Servus, mein Name ist Christian Senftl

Servus,

mein Name ist Christian Senftl. Ich bewirtschafte gemeinsam mit meinen Eltern einen Milchviehbetrieb in Egglkofen, Landkreis Mühldorf am Inn.

Auf unserem Betrieb halten wir circa 55 Milchkühe mit Nachzucht jeweils in einem Laufstall mit Liegeboxen, die Bullenkälber werden ebenfalls auf dem Betrieb bis zur Schlachtung gemästet.

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Wir bewirtschaften eine Fläche von circa 100 Hektar, wobei 18 Hektar Grünlandflächen sind.
Wir befinden uns im tertiären Hügelland, dass heißt wir haben hängige Flächen, welche aber allesamt mit Maschinen bewirtschaftet werden können.

Ehrenamtlich engagiert sich vor allem meine Mutter im BBV als Kreisbäuerin des Kreisverbandes Mühldorf. Zudem sitzt sie im Vorstand der Viehvermarktungsgenossenschaft.
Mein Vater ist MEG Ortsvertreter und war 18 Jahre Mitglied im Gemeinderat. Ich bin in verschiedenen Ortvereinen aktiv (Feuerwehr, Landjugend, Musikverein) und sitze seit 2 Jahren im Gemeinderat.
Außerdem darf ich die katholische Landjugendbewegung auf Landesebene im Agrarpolitikausschuss des BBV vertreten.

Als Nebenjob bin ich seit kurzem als Progroda (Hochzeitslader) unterwegs, falls jemand hierzu eine Erklärung braucht gerne fragen ;)

Auf unserem Hof leben auch noch meine Großeltern (86 und 90 Jahre) und unterstützen uns, wo sie nur können.

Hier noch ein Paar Bilder vom Hof und unserer Familie!

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Christian Loidl aus Oberbayern

Hallo, mein Name ist Christian Loidl und ich wohne im schönen Oberbayern.

Hier bewirtschafte ich mit meiner Familie und meinen Eltern einen Milchviehbetrieb. Bei uns leben 4 Generationen unter einem Dach, jedoch auf verschiedenen Etagen.
Wir sind mit 45 Kühen inklusive Nachzucht, sowie 38ha Fläche, ein für die Region durchschnittlicher Betrieb.

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Vor ein paar Jahren sind wir in unseren neuen Stall eingezogen. Der alte Stall wurde für die Nachzucht umgebaut. Der Melkstand und Warteraum fanden im ehemaligen Schweinestall Platz. Uns war es wichtig, die Altgebäude mit zu nutzen. Diese hätten sonst keine Verwendung mehr, und somit konnten wir auch Baukosten sparen.

Die Futterration für unsere Kühe besteht aus Grassilage, Maissilage, Heu, Stroh und Biertreber. In den Sommermonaten wird die Silage reduziert und durch täglich frisches Gras ergänzt.

Dazu kommt Kraftfutter aus Melasseschnitzel, Körnermais, Weizen, Rapsschrot und Protigrain.
Die Zuteilung des Kraftfutters erfolgt vollautomatisch über eine Abrufstation, an dieser jede Kuh exakt die Menge abholen kann, die ihr zusteht. Die tägliche Menge wird in Portionen über den Tag verteilt. Ein Computer speichert bei jeder Melkung die Milchmenge der einzelnen Tiere und errechnet dann anhand des Durchschnitts der letzten 7 Tage die täglich verfügbare Kraftfuttermenge individuell für jede Kuh.

Die weiblichen Kälber werden aufgezogen und für die Bestandsergänzung verwendet. Die männlichen Kälber werden mit etwa 8 Wochen an einen Mäster verkauft.

Auf unseren Äckern wird Silomais, Winterweizen und Rotklee gesät.
Das Grünland wird 5-6 mal gemäht, wobei in der Regel 2mal Heu gemacht wird und der Rest im Silo landet.

Die Arbeit erledigen wir größtenteils mit unserer eigenen Technik. Einige Maschinen sind in einer Gemeinschaft gekauft, einige werden ausgeliehen und bestimmte Arbeiten werden an Lohnunternehmer übergeben.

Zusätzlich bewirtschaften wir etwa 15ha Wald. Das daraus gewonnene Holz wird fast ausschließlich zu Brennholz verarbeitet. Einen kleinen Teil verheizen wir selbst - der Rest wird trocken, ofenfertig und frei Haus an jahrelange Stammkunden verkauft.

Außerdem betreiben wir eine kleine Gastwirtschaft am Hof. Hier treffen sich die Leute aus der Umgebung zum Stammtisch. Auch Familienfeiern sind hier gerne willkommen.
Jedes Jahr Ende Mai veranstalten wir ein Oldtimertreffen mit Bierzelt.
Insgesamt kommen jedoch etwa 85% der Einnahmen aus der Landwirtschaft.

Für die Zukunft wünsche ich mir wieder angemessene Preise für unsere Produkte, sowie wieder mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

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Wir sind die "Schlögel's"

Servus,

wir sind „Die Schlögels“ und dürfen heute unseren Betrieb bei @frag doch mal den Landwirt vorstellen. Mein Mann Michael und ich bewirtschaften einen Milchviehbetrieb mit 55 Milchkühen plus Nachzucht. Dieser umfasst 40 ha Grünland, 3 ha Mais und 11 ha Forstwirtschaft. Neben der Silage, die wir fünf Mal im Sommer ernten, wird der Mais auch als Futter für unsere Kühe verwendet.

Da wir im sogenannten Grünlandgürtel leben, dieser geht entlang der Alpen vom Oberallgäu bis Berchtesgaden, sind wir mit reichlich Niederschlag gesegnet. Dies hat natürlich seine Vorteile, aber auch den Nachteil, dass, bis auf etwas Maisanbau zum Verfüttern, keine andere Bewirtschaftung der Flächen außer Grünland möglich ist. Einige unserer Flächen können nicht mit Maschinen bewirtschaftet werden. Auf diese Flächen kommen im Sommer unsere Kälber ab 6 Monaten, alle Rinder und unsere trockenstehenden Kühe. Trockenstehend bedeutet, dass Kühe ab 6 Wochen vor dem Kalbetermin nicht mehr gemolken werden. Die Stall- und Erntearbeiten erledigen wir gemeinsam und unsere Kinder unterstützen uns bei Arbeitsspitzen auch tatkräftig.

Für die Forstwirtschaft ist hauptsächlich mein Mann zuständig. Zwar findet die Hauptarbeit meist im Winter statt, doch durch den vermehrten Borkenkäferflug in unserer Region waren in den letzten Wochen auch hier einige Arbeiten notwendig.

Vor 23 Jahren habe ich, als „eine, die nicht aus der Landwirtschaft“ kommt, in den Betrieb, der übrigens seit 1492 immer im gleichen Familienbesitz ist, eingeheiratet. Übrigens – darauf ist mein Mann echt stolz; also auf die über 500 Jahre, nicht auf meine Einheirat 😉! Für mich war es damals eine gewaltige Umstellung! Nicht die Arbeit an sich, sondern das „Angehängt sein“, was ein Betrieb mit Tierhaltung mit sich bringt. Kühe kennen nun mal keinen Feiertag. Jedoch schätze ich die Vorteile der Selbstständigkeit dafür umso mehr.

Zwischen den Geburten unserer drei Kinder habe ich die Ausbildung zur Hauswirtschafterin und die Fortbildung zur Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft absolviert. Daher war es mir möglich, ein weiteres Standbein für unseren Betrieb aufzubauen. Neben meiner Arbeit auf dem Hof und den zahlreichen Aufgaben meines Ehrenamtes als Kreisbäuerin, bin ich inzwischen auch noch freiberuflich tätig und erstelle mit zwei Mitstreiterinnen Kochbücher. Inzwischen gibt es schon eine ganze Serie von uns: „Alle lieben ...“, die der dlv vertreibt und wir sind schon ein wenig stolz auf über 100.000 verkaufte Bücher.

Damit es uns nicht langweilig wird, haben wir Anfang letzten Jahres eine eigene Firma – @Die Hauswirtschafterei – gegründet und bringen nun auch Bücher im Eigenverlag heraus. Während der Gründung wurden wir noch ständig angesprochen: „Mensch, ihr müsst doch auch Catering machen.“ Gesagt, getan, eine Wohnung zu einem Firmensitz samt Küche umgebaut und – es läuft!.
Unsere Buffets und Rezepte mit ausschließlich regionalen Produkten kommen sehr gut an. So sind wir auch am heutigen Samstag beim ZLF beim Stand von „Qualität vom Hof“.

Nebenbei schreibe ich noch für eine Zeitschrift Hüttenberichte, was für meinen Mann und mich als leidenschaftliche Wanderer ein Traum ist. Wenn es am Sonntag arbeits- und wettermäßig möglich ist, dann machen wir uns auf den Weg in die Berge und testen Hütten. Es hat schon seine Vorteile, wenn man im Grünlandgebiet ganz nah an den Bergen wohnt!

Schaut doch gerne mal hier vorbei:

www.diehauswirtschafterei.de

 

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Tobias Volkert

Hallo, mein Name ist Tobias Volkert. Meine Familie und ich bewirtschaften einen Betrieb mit 85 ha Felder und Wiesen, 24 ha Wald und 130 Wiederkäuern.

Auf unseren bewirtschafteten Flächen bauen wir jeweils zu einem Drittel Mais, Getreide und Gras / Luzerne an.

Wir halten 60 Fleckviehmilchkühe und deren Nachzucht. Unsere Tiere sind in einem Außenklimastall ohne Seitenwände.

Die nicht für die Kälber benötigte Milch liefern wir über eine Erzeugergemeinschaft an die Molkerei nach Windsbach. Dort wird aus unseren jährlichen 500.000 l Käse hergestellt.

Wir füttern unsere Kühe ohne Soja, als Eiweißkomponente bekommen sie stattdessen Rapsextraktionsschrot, Getreide- und Maisschlempe (Nebenprodukte der Bioethanolherstellung) und eigene heißluftgetrocknete Luzerne. 

Unser Zuchtschwerpunkt liegt auf natürliche Hornlosigkeit. Wie das geht? Fragen Sie mich!

Gerne dürfen Sie uns auf unserer Facebook Seite besuchen und sich einen virtuellen Eindruck von unserem Betrieb machen:

https://www.facebook.com/Milchviehbetrieb?fref=ts

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Milchviehbetrieb Boltes

 

 

 

 

Ich bin Maren Boltes und komme aus Oldenburg/Niedersachsen.

Wir bewirtschaften einen reinen Milchviehbetrieb mit 120 Milchkühen und der weiblichen Nachzucht.

Der Betrieb ist ein reiner Familienbetrieb, meine Eltern meine Schwester und ich kümmern uns Tag für Tag darum, dass unsere Tiere gesund und munter durchs Leben gehen.

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Unser Betrieb liegt sehr stadtnah, und deswegen beschäftigen wir uns ein wenig damit, den Menschen, die an unserem Stall vorbeikommen, zu erklären, was da bei uns eigentlich so passiert.

Besucht gerne unser Facebook Seite:
https://www.facebook.com/BetriebBoltes?fref=ts

 

Oder unsere Homepage: www.milchviehbetrieb-boltes.de

 

 

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