer auf der Weide, gebären dort ihre Kälber und säugen sie bis zum Stalleintrieb im November. Die Kälber stehen dann getrennt von den Kühen im Stall und werden gemästet. Die Kühe sind genügsam und bekommen das Heu aus dem Naturschutzgebiet und Kraftfutter. Die Kälber bekommen besseres Heu, Silage und Kraftfutter. Sie sollen recht schnell und gut wachsen. Die weiblichen Kälber ergänzen später die Kuhherde oder werden wie ihre Brüder, gemästet um uns allen als Nahrung zu dienen. Der Verdienst daran ist recht gering, ich bezeichne es gern als Hobby.

Weiterhin gehören Mastschweine zum Betrieb. 1000 Stück passen in den Stall, der vor 16 Jahren gebaut wurde. Das Futter wird von einem regionalen Futtermischer hergestellt und ist RAM Futter, das bedeutet, in dem Futter sind Zusätze zur besseren Futterverwertung (Phytase). Das verringert die Ausscheidung von Phosphor und Stickstoff im Kot und Urin der Tiere. Damit soll eine Überdüngung der eigenen Ackerflächen und Wiesen vermieden werden. Die Schweine stehen in einem Stall auf Betonspaltenboden. Das hält die Schweine schön sauber und ist nicht schädlich. Im Vergleich zur Strohhaltung hat beides Vor- und Nachteile. So kann ich meinen Schweinen im Sommer eine groß dimensionierte Lüftung zu Gute kommen lassen. Zusammen mit einer Luftbefeuchtung durch Wasserdüsen, vermindert man den Hitzestress an ganz warmen Tagen. Denn Schweine können ja nicht schwitzen, sie sind Liegekühler und regulieren also über das Liegen auf kalten Flächen ihren Wärmehaushalt. Bei Strohhaltung und Mist, ist das schwieriger, der Mist erwärmt sich durch die Verrottung von alleine. Die Schweine werden an Breiautomaten gefüttert, können den ganzen Tag lang fressen, müssen dazu aber ein Rohr bewegen um an das Futter zu kommen. Wasser steht an verschiedenen Tränken natürlich auch 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Ich versuche auch, mit möglichst wenig Antibiotika auszukommen. Ich will keine Resistenzen dagegen züchten und mir sind Antibiotika auch zu teuer. Wenn möglich, versuche ich gegen Krankheiten zu impfen. Kranke Tiere müssen aber aus Tierschutzgründen und der Lebensmittelsicherheit, behandelt werden. Schließlich mag ja Keiner Fleisch von Kranken Tieren essen. Die Transportwege meiner Schweine sind kurz, die Ferkel kaufe ich von einem 15km entfernten Betrieb. Zur Schlachtung fahren die Mastschweine maximal 2 Stunden. Meist weniger. Den Transport unternimmt ein Viehhändler mit besonders dafür geeigneten Fahrzeugen.

Das war ein kurzer Einblick in meine Welt.

Liebe Grüße
Cord Meier

 

mehr lesen 0 Kommentare

Franz Burkhardt-Medicke aus Westsachsen

 

 

 

 

Hallo,

mein Name ist Franz Burkhardt-Medicke. Ich bin 26 Jahre alt, Landwirt und Betriebswirt für Agrarwirtschaft. Meine Eltern, mein Bruder und ich bewirtschaften einen Familienbetrieb in Westsachsen. Der Hof wurde 1990 nach der Wiedervereinigung Deutschlands von meinen Großeltern gegründet.

Wir haben derzeit 40 Milchkühe und bauen gerade einen neuen Milchviehstall, in dem 70 Kühe mal Platz haben werden. ...
Der neue Stall ist besonders, denn wir bauen ein Tiefstreustall. Die Kühe haben darin einen großen Bereich voller Stroh, um sich so bequem wie möglich hinlegen zu können.

Wir setzen bei der Fütterung unserer Kühe Mais- und Grassilage, Stroh, Heu, Zuckerrübenschnitzel, Schrot aus eigenem Getreide, Rapsextraktionsschrot, Mineralfutter und Bierhefen ein.

Die weiblichen Kälber bleiben bei uns und werden später entweder selbst zur Milchkuh oder als tragende Färsen an andere Betriebe verkauft. Die männlichen Kälber werden an Mastbetriebe verkauft.

Auf unseren Feldern bauen wir hauptsächlich Raps, Weizen, Gerste, Mais und Zuckerrüben an. Wir bewirtschaften neben unseren eigenen Flächen auch zugepachtete, außerdem bieten wir verschiedene Dienstleistungen an. Wir sind ein konventionell wirtschaftender Betrieb, d.h. Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel werden von uns ausgebracht.

Bei unseren Maschinen setzen wir auf modernste Technik. Bei vielen Bearbeitungsgängen und der Ernte wird die Maschine vom GPS-System auf Kurs gehalten. Bei der Düngung kommt ein Stickstoffsensor zum Einsatz, der den Düngerstreuer nur so viel ausbringen lässt, wie die Pflanzen benötigen. Wir verzichten auf unseren Feldern zum großen Teil auf den Pflug und setzen stattdessen einen Grubber ein. Damit sparen wir Diesel, fördern den Humusaufbau und beugen Erosion durch Wind und Wasser vor.

Ich bin auf Twitter unter @franzbua oder auf Facebook zu finden und gerne bereit Fragen zu beantworten, soweit mir das möglich ist. Ich hoffe ich kann so einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass in den Medien die Landwirtschaft so dargestellt wird, wie sie wirklich ist. Die Landwirtschaft ist - weder der Schauplatz eines Horrorszenarios, noch ein Abbild aus einem Kinderbuch, sondern ein wichtiger Teil in unser aller Leben, den wir gemeinsam respektieren, bewahren und entwickeln müssen.

Viele Grüße

Franz

0 Kommentare

Heike aus Bremen

Hallo, mein Name ist Heike Klatte.
Ich bin Landwirtin und lebe mit meiner Familie auf unserem Hof im kleinen Bundesland Bremen, in dem Landwirte eine vom Aussterben bedrohte Spezies sind.

Warum?

...

Diese Frage und viele mehr, beantworte ich gerne auf Facebook.

Oder ihr fragt mich direkt nach einem Betriebsbesuch. Dann zeige ich Euch meinen Milchviehbetrieb, auf dessen 90 ha wir das Futter für unsere 60 Kühe und die weibliche Nachzucht anbauen.

Wer sich jetzt wundert, soviel Fläche für so wenig Kühe, der hat gut aufgepasst! Das Besondere an unserem Hof ist die direkte Lage am Naturschutzgebiet "Borgfelder Wümmewiesen", so dass wir knapp 50% unserer Fläche nur sehr eingeschränkt bewirtschaften können.

"Wir" sind in diesem Fall mein Vater und ich. Mein Mann Christian hat seinen eigenen Beruf, der ist auch irgendwie grün und hat mit Gerste zu tun. Zu uns gehören noch unsere beiden Kinder Hannes und Henriette.

mehr lesen 0 Kommentare

Ich bin leidenschaftlicher Nicht-Pflüger

Hallo zusammen,
mein Name ist Henning Müller.

Gemeinsam mit meiner Familie und einem Mitarbeiter sowie Aushilfen bewirtschaften wir in Kirchlinteln in der schönen Linteler Geest einen Betrieb mit Schweinemast; Ackerbau und einem Lohnunternehmen.

...

Wir haben etwa 3.800 Mastschweine, die sowohl mit Breiautomaten und als auch mit einer Flüssigfütterung versorgt werden. Unsere Ferkel kommen alle aus einem Betrieb, der etwa 12km von uns entfernt ist.
Außerdem betreiben wir zusammen mit unserem Ferkelerzeuger eine 500KW Biogasanlage, die den Sauenstall und die Ferkelaufzucht mit Wärme versorgt!

Auf unseren 180 ha Acker stehen Raps, Getreide und Mais. Die Getreideernte wird selbst gelagert und verfüttert! Zu dem eigenen Ackerbau kümmer ich mich im Lohnunternehmen zusätzlich schwerpunktmäßig um den Pflanzenschutz in zehn weiteren Betrieben. Der Pflanzenschutz erfolgt mit einem Selbstfahrer.

Weitere Schwerpunkte im Lohneinsatz sind, Mähdrusch, Gülletechnik (Schleppschuhe und Scheibenegge) sowie Getreide/Raps drillen und Bodenbearbeitung. 
Ich bin ein leidenschaftlicher Nicht Pflüger!

Ihr habt Fragen - gerne!

Gruß Henning Müller

mehr lesen 0 Kommentare

Bundstein & Bundstein GbR – ein heutzutage kleiner Ackerbaubetrieb in Moringen/Südniedersachsen.

mehr lesen 0 Kommentare

Andrea Rahn-Farr aus Hessen

 

 

 

Hallo, mein Name ist Andrea Rahn-Farr.
Ich bin Landwirtin und bewirtschafte mit meiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Wir haben 325 Holsteinkühe und deren Nachzucht. Wir melken 225 unserer Kühe zweimal täglich, bei 60 Tieren übernimmt diese Arbeit ein Melkroboter.
Es fehlen noch 40 Kühe? Richtig, diese stehen ab etwa 8 Wochen bevor sie abkalben müssen trocken, d.h. sie werden nicht mehr gemolken.

...

Wir bauen das Futter für unsere Tiere selber an. Sie bekommen Gras- und Maissilage. Unser Betrieb baut weiterhin Weizen Gerste und Raps an.
Wir haben eine Hof-Biogasanlage mit einer Holztrocknung und Wärmenutzung.

Hier können Sie sich einen Eindruck machen:
http://www.hessischerbauernverband.de/webcam

Sie haben Fragen zu unserem Betrieb? Fragen Sie mich...

0 Kommentare

Ehrenamt und Schwein dabei

 

Mein Name ist Werner Schwarz. Mit meiner Familie bewirtschafte ich den Hof Frauenholz in der dritten Generation. Die Geschichte des Betriebes geht aber viel weiter zurück.

 

Der Name Frauenholz erscheint erstmalig in den Büchern der Marienkirche zu Lübeck Mitte des 12 Jahrhunderts – unser lieben Frauen (=Marien) Holz (=Wald) ist dort zu lesen. Auf den Flächen des heutigen Betriebes wurde damals Bauholz für die Marienkirche geschlagen. Frauenholz liegt am südlichen Rand der ostholsteinischen Endmoränenlandschaft in der Metropolregion Hamburg – Lübeck.

 

Für uns sind Nachhaltigkeit und Regionalität keine Floskeln. Im Anbau haben wir Weizen, Gerste, Raps, Roggen und Mais. Neben diesen Erntefrüchten gibt es noch 2 ha Miscanthus - als Erneuerbare Energie für die Heizungsanlage und die erforderlichen Greeningflächen. Die Gerste und ein Teil des Weizens werden für die Versorgung der Schweine auf Frauenholz eingelagert. Die anderen Früchte werden an Händler aus der Region oder eine Biogasanlage vermarktet.

 

Auf dem Hof Frauenholz halten wir 500 Muttersauen und die weibliche Nachzucht. Dabei handelt es sich um eine Jungsauenvermehrung und -aufzucht für die PIC, einem Zuchtunternehmen, das 1972 in Schleswig gegründet wurde. Jungsauenvermehrung bedeutet, dass wir die Sauen an Betriebe verkaufen, die dann Ferkel für die Schweinemast erzeugen. Die verwendeten Zuchtlinien sind auf das englische Edelschwein und die englische Landrasse zurückzuführen.

 

Die Jungsauenvermehrung und –aufzucht ist eine Spezialisierung mit hohen Anforderungen an die Hygiene, damit der Gesundheitsstandard erhalten bleibt, und die Dokumentation, damit der Nachweis der Abstammung erbracht werden kann. Verkauft werden die Jungsauen mit einem Lebensalter von mindestens 154 Tagen und 100 kg Lebend-gewicht an Berufskollegen in Schleswig-Holstein, dem Münsterland und Ostwestfalen. Die männlichen Ferkel gehen übrigens an unsere Nachbarin im Dorf Rethwisch als Absatzferkel für die Ebermast.

 

Über meine Webcam im Sauenstall können sie jederzeit beobachten, wie es unseren Tieren geht. Ich weiß, dass die Bilder fremd wirken. Aber zum einen halten sich die Sauen in dem Abteil nur vier Wochen während der Geburt und der Säugezeit auf. Zum anderen dienen diese Ferkelschutzkörbe dazu, Tierleben zu retten.

 

Mein Großvater Werner Schwarz wurde 1926 Eigentümer des Hofes Frauenholz mit 154 ha Eigentumsfläche und 60 Kühen, Zucht- und Mastschweinen, Pferdezucht und Ackerbau. Heute werden die Flächen des Hofes von unserem Lohnunternehmen bewirtschaftet. Zudem haben wir uns mit einer weiteren Bauernfamilie zusammengeschlossen, um unsere Flächen gemeinsam zu bewirtschaften. Zwischenzeitlich haben sich zwei weitere Betriebe über Bewirtschaftungsverträge angeschlossen.

 

Dass wir die anfallende Arbeit nicht allein schaffen, ist sicherlich erkennbar, daher haben wir für die Schweinhaltung drei und für den Ackerbau zwei feste Mitarbeiter und einen Auszubildenden. Diese werden in der Ernte durch bis zu sechs Erntehelfer und einem Praktikanten für den Stall ergänzt. Die Runde am Mittagstisch ist bei uns also recht groß. Wir sind froh, dass wir Menschen vor Ort einen attraktiven Arbeitsplatz bieten können. Das ermöglicht uns, auch mal an Wochenenden frei zu bekommen oder in den Urlaub zu fahren. Mir gibt es die Chance, mich ehrenamtlich für unsere Landwirtschaft zu engagieren. Übrigens: zu Zeiten meines Großvaters hatten wir auch schon 11 Mitarbeiter im Stall und auf dem Feld.

 

Herzlichst Ihr Werner Schwarz

 

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

...sieht so ein Tierquäler aus?

 

Hallo,

 

 mein Name ist Steffen Nienhaus. Ich bin 21 Jahre jung und ich besuche zurzeit die Fachschule für Agrarwirtschaft in Borken. Voraussichtlich beende ich diese im Sommer und darf mich ab dann staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt nennen. Ich wohne zuhause bei meinen Eltern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Zurzeit halten wir 120 Milchkühe mit der dazugehörigen weiblichen Nachzucht. Zusätzlich halten wir 140 Sauen und verkaufen die Ferkel mit ca. 25 kg an einen Mäster.

 

 Ich finde es sehr schade, dass die Landwirtschaft zur heutigen Zeit dermaßen in der Kritik steht und immer mehr Betriebe sich Gedanken über ihre Existenz machen müssen!

 

 Aus diesem Grund ist es mir wichtig öffentlich zu zeigen, was wir Landwirte täglich bewegen.

 

 Hier mal ein kleiner Einblick davon, wie ich mit unseren Kühen umgehe!

 

 Bei uns hat jede Kuh einen Namen, hier im Bild sind Nia und Bahia zu sehen.

 

 Mal ehrlich liebe Verbraucher…

 

sieht so ein Tierquäler aus?

 

mehr lesen 0 Kommentare

Roswitha: aktiv - vielseitig - naturverbunden

 

 

 

Hallo,

 

 mein Name ist Roswitha Hermeling und ich bewirtschafte mit meinem Mann einen Milchviehbetrieb in der schönen Eifel. Wir haben 70 Milchkühe mit weiblicher Nachzucht, gut 110ha Fläche, davon 30ha Acker. Das Grünland wird extensiv bewirtschaftet (NRW-Programm), die Ackerflächen konventionell. Gut 10ha Grünland sind entweder Naturschutzflächen oder in speziellen FFH-Gebieten, das bedeutet dann späte Mähtermine und/oder eine noch geringere Menge an Großvieheinheiten je ha als bei der Extensivierung.

 

 

 

2 kleine Ferienappartements (einmal für 4, einmal für 2 Personen) gibt es auf unserem Hof auch noch, damit sind wir einer Interessengemeinschaft „NatUrlaub bei Freunden“ angeschlossen, das bedeutet mindestens 3 Sterne und regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und wie der Name schon sagt – die Gäste sollen sich auch menschlich richtig wohl fühlen.

 

 Gerade die Ferienwohnungen sind für uns sehr wichtig für die Öffentlichkeitsarbeit, denn die Gäste können aktiv bei unseren landwirtschaftlichen Arbeiten dabei sein, helfen, fragen usw..

 

 

 

Zum Leidwesen unserer Landmaschinenhändler kaufen wir kaum Maschinen für den Außenbereich, wir bezahlen lieber Lohnunternehmer und Angestellte.

 

 Angestellte bei dieser Größenordnung fragen da manche… ja, wir sind beide viel unterwegs – mein Mann ehrenamtlich für Bauernverband, Jagdgenossenschaft und Musikverein und ich bin stundenweise seit 15 Jahren einmal für die NRW-Schulmilch/Obstkampagne, das bedeutet Unterricht in Schulen geben, Infostände usw. und in der Eifeler Landfrauen GbR beschäftigt, wo wir Eifler Obst zu Fruchtaufstrich und Likören verarbeiten.

 

 

 

Unsere 3 erwachsenen Töchter gehen schon seit einigen Jahren eigene Wege, eine ist seit kurzem mit einem Landwirt verheiratet. Wenn Hilfe gebraucht wird und sie es irgendwie zeitlich mit Beruf verbinden können, sind sie für uns da.

 

 

 

Was ich sonst noch gerne mache? Fotografieren, lesen und feiern, Natur beobachten…

 

Mit meinen Fotos und Kommentaren habe ich bei facebook schon viele Leute aus meinem privaten Bekanntenkreis ansprechen können, die sich vorher nie Gedanken drum gemacht haben, was alles dazu gehört, gesunde Lebensmittel herzustellen.

 

 

 

Wir werden auch öfter eingeladen, wenn geführte Wanderungen auf den von uns bewirtschafteten Naturschutzflächen stattfinden, um den Interessierten zu erklären, dass es sehr gut möglich ist, als konventioneller Betrieb mit guter Leistung diese Flächen zu integrieren.

 

 

 

Wer Fragen zu unserem Betrieb hat – die beantworte ich gerne, bin allerdings ab Donnerstag für ein paar Tage auf Sardinien – ein Leader-Projekt, wo es um Landtourismus geht – es besteht eine Partnerschaft zwischen ein paar sardischen Gemeinden und einigen Eifelgemeinden, wo immer wieder verschiedene Themen wie z.B. Landwirtschaft und jetzt speziell Landtourismus auf beiden Gebieten durchleuchtet werden. Anstrengend sind diese Tage durch viel Programm und Aufgaben, aber trotzdem bringen sie auch Urlaubsfeeling.

 

 

 

Bis dann mal Roswitha

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Ausflug nach Neuseeland

 

 

 

 

 

Hallo ich heiße Oliver und bin 29 Jahre alt. Ich bin leitender Angestellter auf einen Milchvieh Betrieb mit 440 Milchkühen Kiwi Cross( Kreuzung aus Friesen und Jersey).

 

 

 

Der Betrieb liegt auf der Nordinsel Neuseeland. In Neuseeland werden 95% der landwirtschaftlichen Produkte exportiert Zusammen mit meinem Arbeitgeber und einer weiteren Vollzeitkraft und 2 Teilzeit Arbeitskräften bewirtschaften wir den Beitrieb. Es gibt hier ein Mindestlohn und der liegt im Moment bei 9,30 Euro.

 

 Wir bewirtschaften hier 3 Blöcke. Der Hauptbereich ist 110ha groß, wo sich der Melkstand befindet. Die anderen sind jeweils 17ha und 16ha groß, auf denen wir das Jungvieh aufziehen bzw. Mais für die Silage angebaut wird.

 

 

 

Wir sind ein „season“ Betrieb, d.h. das bei uns Anfang Juli innerhalb von 8 Wochen alle Kühe abkalben und dann auch Anfang Mai dann alle Kühe trocken stehen – d.h. wir liefern für 2 Monate keine Milch mehr an die Molkerei. Wir behalten 160 Kälber der weiblichen Nachzucht. Davon ersetzen dann etwa 60 die älteren Kühe aus unserer Herde und die anderen werden weiter verkauft.

 

 Die übrigen Kälber gehen weiter an Mäster oder in die Export Märkte.

 

 

 

Unsere Produktion liegt auf Kilogramm Feststoffe (Fett und Eiweiß) in der Milch, weil alles hier direkt verarbeitet wird (z.B. in Milchpulver, Käse usw.). Es wird alles streng kontrolliert und auf alles Mögliche getestet, da die asiatischen Länder ihren Focus auf Qualitätssicherheit legen - wie hier nachzulesen ist:

 

http://www.foodsafety.govt.nz/…/nz-food-legislati…/APA-1999/

 

http://www.foodsafety.govt.nz/…/nz-food-l…/acvm-act-1997.htm

 

 Es ist manchmal auch sehr schwierig, weil für diese Länder geht es mehr um Reinheit im Produkt als um Tierwohl (z.B. nehmen asiatische Länder nur Eier aus Käfighaltung ab).

 

 

 

Unsere Kühe sind in Weidehaltung - kein Boxenlaufstall.

 

 Je nach Jahreszeit von 25 – 85 m² pro Kuh und Tag. Aber sie bekommen je nach Jahreszeit Mais Silage auf den Wartehof vor dem Melkstand. Das Grundfutter besteht aus Weidegras, zusätzlich bekommen sie Stroh, Heu und Grassilage - je nach Witterung und Jahreszeit.

 

 Der Melkstand fast auf jeder Seite 40 Kühe.

 

 

 

Ich könnte noch so einiges mehr schreiben…

 

Wenn Ihr Fragen habt – stellt sie einfach!

 

 Gruß Oliver

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Was treibt eigentlich so ein Obstbauer das ganze Jahr?

 

Hallo, mein Name ist Martin Körner.

 

Mit meiner Frau Ute bewirtschafte ich zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schwerpunkt Apfelanbau.
Auf 14 ha stehen Apfelbäume, der Großteil ist mit Hagelnetzen geschützt. Ältere Anlagen sind noch ohne Schutz, das wird bei der Anlagenerneuerung sukzessive geändert.

 

Vermarktet wird über unsere Erzeugerorganisation, die Württembergische Obstgenossenschaft (WOG). Zusammen mit anderen EOs in Süddeutschland beliefern wir den Lebensmitteleinzelhandel von einem gemeinsamen Verkaufsbüro aus. Mengenbündelung eben. Neben der organisierten Vermarktung betreiben wir noch einen Hofladen, 10-20% der Erntemenge geht diesen Weg.

 

Unser Sortiment nach Reifezeit: Delbardestivale, Elstar, Rubinette, Redprince, Jonagold, Kanzi, Cameo, Fuji-Kiku. Die drei zuletzt genannten sind sogenannte Clubsorten, d.h. es wird versucht die Produktion und die Vermarktung (Angebot und Nachfrage) aufeinander abzustimmen. Es scheint, als ob das Konzept aufgeht: Clubsorten haben in der schwierigen Saison 2014/2015 die geringsten Preiseinbußen hinnehmen müssen.

 

Was treibt so ein Obstbauer das ganze Jahr?

 

Winter- Frühjahr: Bäume schneiden mit Druckluft, Akkuschere und selbstfahrender Arbeitsbühne

 

Frühjahr: Anlagenkontrolle; Pflanzenschutz; Düngung; neue Hagelnetze aufziehen; Angst, ob es nicht noch mal zu kalt wird für die Blüten.

 

Frühsommer: installierte Hagelnetze vor erstem Hagel schließen (das klappt nicht immer: 2014 hatten wir am 28. April einen heftigen Hagelschlag); Handausdünnung d.h. sortenspezifisch den optimalen Behang einstellen für Früchte in gewünschter Größe und Farbe (hierzu brauche ich Saisonarbeitskräfte); Pflanzenschutz; eventuell Bewässerung bauen, bzw. bewässern.

 

Sommer: es wird etwas ruhiger im Apfelgarten, kurz in Urlaub, aber dann wollen die ersten Frühäpfel geerntet werden

 

Herbst: Erntezeit, auch hier helfen die bewährten Kräfte aus Polen und Rumänien.

 

Herbst - Winter: Altanlagen roden (nach ca. 15 Jahren Standzeit); Neupflanzen; Gerüst für Hagelnetz erstellen.

 

...und dann ist auch schon wieder Weihnachten

 

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Katrin Stricker und ihre Hühnervielfalt

 

 

 

Hallo,

 

mein Name ist Katrin Stricker. Wir wohnen im Südkreis von Osnabrück, haben ca. 100 Mastbullen, 400 Mastschweineplätze, 20 ha eigen und 17 ha zu gepachtet.

 

Jahrelang hatten wir zudem eine Baumschule (mein Mann ist Landwirtschafts-und Gärtnermeister) , die wir leider einstellen mussten. Im Baumschulbereich ist es so, dass in Massen produzierte Pflanzen in den Baumärkten etc. billig verkauft werden, dagegen können die traditionellen Baumschulen nicht an. Im Moment gibt es da ein großes Baumschulsterben, sehr viele satteln auf Gartenpflege um, der Bedarf ist - gerade bei älteren Mitbürgern - schon da. 

 

Aus diesem Grund haben wir noch einen Gartenlandschaftsbau, um unser Auskommen mit dem Einkommen zu haben! Die Größe unseres landwirtschaftlichen Betriebes reicht dazu leider nicht.

 

 Ich selbst habe Tiermedizin studiert, arbeite hier auf dem Betrieb. Meine Leidenschaft ist die Zucht und Erhaltung alter Geflügelrassen, daran arbeite ich intensiv. Die Hühner sollen als Betriebszweig bewirken, dass ich zumindest nicht anderswo Arbeiten gehen muss. Ich verkaufe Bruteier und Küken, es ist aber noch ein weiter Weg bis dieser Betriebszweig rentabel ist.

 

 

 

Auf meiner Homepage könnt Ihr Euch jede Menge weitere Bilder zu unserem Hof und meiner Geflügelzucht anschauen.

 

Schaut auch gerne mal auf den Facebook Seiten vorbei :-)

 

www.huehnervielfalt.de

 

https://www.facebook.com/Erhaltungszucht

 

https://www.facebook.com/pages/Erhaltungszuchtring-f%C3%BCr-Vorwerkh%C3%BChner/227196987329398

 

http://www.erhaltungszucht-gefluegel.de

 

mehr lesen 0 Kommentare

Julia Gillner - Landwirtin, mein Traumberuf!

 

 

 

Von klein auf wird man gefragt "Was willst du mal werden?"  

 

- für mich gab es nie etwas anderes mein Traum war Landwirtin werden. Von Kindesbeinen an war es das Größte für mich, meinem Opa bei allen Aufgaben helfen zu dürfen. So lernte ich Bulldog fahren, den Umgang mit Tieren und noch vieles mehr.

 

 Nach meinem Abitur startete ich das Studium der Landwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf und werde nächstes Jahr fertig. Auch während des Studiums arbeite ich auf "unserem" Betrieb, besonders die Milchkühe und Kälber haben es mir angetan.

 

 Kälber füttern, Melken etc. Gehören unteranderem zu meinen Aufgaben. Demnächst werde ich einen Besamungskurs machen, um meinen Freund bei der Eigenbestandsbesamung unterstützen zu können.

 

 

 

In einigen Jahren werden mein Freund und ich seinen elterlichen Betrieb übernehmen dürfen. Es wird bestimmt nicht einfach, aber gemeinsam und mit viel Liebe zur Landwirtschaft stemmen wir das Seite an Seite. Wir erfahren viel Unterstützung durch seine und meine Familie was mich sehr freut!

 

 

Julia Gillner

 

0 Kommentare

Johannes Scharl - Ich arbeite dort, wo andere Urlaub machen

 

 

 

Hallo, ich bin Johannes Scharl.

 

 Ich möchte hier meinen Betrieb vorstellen.

 

 Zusammen mit meiner Familie bewirtschafte ich den Häringhof, den ich 2013 von meinem Vater übernommen habe. Dieser liegt bei Eichstätt im schönen Altmühltal. Ich arbeite dort, wo andere Urlaub machen.

 

 Schwerpunkt des Betriebes ist die Ferkelerzeugung. Das heißt, unsere 300 Zuchtsauen bekommen ihre Ferkel bei uns. Nach vier Wochen werden die Sauen abgesetzt und die Ferkel in einen eigenen Stall, der genau ihren Bedürfnissen entspricht, umgestallt.

 

 Wir verkaufen unsere Ferkel mit ca. 30 kg an 5 Mäster aus unserer Region. Überhaupt ist die Regionalität eines meiner Steckenpferde. Das Futter wird fast vollständig selbst erzeugt. Lediglich Sojaextraktionsschrot wird zugekauft. Auf unseren 90 ha wachsen Gerste, Silomais, Triticale, Weizen und versuchsweise Erbsen.

 

 Den Silomais benötigen wir für die hofeigene Biogasanlage mit 60 kW, die bereits seit 13 Jahren ihren Dienst tut. Diese wurde gebaut, um den hohen Wärmeenergiebedarf in der Ferkelerzeugung aus regenerativer Energie decken zu können. Seit 2001 mussten wir weder Gas noch Heizöl kaufen. Allerdings weiß ich jetzt nicht mehr so recht, wohin mit den Brennholz aus den 7 ha Wald, die wir auch noch bewirtschaften.

 

 Unsere Böden sind sehr flachgründig, wir sind also auch „steinreich“. Trockenheit wird schnell zur Herausforderung.

 

 Seit 2008 sind wir ein Ausbildungsbetrieb. Neben den Lehrlingen habe ich auch immer wieder BGJ (Berufsgrundschuljahr)- Schüler bei mir auf den Betrieb, hier wird der Praxisteil der Schulausbildung zum Landwirt durchgeführt.

 

 Den Ackerbau erledigen wir bis auf die Ernte durch Eigenmechanisierung. Die benötigten Maschinen wurde zusammen mit einem Berufskollegen angeschafft. Dadurch können wir auch die neuesten Entwicklungen nutzen. Durch GPS Technologie auf Pflanzenschutzspritze, Düngerstreuer und Maisssägerät bringen wir die Betriebsmittel gezielt aus und sparen so Pflanzenschutzmittel, Dünger und Saatgut.

 

 Mit Sorge betrachte ich die momentane Entfremdung der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Jeder Tierhalter hat ein höchstes Interesse, dass es seinen Tieren gut geht. Nur dann wird es auch dem Betrieb gut gehen.

 

 Gerne beantworte ich Ihre Fragen zu unserem Betrieb!

 

 Herzlichst Ihr Johannes Scharl

 

0 Kommentare

I hoas Johannes Müller, i kimm aus Aufkircha und do bin i dahoam!

 

 

 

I hoas Johannes Müller, i kimm aus Aufkircha und do bin i dahoam! 

 

Im Alter von 24 Jahren fing ich von Null auf an einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen und habe mir meinen Traum vom eigenen Zuchtsauenstall erfüllt. Im Mai 2010 wurde der Stall fertig gestellt und die ersten Jungsauen dänischer Genetik kamen auf den Betrieb. Ein Moment der Erleichterung und Erfüllung.

 

2013 habe ich einen Eingliederungsstall für 50 Jungsauen und einen Aufzuchtstall mit 600 Ferkelplätze gebaut.

 

 Mir ist es ein großes Anliegen, die Verbraucher über die Landwirtschaft von heute aufzuklären und daran teilhaben zu lassen. Dies geschieht mit einer GoPro-Kamera. Schauen Sie sich die Videos auf meiner Homepage an, Sie werden staunen:

 

www.landwirtschaftsbetrieb-mueller.de

 

 Mein Highlight ist die Livecam im Abferkelstall.

 

 Ab 25.6. heißt es wieder Abferkeln: http://landwirtschaftsbetrieb-mueller.de/beispiel-seite-2/…/

 

 Ich freue mich über jeden Besucher auf meiner Homepage!

 

 Viele Grüße

 

Johannes Müller

 

0 Kommentare

Anita von MyKuhtube

 

 

 

Moin zusammen, ich bin Anita Lucassen. Mit meinem Mann Michael, unseren beiden Töchtern und den Eltern meines Mannes leben wir im Norden des Landkreises Cloppenburg. Dort bewirtschaften wir einen Milchviehbetrieb mit 125 Milchkühen. Die Herdenleistung liegt seit mehreren Jahren über 10.500 kg (Als Vergleich: im Schnitt geben die Kühe in Deutschland etwa 8.000 kg pro Jahr). Dabei erreichen unsere Kühe ein überdurchschnittliches Alter, denn Kühe, die sich wohlfühlen, geben beständig so viel Milch! So hatten wir im vergangenen Jahr ein Mutter-Tochter-Paar im Betrieb, die beide über 100.000 kg Milch in ihrem Leben produziert haben und dabei topfit sind! Damit wir - unterstützt durch die Haltung in komfortablen Laufställen - eine langlebige und leistungsstarke Herde behalten, werden die Kühe künstlich besamt. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass nur Zuchtbullen zum Einsatz kommen, durch die wir besonders gesunde Nachkommen bekommen. Alle Kälber, die auf unserem Hof geboren werden, werden auch hier aufgezogen: die weiblichen für die Milchviehherde, die männlichen werden gemästet.

 

 

 

Auf knapp 100 ha Nutzfläche wird 80 % des Futters für unsere Tiere selbst produziert: von 54 ha Grünland und 44 ha Ackerland für Maisanbau. Wir achten auf hohe Qualität des selbst produzierten Futters, damit wir möglichst wenig Futter zukaufen müssen. Um uns entsprechend um unsere Tiere kümmern zu können, lassen wir viele Außenarbeiten auf unseren Wiesen und Feldern von einem Lohnunternehmer erledigen. Damit liegt die volle Konzentration auf dem Wohl der Kühe, denn mit ihnen verdienen wir unser Einkommen. All dies vermitteln wir auch Jahr für Jahr an unsere Auszubildenden, denn seit mehreren Jahren bilden wir erfolgreich junge Leute - ob mit oder ohne Hof - als Landwirte auf unserem Betrieb aus.

 

 

 

Neben den Kühen liegt uns auch die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen: Wir laden Schulklassen, Kindergärten und auch alle anderen Interessierten auf unseren Hof ein, um sich ein Bild über die heutige Landwirtschaft zu machen - im positiven Sinne.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Brokser Sauen

 

 

 

Hallo, ich bin Nadine Henke. Ich bin auf dem Lande aufgewachsen, meine Eltern hatten jedoch keinen eigenen Betrieb. So habe ich in Hannover Tiermedizin studiert und arbeite jetzt seit 10 Jahren in einer reinen Schweinepraxis.

 

 Meinen Mann Heinrich habe ich 2009 auf dem Stoppelmarkt in Vechta kennengelernt. Nachdem er sich nicht einmal davon abschrecken ließ, dass ich ihn mit jemandem verwechselt und ganz unverdient beschimpft habe, fanden wir, dass unsere gemeinsame Liebe zur Landwirtschaft und zu Schweinen eine gute Basis für eine gemeinsame Zukunft ist. Zusammen mit unseren Kindern Theis & Nienke und Tjorven sind wir Familie Henke.

 

 Wir bewirtschaften zur Zeit in zwei Anlagen insgesamt 1.900 Sauen und Ferkelaufzucht.

 

 Gerne könnt Ihr uns und unsere Schweine im Stall besuchen.

 

 Für jeden, der sich virtuell ein Bild machen möchte - wir sind auch hier mit unseren Schweinen auf Facebook aktiv: schaut doch mal unter „Brokser Sauen“!

 

https://www.facebook.com/pages/Brokser-Sauen/166745083502651?ref=hl

 

Ihr habt Fragen? Gerne beantworten wir sie Euch!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Freche Milch

 

 

 

Servus,

 

 mein Name ist Ruth-Maria Frech ich wohne ca. eine halbe Stunde südlich von München. Ich mache zur Zeit mein duales Studium Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan, und an verschiedenen Lehrbetrieben.

 

 Gerade bin ich am Betrieb meines Vaters als Lehrling angestellt, und diesen Hof möchte ich euch kurz vorstellen. 

 

Unser Schwerpunkt ist die Milchwirtschaft. Wir haben zur Zeit ca. 50 Kühe zu melken, und die dazugehörige eigene Nachzucht. Wir züchten aus Überzeugung die Rasse Fleckvieh. Diese haben neben einer guten Milchleistung auch einen guten Fleischansatz.

 

 Unsere Flächen bestehet in etwa 50:50 aus Mähweiden und Acker.

 

 Auf dem Acker bauen wir Mais und Getreide wie Gerste, Weizen und Triticale an.

 

 Außerdem bewirtschaften wir ca. 13ha Wald.

 

 

 

Seit einigen Wochen verkaufen wir auch Rohmilch ab Hof.

 

 Schaut doch mal bei uns in Irschenhausen vorbei :-)

 

 https://www.facebook.com/pages/Freche-Milch/129039867114657?fref=ts

 

mehr lesen 0 Kommentare