Florian aus Niederbayern

 

 

 

Servus zusammen, ich heiße Florian Götz und wohne in Niederbayern.

Der Familienbetrieb im Herzen des Bayerischen Waldes wurde 2015 von meiner Frau und mir im Nebenerwerb übernommen, modernisiert und umstrukturiert.
Aus Überzeugung entschieden wir uns für Mutterkuhhaltung auf ökologischer Basis.

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Seit April 2016 züchten wir Wagyu und Angus Rinder und haben momentan elf Stück.
Unsere Philosophie ist es den Tieren, die sich komplett frei im Stall, im Unterstand und auf den Weiden bewegen können ein glückliches Leben zu bieten, Mutter und Kalb - Seite an Seite.

Das Fleisch des Wagyu-Rindes, besser bekannt als „Kobe-Rind“ ist das zarteste, saftigste und exklusivste der Welt.
Durch den hohen Grad an Fettmarmorierung und den ungesättigten Fettsäuren ist das Fleisch besonders geschmacksintensiv und gesund.

Zukünftig wollen wir unsere Produkte direkt vermarkten und einen Bio-Hofladen eröffnen.Näheres könnt ihr unserer Seite auf Facebook - Bayerwald Rinderhof-entnehmen.

Viele Grüße aus Niederbayern

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Servus, mein Name ist Christian Senftl

Servus,

mein Name ist Christian Senftl. Ich bewirtschafte gemeinsam mit meinen Eltern einen Milchviehbetrieb in Egglkofen, Landkreis Mühldorf am Inn.

Auf unserem Betrieb halten wir circa 55 Milchkühe mit Nachzucht jeweils in einem Laufstall mit Liegeboxen, die Bullenkälber werden ebenfalls auf dem Betrieb bis zur Schlachtung gemästet.

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Wir bewirtschaften eine Fläche von circa 100 Hektar, wobei 18 Hektar Grünlandflächen sind.
Wir befinden uns im tertiären Hügelland, dass heißt wir haben hängige Flächen, welche aber allesamt mit Maschinen bewirtschaftet werden können.

Ehrenamtlich engagiert sich vor allem meine Mutter im BBV als Kreisbäuerin des Kreisverbandes Mühldorf. Zudem sitzt sie im Vorstand der Viehvermarktungsgenossenschaft.
Mein Vater ist MEG Ortsvertreter und war 18 Jahre Mitglied im Gemeinderat. Ich bin in verschiedenen Ortvereinen aktiv (Feuerwehr, Landjugend, Musikverein) und sitze seit 2 Jahren im Gemeinderat.
Außerdem darf ich die katholische Landjugendbewegung auf Landesebene im Agrarpolitikausschuss des BBV vertreten.

Als Nebenjob bin ich seit kurzem als Progroda (Hochzeitslader) unterwegs, falls jemand hierzu eine Erklärung braucht gerne fragen ;)

Auf unserem Hof leben auch noch meine Großeltern (86 und 90 Jahre) und unterstützen uns, wo sie nur können.

Hier noch ein Paar Bilder vom Hof und unserer Familie!

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Christian Loidl aus Oberbayern

Hallo, mein Name ist Christian Loidl und ich wohne im schönen Oberbayern.

Hier bewirtschafte ich mit meiner Familie und meinen Eltern einen Milchviehbetrieb. Bei uns leben 4 Generationen unter einem Dach, jedoch auf verschiedenen Etagen.
Wir sind mit 45 Kühen inklusive Nachzucht, sowie 38ha Fläche, ein für die Region durchschnittlicher Betrieb.

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Vor ein paar Jahren sind wir in unseren neuen Stall eingezogen. Der alte Stall wurde für die Nachzucht umgebaut. Der Melkstand und Warteraum fanden im ehemaligen Schweinestall Platz. Uns war es wichtig, die Altgebäude mit zu nutzen. Diese hätten sonst keine Verwendung mehr, und somit konnten wir auch Baukosten sparen.

Die Futterration für unsere Kühe besteht aus Grassilage, Maissilage, Heu, Stroh und Biertreber. In den Sommermonaten wird die Silage reduziert und durch täglich frisches Gras ergänzt.

Dazu kommt Kraftfutter aus Melasseschnitzel, Körnermais, Weizen, Rapsschrot und Protigrain.
Die Zuteilung des Kraftfutters erfolgt vollautomatisch über eine Abrufstation, an dieser jede Kuh exakt die Menge abholen kann, die ihr zusteht. Die tägliche Menge wird in Portionen über den Tag verteilt. Ein Computer speichert bei jeder Melkung die Milchmenge der einzelnen Tiere und errechnet dann anhand des Durchschnitts der letzten 7 Tage die täglich verfügbare Kraftfuttermenge individuell für jede Kuh.

Die weiblichen Kälber werden aufgezogen und für die Bestandsergänzung verwendet. Die männlichen Kälber werden mit etwa 8 Wochen an einen Mäster verkauft.

Auf unseren Äckern wird Silomais, Winterweizen und Rotklee gesät.
Das Grünland wird 5-6 mal gemäht, wobei in der Regel 2mal Heu gemacht wird und der Rest im Silo landet.

Die Arbeit erledigen wir größtenteils mit unserer eigenen Technik. Einige Maschinen sind in einer Gemeinschaft gekauft, einige werden ausgeliehen und bestimmte Arbeiten werden an Lohnunternehmer übergeben.

Zusätzlich bewirtschaften wir etwa 15ha Wald. Das daraus gewonnene Holz wird fast ausschließlich zu Brennholz verarbeitet. Einen kleinen Teil verheizen wir selbst - der Rest wird trocken, ofenfertig und frei Haus an jahrelange Stammkunden verkauft.

Außerdem betreiben wir eine kleine Gastwirtschaft am Hof. Hier treffen sich die Leute aus der Umgebung zum Stammtisch. Auch Familienfeiern sind hier gerne willkommen.
Jedes Jahr Ende Mai veranstalten wir ein Oldtimertreffen mit Bierzelt.
Insgesamt kommen jedoch etwa 85% der Einnahmen aus der Landwirtschaft.

Für die Zukunft wünsche ich mir wieder angemessene Preise für unsere Produkte, sowie wieder mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

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Wir sind die "Schlögel's"

Servus,

wir sind „Die Schlögels“ und dürfen heute unseren Betrieb bei @frag doch mal den Landwirt vorstellen. Mein Mann Michael und ich bewirtschaften einen Milchviehbetrieb mit 55 Milchkühen plus Nachzucht. Dieser umfasst 40 ha Grünland, 3 ha Mais und 11 ha Forstwirtschaft. Neben der Silage, die wir fünf Mal im Sommer ernten, wird der Mais auch als Futter für unsere Kühe verwendet.

Da wir im sogenannten Grünlandgürtel leben, dieser geht entlang der Alpen vom Oberallgäu bis Berchtesgaden, sind wir mit reichlich Niederschlag gesegnet. Dies hat natürlich seine Vorteile, aber auch den Nachteil, dass, bis auf etwas Maisanbau zum Verfüttern, keine andere Bewirtschaftung der Flächen außer Grünland möglich ist. Einige unserer Flächen können nicht mit Maschinen bewirtschaftet werden. Auf diese Flächen kommen im Sommer unsere Kälber ab 6 Monaten, alle Rinder und unsere trockenstehenden Kühe. Trockenstehend bedeutet, dass Kühe ab 6 Wochen vor dem Kalbetermin nicht mehr gemolken werden. Die Stall- und Erntearbeiten erledigen wir gemeinsam und unsere Kinder unterstützen uns bei Arbeitsspitzen auch tatkräftig.

Für die Forstwirtschaft ist hauptsächlich mein Mann zuständig. Zwar findet die Hauptarbeit meist im Winter statt, doch durch den vermehrten Borkenkäferflug in unserer Region waren in den letzten Wochen auch hier einige Arbeiten notwendig.

Vor 23 Jahren habe ich, als „eine, die nicht aus der Landwirtschaft“ kommt, in den Betrieb, der übrigens seit 1492 immer im gleichen Familienbesitz ist, eingeheiratet. Übrigens – darauf ist mein Mann echt stolz; also auf die über 500 Jahre, nicht auf meine Einheirat 😉! Für mich war es damals eine gewaltige Umstellung! Nicht die Arbeit an sich, sondern das „Angehängt sein“, was ein Betrieb mit Tierhaltung mit sich bringt. Kühe kennen nun mal keinen Feiertag. Jedoch schätze ich die Vorteile der Selbstständigkeit dafür umso mehr.

Zwischen den Geburten unserer drei Kinder habe ich die Ausbildung zur Hauswirtschafterin und die Fortbildung zur Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft absolviert. Daher war es mir möglich, ein weiteres Standbein für unseren Betrieb aufzubauen. Neben meiner Arbeit auf dem Hof und den zahlreichen Aufgaben meines Ehrenamtes als Kreisbäuerin, bin ich inzwischen auch noch freiberuflich tätig und erstelle mit zwei Mitstreiterinnen Kochbücher. Inzwischen gibt es schon eine ganze Serie von uns: „Alle lieben ...“, die der dlv vertreibt und wir sind schon ein wenig stolz auf über 100.000 verkaufte Bücher.

Damit es uns nicht langweilig wird, haben wir Anfang letzten Jahres eine eigene Firma – @Die Hauswirtschafterei – gegründet und bringen nun auch Bücher im Eigenverlag heraus. Während der Gründung wurden wir noch ständig angesprochen: „Mensch, ihr müsst doch auch Catering machen.“ Gesagt, getan, eine Wohnung zu einem Firmensitz samt Küche umgebaut und – es läuft!.
Unsere Buffets und Rezepte mit ausschließlich regionalen Produkten kommen sehr gut an. So sind wir auch am heutigen Samstag beim ZLF beim Stand von „Qualität vom Hof“.

Nebenbei schreibe ich noch für eine Zeitschrift Hüttenberichte, was für meinen Mann und mich als leidenschaftliche Wanderer ein Traum ist. Wenn es am Sonntag arbeits- und wettermäßig möglich ist, dann machen wir uns auf den Weg in die Berge und testen Hütten. Es hat schon seine Vorteile, wenn man im Grünlandgebiet ganz nah an den Bergen wohnt!

Schaut doch gerne mal hier vorbei:

www.diehauswirtschafterei.de

 

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Tobias Volkert

Hallo, mein Name ist Tobias Volkert. Meine Familie und ich bewirtschaften einen Betrieb mit 85 ha Felder und Wiesen, 24 ha Wald und 130 Wiederkäuern.

Auf unseren bewirtschafteten Flächen bauen wir jeweils zu einem Drittel Mais, Getreide und Gras / Luzerne an.

Wir halten 60 Fleckviehmilchkühe und deren Nachzucht. Unsere Tiere sind in einem Außenklimastall ohne Seitenwände.

Die nicht für die Kälber benötigte Milch liefern wir über eine Erzeugergemeinschaft an die Molkerei nach Windsbach. Dort wird aus unseren jährlichen 500.000 l Käse hergestellt.

Wir füttern unsere Kühe ohne Soja, als Eiweißkomponente bekommen sie stattdessen Rapsextraktionsschrot, Getreide- und Maisschlempe (Nebenprodukte der Bioethanolherstellung) und eigene heißluftgetrocknete Luzerne. 

Unser Zuchtschwerpunkt liegt auf natürliche Hornlosigkeit. Wie das geht? Fragen Sie mich!

Gerne dürfen Sie uns auf unserer Facebook Seite besuchen und sich einen virtuellen Eindruck von unserem Betrieb machen:

https://www.facebook.com/Milchviehbetrieb?fref=ts

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Toni Kreitmair und der "Moslhof"

Hallo, ich bin der Toni Kreitmair,
Gemeinsam mit meiner Familie bewirtschafte ich unseren "Moslhof". Unsere Hofstelle liegt am Ortsrand von Kleinberghofen im Landkreis Dachau.
Unseren Betrieb ist seit ca. 1890 in unserem Familienbesitz.
Wir sind ein vielseitiger Betrieb mit Ackerbau, angebaut werden Qualitätsweizen, Zuckerrüben und Mais. Der Mais wird mit vier Berufskollegen in einer gemeinsamen Biogasanlage zu einer Energie verarbeitet. Es werden ca. 1200 KW Strom/h erzeug...t, die anfallende Wärme wird als Heizung in einem Gewerbegebiet, einem Zuchtsauenbetrieb und als Trocknung von Kleintierfutter genutzt. So ist der Kreislauf sehr gut geschlossen. Auf den Dächern unserer Wirtschaftsgebäude befinden sich Photovoltaikanlagen.
Für unsere Direktvermarktung bauen auch Gemüse an. Seit zwei Jahren pflanzen wir wieder Kartoffeln für unsere Kunden und im Vertragsanbau. Weiter
haben wir noch 700 Legehennen mit einem Auslauf im Wintergarten. Die Eier werden ausschließlich über unseren Hofladen und unseren Bauernladen in Schwabhausen vermarktet. In beiden Läden bieten wir für unsere Kunden nicht nur unsere Produkte an, sondern haben Kooperationen mit unseren Berufskollegen, so beliefern wir uns gegenseitig und können alle ein breiteres Sortiment anbieten.
Auf unserem Hof leben wir in einem Mehrgenerationenhaus. Meine Eltern arbeiten mit ihren 82 und 76 Jahren noch fleißig mit. Meine Mama fühlt sich voll für die Hühner verantwortlich. Meine Frau Monika kümmert sich um die Direktvermarktung und geht nebenbei noch ihrem erlernten Beruf als Kinderpflegerin nach. Zu unserer großen Freude steigt unser ältester Sohn Stefan, 22 Jahre in den Betrieb ein und besucht derzeit die Winterschule. Unsere beiden Töchter helfen mit, wenn es notwendig ist.
Immer wieder kommen auch interessierte Besuchergruppen, den wir gerne unseren Betrieb zeigen.
Wir sind ein Familienbetrieb der seine Dachauer Heimat liebt und hier fest verwurzelt ist.

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Lorenz Oberndorfer

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

mein Name ist Lorenz Oberndorfer.

Ich bewirtschafte einen Familienbetrieb in Oberbayern. Momentan läuft gerade die Umstellung von Milchviehhaltung auf reinen Ackerbau. Der Betrieb umfasst 36ha Fläche, davon sind 6ha Grünland.

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Da 30ha Ackerbau nun mal nicht für den Vollerwerb reichen, bin ich seit Juli 2014 auch als Fachberater (in Teilzeit) beim Bayerischen Bauernverband angestellt.

Die Fruchtfolge umfasst Körnermais, Winterweizen und Wintergerste. Die Außenwirtschaft wird größtenteils in Eigenregie erledigt, nur Mähdrusch läuft extern.

So, einen Grobüberblick habt Ihr dann mal, wenn Euch noch etwas interessiert, fragt mich einfach.

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Michael & Judith Haußer und ihre "Mädels"

Hallo,
mein Name ist Michael Haußer und ich bewirtschafte zusammen mit meinen Eltern und meiner Frau einen Milchviehbetrieb im Nebenerwerb. Nebenerwerb bedeutet, dass ich den Betrieb neben meinem Hauptberuf führe.

Wir halten etwa 40 Milchkühe der Rasse Holstein Rotbunt, welche für das Allgäu eher ungewöhnlich ist. Alle weiblichen Kälber werden zur Zucht am Betrieb behalten. Die männlichen Kälber verlassen den Betrieb mit zwei bis drei Wochen in die Kälbermast. Seit knapp... zwei Jahren setzen wir nur noch Bullen ein, die eine natürliche Hornlosigkeit vererben.

Das Futter unserer Rinder wächst auf 17 ha Grünland und auf 15 ha Ackerland. Darauf bauen wir zu jeweils etwa einem Drittel Mais, Weizen und Gerste an. Das Grünland wird 5 – 6 Mal im Jahr gemäht und wie der Mais hauptsächlich als Silage an unsere Kühe verfüttert, die Weizen- und die Gerstenkörner gemahlen im sogenannten Kraftfutter. Dieses wird mit Sojaschrot oder Rapsschrot, also Eiweißfuttermitteln, ergänzt. Auch das Gerstenstroh wird verfüttert. Das Weizenstroh dient unseren Tieren als Einstreu.

Seit einem knappen halben Jahr dürfen unsere Mädels (die Kühe) selbst entscheiden, wann sie zum Melken kommen bzw. wann sie sich ihr Kraftfutter am Melkroboter abholen und dabei gemolken werden. Die meisten wollen dabei eher öfter kommen als sie dürfen, die ein oder andere muss man aber auch mal ans Melken erinnern.

Die Rinder über einem Jahr und die „trocken stehenden“ Kühe sind im Sommer auf der Weide, 8 Stück sogar auf einer Alpe in Oberstdorf.

Wenn Ihr wissen wollt, warum ich Weidehaltung für kein geeignetes Verfahren für meine Kühe halte oder falls Ihr Fragen zum Robotermelken oder anderen Themen habt oder Euch alles mal live ansehen wollt, meldet Euch! Ich freu mich!

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Fragner GbR

Servus zusammen,

mein Name ist Verena Hußmann, ich bin 31 Jahre alt und bewirtschafte zusammen mit meinen Eltern und zwei Auszubildenden den Betrieb Fragner GbR. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Ich habe an der Fachhochschule in Triesdorf Landwirtschaft studiert, meine Berufsbezeichnung lautet also offiziell Diplom AgrarIngenieur(in). Ich finde Landwirt trifft‘s genauso gut, da wir Landwirte dafür sorgen, dass alle vom Land bewirtet werden, d.h. wir sorgen dafür, dass es was zu essen gibt. Auch Bauer bzw. Bäuerin ist für mich ok, einfach weil es die tiefen traditionellen Wurzeln unseres Berufes widerspiegelt.

Ich lebe und arbeite für und auf unserem Milchviehbetrieb mit derzeit 70 Milchkühen, 90 weiblichen Rindern und 60 Bullen. Alle Tiere, die bei uns auf dem Betrieb geboren werden, ziehen wir selbst auf, sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kälber. Die weiblichen Rinder werden, wenn sie das erste Mal gekalbt haben, in unsere Milchviehherde integriert bzw. diejenigen, die wir dann nicht selbst benötigen, werden über die Zuchtviehauktion an andere Milchviehbetriebe verkauft.

Die Bullenkälber werden aufgezogen und falls sie zur Zucht tauglich erscheinen, genomisch typisiert. Das bedeutet, dass anhand einer winzigen Gewebeprobe ihre Gene „entschlüsselt“ werden und basierend darauf ein Zuchtwert errechnet wird. Daran kann man abschätzen, ob man einen durchschnittlichen, einen guten oder sogar einen sehr guten Vererber vor sich hat.
Aufgrund dieser Information werden die Bullen dann mit etwa 14 Monaten zur Auktion gemeldet und an Betriebe verkauft, die sie zum decken ihrer Milchviehherde verwenden. In seltenen Fällen, schafft man es Bullen zu züchten, die so gute Zuchtwerte haben, dass sie die Anforderung der Besamungsstationen erfüllen. Diese kosten dann meist mehr als die Bullen, die in den Natursprung gehen. Das ist aber nur die eine Seite, die andere Seite ist der Züchterstolz, dass man es geschafft hat in häufig jahrelanger Zuchtarbeit, einen Bullen zu züchten, der über die künstliche Besamung dann sehr viele Nachkommen zeugen darf und hoffentlich viele Milchviehhalter zufriedenstellt.

Die Bullen, die nicht zur Zucht geeignet sind, sei es aufgrund von ungenügenden Zuchtwerten, wie z.B. der Vererbung von sehr großen Kälbern, die zu Schwergeburten führen können, oder aufgrund von Erbfehlern, die nur über die Untersuchung der Gene erkannt werden können, werden bei uns auf dem Betrieb „fertig“ gemästet und dann zum Schlachten verkauft.

Wir bauen das Grundfutter, also Gras und Mais, für unsere Tiere selbst an. Das Gras wächst auf unserem Dauergrünland, d.h. dies sind Flächen die nicht als Acker genutzt werden können und somit nicht zur direkten Lebensmittelproduktion geeignet sind. Diese Flächen machen fast die Hälfte unserer Betriebsfläche aus. Der Mais wird auf unseren Ackerflächen angebaut und nach der Ernte einsiliert.

Das Getreide, bei uns Gerste und Weizen, welches für das Leistungsfutter der Kühe und Bullen gebraucht wird, bauen wir ebenfalls selbst an. Eiweißfutter, welches ebenso von den Tieren benötigt wird, kaufen wir zu, bei uns ist das derzeit Rapsextraktionsschrot und Getreidepressschlempe.
Wir bauen aber ebenso Weizen zum Verkauf als Brotgetreide an, sowie Zuckerrüben, die an die Zuckerfabrik verkauft werden. Hier sind wir in der Gegend noch die einzigen, die diese Frucht anbauen, da wir hier in einer Grenzlage für den Rübenanbau liegen. Das bedeutet, wir können nicht auf jedem unserer Felder Zuckerrüben anbauen, da der Boden die Anforderungen, die die Rübe stellt, nicht überall erfüllt.

Außerdem haben wir noch einige Hektar Wald, das Holz daraus brauchen wir um unser Wohnhaus zu heizen, unser Wasser heiß zu machen und um ab und an etwas Bauholz für Betriebserweiterungen zu haben.

Wer mehr über unseren Betrieb, die Zucht von Fleckvieh und da im Besonderen die Zucht von genetisch Hornlosem Fleckvieh, sowie über den Ablauf und die Kreisläufe auf einem Milchviehbetrieb wissen möchte, kann mich gerne fragen und/oder unsere Seite Fleckviehzucht Fragner hier auf Facebook besuchen.

 

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Servus zusammen

Servus zusammen,

ich bin Gerhard Langreiter, Landwirtschaftsmeister aus Oberbayern und bewirtschafte gemeinsam mit meiner Mutter im Vollerwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb mit rund 30 Hektar Ackerbau.

Mein Einkommen erziele ich hauptsächlich im Betriebszweig Ferkelerzeugung....
In meinem Stall befinden sich 170 Zuchtsauen der Rasse Deutsche Landrasse, die teilweise mit Deutschem Edelschwein gekreuzt werden. Ich ziehe meine Jungsauen selber nach, die anderen Ferkel, die für die Mast gedacht sind, haben als Vater einen Pietrain-Eber und werden mit einem Gewicht von ca. 30 kg an zwei Mäster in der näheren Umgebung verkauft. Einer dieser Mäster schlachtet einen Teil der Mastschweine selber und vermarktet das Fleisch dann direkt.

Auf meinen Feldern wachsen Gerste, Weizen, Hafer und Körnermais, wobei hier alles in dem Schweinetrog landet. Das Dauergrünland weiden die Kalbinnen meines Nachbarn ab, oder es wird Pferdeheu gemacht.

Neben Photovoltaik auf den Dächern habe ich noch gut 7 ha erneuerbare Energie in meinem Wald, der meine große Leidenschaft ist und einen Teil des
Betriebseinkommens beisteuert. Im Altbestand steht dort nur Fichte und Kiefer, aber schon seit über 30 Jahren pflanzen wir nur noch Mischwald, das heißt neben Nadelholz wie Tanne, Fichte, Lärche und Douglasie auch Buchen, Eichen, Ahorn und viele weitere Exoten!

Gerne könnt ihr mich zu allen meinen Betriebszweigen befragen und gerne führe ich auch Gruppen durch meinen Betrieb.

Viele Grüße, Gerhard

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Julia Gillner - Landwirtin, mein Traumberuf!

 

 

 

Von klein auf wird man gefragt "Was willst du mal werden?"  

 

- für mich gab es nie etwas anderes mein Traum war Landwirtin werden. Von Kindesbeinen an war es das Größte für mich, meinem Opa bei allen Aufgaben helfen zu dürfen. So lernte ich Bulldog fahren, den Umgang mit Tieren und noch vieles mehr.

 

 Nach meinem Abitur startete ich das Studium der Landwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf und werde nächstes Jahr fertig. Auch während des Studiums arbeite ich auf "unserem" Betrieb, besonders die Milchkühe und Kälber haben es mir angetan.

 

 Kälber füttern, Melken etc. Gehören unteranderem zu meinen Aufgaben. Demnächst werde ich einen Besamungskurs machen, um meinen Freund bei der Eigenbestandsbesamung unterstützen zu können.

 

 

 

In einigen Jahren werden mein Freund und ich seinen elterlichen Betrieb übernehmen dürfen. Es wird bestimmt nicht einfach, aber gemeinsam und mit viel Liebe zur Landwirtschaft stemmen wir das Seite an Seite. Wir erfahren viel Unterstützung durch seine und meine Familie was mich sehr freut!

 

 

Julia Gillner

 

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Johannes Scharl - Ich arbeite dort, wo andere Urlaub machen

 

 

 

Hallo, ich bin Johannes Scharl.

 

 Ich möchte hier meinen Betrieb vorstellen.

 

 Zusammen mit meiner Familie bewirtschafte ich den Häringhof, den ich 2013 von meinem Vater übernommen habe. Dieser liegt bei Eichstätt im schönen Altmühltal. Ich arbeite dort, wo andere Urlaub machen.

 

 Schwerpunkt des Betriebes ist die Ferkelerzeugung. Das heißt, unsere 300 Zuchtsauen bekommen ihre Ferkel bei uns. Nach vier Wochen werden die Sauen abgesetzt und die Ferkel in einen eigenen Stall, der genau ihren Bedürfnissen entspricht, umgestallt.

 

 Wir verkaufen unsere Ferkel mit ca. 30 kg an 5 Mäster aus unserer Region. Überhaupt ist die Regionalität eines meiner Steckenpferde. Das Futter wird fast vollständig selbst erzeugt. Lediglich Sojaextraktionsschrot wird zugekauft. Auf unseren 90 ha wachsen Gerste, Silomais, Triticale, Weizen und versuchsweise Erbsen.

 

 Den Silomais benötigen wir für die hofeigene Biogasanlage mit 60 kW, die bereits seit 13 Jahren ihren Dienst tut. Diese wurde gebaut, um den hohen Wärmeenergiebedarf in der Ferkelerzeugung aus regenerativer Energie decken zu können. Seit 2001 mussten wir weder Gas noch Heizöl kaufen. Allerdings weiß ich jetzt nicht mehr so recht, wohin mit den Brennholz aus den 7 ha Wald, die wir auch noch bewirtschaften.

 

 Unsere Böden sind sehr flachgründig, wir sind also auch „steinreich“. Trockenheit wird schnell zur Herausforderung.

 

 Seit 2008 sind wir ein Ausbildungsbetrieb. Neben den Lehrlingen habe ich auch immer wieder BGJ (Berufsgrundschuljahr)- Schüler bei mir auf den Betrieb, hier wird der Praxisteil der Schulausbildung zum Landwirt durchgeführt.

 

 Den Ackerbau erledigen wir bis auf die Ernte durch Eigenmechanisierung. Die benötigten Maschinen wurde zusammen mit einem Berufskollegen angeschafft. Dadurch können wir auch die neuesten Entwicklungen nutzen. Durch GPS Technologie auf Pflanzenschutzspritze, Düngerstreuer und Maisssägerät bringen wir die Betriebsmittel gezielt aus und sparen so Pflanzenschutzmittel, Dünger und Saatgut.

 

 Mit Sorge betrachte ich die momentane Entfremdung der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Jeder Tierhalter hat ein höchstes Interesse, dass es seinen Tieren gut geht. Nur dann wird es auch dem Betrieb gut gehen.

 

 Gerne beantworte ich Ihre Fragen zu unserem Betrieb!

 

 Herzlichst Ihr Johannes Scharl

 

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I hoas Johannes Müller, i kimm aus Aufkircha und do bin i dahoam!

 

 

 

I hoas Johannes Müller, i kimm aus Aufkircha und do bin i dahoam! 

 

Im Alter von 24 Jahren fing ich von Null auf an einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen und habe mir meinen Traum vom eigenen Zuchtsauenstall erfüllt. Im Mai 2010 wurde der Stall fertig gestellt und die ersten Jungsauen dänischer Genetik kamen auf den Betrieb. Ein Moment der Erleichterung und Erfüllung.

 

2013 habe ich einen Eingliederungsstall für 50 Jungsauen und einen Aufzuchtstall mit 600 Ferkelplätze gebaut.

 

 Mir ist es ein großes Anliegen, die Verbraucher über die Landwirtschaft von heute aufzuklären und daran teilhaben zu lassen. Dies geschieht mit einer GoPro-Kamera. Schauen Sie sich die Videos auf meiner Homepage an, Sie werden staunen:

 

www.landwirtschaftsbetrieb-mueller.de

 

 Mein Highlight ist die Livecam im Abferkelstall.

 

 Ab 25.6. heißt es wieder Abferkeln: http://landwirtschaftsbetrieb-mueller.de/beispiel-seite-2/…/

 

 Ich freue mich über jeden Besucher auf meiner Homepage!

 

 Viele Grüße

 

Johannes Müller

 

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Freche Milch

 

 

 

Servus,

 

 mein Name ist Ruth-Maria Frech ich wohne ca. eine halbe Stunde südlich von München. Ich mache zur Zeit mein duales Studium Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan, und an verschiedenen Lehrbetrieben.

 

 Gerade bin ich am Betrieb meines Vaters als Lehrling angestellt, und diesen Hof möchte ich euch kurz vorstellen. 

 

Unser Schwerpunkt ist die Milchwirtschaft. Wir haben zur Zeit ca. 50 Kühe zu melken, und die dazugehörige eigene Nachzucht. Wir züchten aus Überzeugung die Rasse Fleckvieh. Diese haben neben einer guten Milchleistung auch einen guten Fleischansatz.

 

 Unsere Flächen bestehet in etwa 50:50 aus Mähweiden und Acker.

 

 Auf dem Acker bauen wir Mais und Getreide wie Gerste, Weizen und Triticale an.

 

 Außerdem bewirtschaften wir ca. 13ha Wald.

 

 

 

Seit einigen Wochen verkaufen wir auch Rohmilch ab Hof.

 

 Schaut doch mal bei uns in Irschenhausen vorbei :-)

 

 https://www.facebook.com/pages/Freche-Milch/129039867114657?fref=ts

 

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