Kay Heller

Hallo, ich bin Kay Heller!

Ich bewirtschafte mit meiner Freundin Katja einen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb im vorderen Odenwald.
Wir haben zwei Mädels - unsere Leni ist 5 und unsere Linda 2 Jahre alt.

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Unsere Hofstelle liegt außerhalb des Dorfes, da in den alten Hofstellen innerorts keine Tierhaltung nach heutigen Maßstäben zu gewährleisten ist.

Zusammen mit Wolfgang und Ingrid Walter, den Eltern von Katja, leben wir alle unter einem Dach in einem Mehrgenerationenhaus. Wie es bei uns auf den Höfen üblich ist, sind unsere „Rentner“ eine tatkräftige und liebenswerte Hilfe bei der täglichen Arbeit, sowohl im Stall, auf dem Feld als auch als Oma und Opa für unsere Töchter.

Auf unserem Hof haben wir 60 Milchkühe sowie die Jungviehaufzucht und Bullenmast.
Das bedeutet, alle bei uns geborenen Kälber werden auf unserem Hof aufgezogen. Unsere Milch geht an die Molkerei Hohenlohe.
Auf unseren Feldern erwirtschaften wir auf ca. 40 ha Grünland das Grundfutter für unsere Kühe.

Im Ackerbau werden neben Mais für die Kühe auch Wintergerste, Winterroggen, Winterweizen sowie Zuckerrüben angebaut. Was wir nicht für die Versorgung für unsere Tiere brauchen, geht an Getreidehändler in der Region. Um in unsere Fruchtfolge mehr Hackfrüchte zu haben, bauen wir seit einigen Jahren vermehrt Mais an und beliefern eine in der Nähe gelegene Biogasanlage. Dies ist für eine ausgeglichene Fruchtfolge sehr wichtig.

Wir sind ein Familienbetrieb und fest verwurzelt in der Region.

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Hof Seeger

Wir vom Hof Seeger betreiben eine eigene Schweinezucht. Das heißt wir haben Zuchtsauen und deren Ferkel werden von uns aufgezogen und gemästet.
Auf unseren Flächen bauen wir Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben an. Seit 2011 wird auch auch Mais für eine Biogasanlage angebaut. Diese Biogasanlage versorgt über ein Nahwärmenetz einen Teil unserer Ställe mit Wärme. Hauptsächlich werden die Ferkelnester im Abferkelstall sowie der Ferkelaufzuchtstall mit Wärme aus der Anlage versor...gt. Der Anschluss unserer Nachbarn im Dorf an das Nahwärmenetz ist in Planung. Das angebaute Getreide ist die Futtergrundlage für unsere Schweine. Gerade Gerste ist für den Fruchtwechsel wichtig, da es nicht jedes Jahr gelingt auf den gleichen Flächen Brotweizen für die menschliche Ernährung anzubauen. Als Dünger verwenden wir hauptsächlich unsere Schweinegülle und den Gärrest aus der Biogasanlage. Auf unseren Stalldächern produzieren wir Sonnenstrom und soweit möglich verbrauchen wir den Strom über Eigenverbrauchsanlagen direkt. Was mehr ist, wird ins öffentliche Netz geliefert. Wer Fragen hat, kann uns diese gerne hier stellen oder direkt mit uns einen Termin vereinbaren, dann gehen wir gemeinsam in den Stall.

 

http://www.hofseeger.de/

 

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Was macht ein Landwirt eigentlich im Winter?

Liebe Leser dieser Seite .

Es kam ja vor kurzer Zeit die Frage auf, was macht denn eigentlich ein Landwirt im Winter?
Füße hochlegen…? Urlaub…?Buchhaltung…?

Die Überlegungen zur Winterarbeit, oder besser gesagt: Was kann ein Landwirt im Winter noch zusätzlich Arbeiten, meist zum Wohle der Allgemeinheit, ist eine Frage, die sehr gut zu unseren oder besser gesagt in meinem Betrieb passt….

Ich darf mich an dieser Stelle erst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Christoph Landau, ich bin 26 Jahre alt, von Beruf bin ich Gartenbautechniker im Garten/Landschaftsbau sowie der Landschaftspflege. Zusammen mit meinem Vater, meiner Tante und einem Mitarbeiter bewirtschaften wir im Nebenerwerb, einen Milchvieh/Ackerbau/Kommunaldienstleistungsbetrieb mit 35 ha landwirtschaftlicher Betriebsfläche und 15 Milchkühen in 64521 Wallerstädten.
Unsere Lage in mitten des Rhein-Main Gebietes und die stetige Konkurrenz mit dem Gemüse und Sonderkulturenanbau sorgten dafür, dass es keinen Sinn machte, unseren Betrieb im Vollerwerb weiter zu führen. Daher suchten mein Vater und ich schon vor Jahren den Weg einer weiteren Beschäftigung außerhalb der reinen Landwirtschaft als weiteres, sicheres Standbein. Bei mir führte dieser Weg schon gleich dazu, dass ich nur eine Ausbildung im Bereich des Gartenbaues, der Baum und Landschaftspflege absolviert habe.

Ein Teil unserer Winterarbeit ist die Baumpflege und Fällung, sei es in Privatgärten oder entlang von Ort, Kreis oder Bundesstraßen. Hierzu setzen wir unter anderem auf eine Arbeitsbühne angebaut an unseren Frontladerschlepper. Egal ob steil, moorig oder unwegsam: Dank der Stollenbereifung und dem Allradantrieb können wir mit dem Schlepper so gut wie jeden Baum erreichen wo sonst alle anderen Unternehmen mit Lkws schon lange scheitern…
Das gilt auch für die ganzjährige Brachflächenpflege, ein weiteres Aufgabenfeld unserer kommunalen Dienstleistungen.
Unter diesen Bedingungen kapituliert jeder normale Rasenmäher sofort - wir aber noch lange nicht! Insgesamt Mulchen/Mähen wir jedes Jahr eine Gesamtfläche von gut 100 ha.
Bei der Feldrand und Straßenbegleitgrünpflege bieten wir unseren Kunden mittlerweile drei Verfahrensweisen an.

Von Zeit zu Zeit (ca. alle 10-15 Jahre) macht es Sinn, eine Hecke auf den Stock zurück zu schneiden. Das so genannte Heckenknicken. Damit verhindert man das Vergreisen also das Überaltern der Heckenpflanzen und fördert somit die Gesundheit und den Wiederaustrieb der Gehölze.
Natürlich übernehmen wir auch diese Arbeiten.
Für alle baumartigen Bestände bieten wir dann auch noch die Baumpflege mittels der Frontladerbühne an.

Und was machst du bei Schnee und Eis, werden wohl viele nun Fragen! Aber auch dafür habe ich eine Beschäftigung!
Den Winterdienst - aber keinen gewöhnlichen Winterdienst! Ich fahre für den Flughafen Frankfurt am Main im Winterdienst. Wir Landwirte sind zusammen mit gut 450 anderen Kollegen als Winterdienst Fahrer bei einer Zeitarbeitstochterfirma der Fraport AG beschäftigt.
Sobald es friert, schneit oder es überfrierenden Regen gibt, kommen wir zum Zug und legen mit dem reichhaltigen Fuhrpark des Flughafens los!

Aber nicht nur der Winterdienst, die Grünpflege und der Gehölzschnitt halten uns auf Trab! Es gilt auch noch gut 450.000Tonnen Zuckerrüben bis Mitte Januar in die Zuckerfabrik zu bringen. Dafür sind wir in der Erntekampagne, die gut 120 Tage dauert, zusammen mit insgesamt gut 190 weiteren Berufskollegen und LKW Fahrern von Mitte September bis Mitte Januar in Einsatz.
Dabei fahren wir Entfernungen von bis zu 100 Kilometern zu den Rübenmieten der Anbauer und durchqueren nebenbei drei Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern).

Daher bin auch, wenn es gerade mal nichts auf unseren Betrieb zu tun gibt und kein Schnee zu räumen ist, für eine Kommune in Festanstellung tätig. Momentan befassen wir uns hier mit der Neuanlage eines Rettungsweges entlang eines alten Kiessees. Neben dem Wegebau erledige ich dort alle anfallenden Arbeiten der kommunalen Unterhaltung und Grünpflege.
Normal arbeite ich hierbei nur mit den Maschinen meines Arbeitgebers. Allerdings setzen wir einen Teil unserer Spezialmaschinen (Heckenschere, Wiesenwalze, Seitenarmmulcher) bei Bedarf mit ein.

Aber auch die örtlichen Vereine und Gilden unterstützen wir unentgeltlich z.B. mit unserer Hilfe bei Arbeitseinsätzen.

Insgesamt komme ich mit meinen Vater, Tante und Mitarbeiter auf folgende Zahlen:
Wir Produzierten in 2014 gut 100 Tonnen Milch, 170 Tonnen Getreide und 600 Rundballen Heu, Stroh, Silage

Wir pflegten 20 km Straßenbegleitgrün, 120 Hektar Mulchfläche und 15 km Deiche

Dabei waren wir mit 1700 Schlepperstunden im Einsatz und erbrachten darüber hinaus noch 200 Stunden im Winterdienst und 350 Stunden im Rübentransport.

An dieser Stelle bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ich konnte Ihnen, liebe Leser, anhand meines Betriebs aufzeigen, was ein Landwirt im Winter noch so alles Arbeiten kann/muss.

Nun, fest steht: Mit Füße hochlegen verbringen wir Landwirte keineswegs die Winterzeit!

Also wenn Sie demnächst mal wieder mit dem Flugzeug verreisen, über eine Landstraße fahren oder im Sommer einen schönen Tag am Baggersee verbringen, denken Sie doch auch mal an die vielen Landwirte im Nebenerwerb, die dafür sorgen, dass Sie fliegen , die Landschaft genießen oder sicher am Badesee schwimmen können.

Ich empfehle mich an dieser Stelle mit den besten Wünschen,
Ihr Christoph Landau

 

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Angelina vom Sonnenhof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

ich bin Angelina und wollte mal unseren Sonnenhof vorstellen, auf dem ich arbeite.

Der Sonnenhof ist ein Milchviehbetrieb, der zur Diakonie gehört. Hier arbeiten behinderte Menschen.

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Wir haben zur Zeit 100 Kühe.

Da ich weder eine Ausbildung noch einen Schulabschluss habe und zu 80 % behindert und arbeitsunfähig bin, ist der Sonnenhof für mich die einzige Möglichkeit auf Arbeit.

Und ich möchte auch weiterhin auf dem Sonnenhof leben.

Wer gerne etwas mehr über unseren Sonnenhof erfahren möchte - hier sind zwei Links:

https://www.youtube.com/watch?v=wduSVXeq4UA

http://www.nrd-online.de/…/w…/betriebsstaetten/sonnenhof.php

Und hier ist noch ein Video von mir:
https://www.youtube.com/watch?v=xIAR9plwdRk

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Andrea Rahn-Farr aus Hessen

 

 

 

Hallo, mein Name ist Andrea Rahn-Farr.
Ich bin Landwirtin und bewirtschafte mit meiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Wir haben 325 Holsteinkühe und deren Nachzucht. Wir melken 225 unserer Kühe zweimal täglich, bei 60 Tieren übernimmt diese Arbeit ein Melkroboter.
Es fehlen noch 40 Kühe? Richtig, diese stehen ab etwa 8 Wochen bevor sie abkalben müssen trocken, d.h. sie werden nicht mehr gemolken.

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Wir bauen das Futter für unsere Tiere selber an. Sie bekommen Gras- und Maissilage. Unser Betrieb baut weiterhin Weizen Gerste und Raps an.
Wir haben eine Hof-Biogasanlage mit einer Holztrocknung und Wärmenutzung.

Hier können Sie sich einen Eindruck machen:
http://www.hessischerbauernverband.de/webcam

Sie haben Fragen zu unserem Betrieb? Fragen Sie mich...

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