Familie Ostendorf aus dem Münsterland - macht auch mal Urlaub

Hallo, wir sind die Familie Ostendorf aus dem Münsterland.

Nur wir sind zur Zeit nicht da, wir machen Urlaub an der Nordsee.
Ja, richtig gehört, wir als Landwirte machen auch Urlaub! ;-)
Jedoch müssen wir uns das wohl überlegt einrichten. Denn unsere Tiere auf dem Hof (bei uns sind das unsere Sauen & Ferkel) müssen ja jederzeit mit Futter, Wasser und Wärme versorgt werden. Und das wichtigste, wir müssen sie jeden Tag gut beobachten, ob es denn auch allen gut geht. Und das ka...nn keine Maschine übernehmen.

In der Zeit, in der wir im Urlaub sind, übernehmen Oma & Opa das, denn die sind zu Hause geblieben.

Wie Ihr seht, wir sind ein Familienbetrieb, wie viele andere in Deutschland auch.
Familienbetriebe sind super flexibel und leistungsstark, weil alle sich für die eigene Sache (Familie - Hof - Tiere - Acker) ins Zeug legen.
Und aus alle dem entstehen dann unsere Lebensmittel, die Ihr täglich im Supermarkt kaufen könnt.

Also, wünscht uns noch einen schönen Urlaub! Ab Mittwoch sind wir wieder für Euch im Stall und auf dem Acker:
Dann werden wieder viele kleine Ferkel bei uns geboren. Der Mais muss geerntet werden, der Weizen gesät werden, damit es nächstes Jahr wieder etwas zu ernten gibt.
Ihr seht, es gibt eine Menge zu tun, doch als Familie packen wir das gut.
Uns hilft bei all dem noch ein fest Angestellter, der allerdings auch mal Wochenende und Urlaub hat. Und dann sind wir wieder als Familie gefragt, damit die Tiere gut versorgt sind.

Und wenn auf den Feldern wieder Ruhe eingekehrt ist, fahren Oma & Opa in den Urlaub - gleiches Recht für alle!

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Kathrin Naumann & die GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH

Mein Name ist Kathrin Naumann. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und arbeite als Geschäftsführerin eines landwirtschaftlichen Unternehmens im Landkreis Rostock. „In der Region für die Region“, so verstehen wir unser Wirken als landwirtschaftlicher Betrieb, der durch seine wirtschaftliche Tätigkeit dazu beiträgt, dass unsere ländliche Gegend lebens- und liebenswert bleibt. Wir, das ist die GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH. Die GmbH ist 1991 aus einer damaligen LPG Tierproduktion hervorgegangen. Die Umbildung der LPG in die GmbH wurde auf Grundlage des Landwirtschaftsanpassungsgesetzes vorgenommen. Eine Prämisse während des Umbildungsprozesses war es, dass alle damaligen LPG Mitglieder Gesellschafter des neuzugründenden Unternehmens werden konnten.

Heute arbeiten in unserem landwirtschaftlichen Betrieb 40 Mitarbeiter Leute und derzeit bilden wir 5 Jugendliche zum Landwirt bzw. Tierwirt aus. In der Unternehmensführung sind momentan 2 Geschäftsführer, mein Vater und ich, tätig. Mein Vater ist hier seit 1979 Betriebsleiter und auch viele unserer Bereichsleiter und Kollegen können auf eine lange bis sehr lange Betriebszugehörigkeit zurückblicken.

In Mecklenburg existieren noch ca. 4730 landwirtschaftliche Betriebe von denen ca. 14% als Gemischtbetrieb wie wir arbeiten. In unserem Unternehmen gibt es vier Betriebszweige. Auf ca. 1100 ha betreiben wir Ackerbau. In einer mehrjährigen Fruchtfolge bauen wir vor allem Raps, Weizen, Gerste, Mais und Ackergras an. Daneben finden sich aber auch Roggen, Triticale sowie Erbsen und Luzerne als einheimische Eiweißträger auf unseren Feldern. Auf diesen wird, ganz im Sinne einer Kreislaufwirtschaft, die im Betrieb anfallende Rinder- und Schweinegülle als wichtiger wirtschaftseigener Dünger eingesetzt.

Im Bereich der Rinderhaltung betreuen wir 450 Milchkühe, sowie Kälber und Jungrinder zur Nachzucht. Gefüttert werden hier vor allem Gras- und Maissilage sowie Getreide und Erbsen aus eigenem Anbau. Rundherum gute Bedingungen für die Erzeugung von bester Milch, welche auch in Mecklenburg-Vorpommern verbleibt: Wir beliefern die Ostseemolkerei Rücker in Wismar, die dann Käsespezialitäten aus unserer Milch herstellt. Für die Aufzucht unserer Jungtiere konnten wir 2011 einen neuen Aussenklimastall mit Tiefliegeboxen in Betrieb nehmen. In diesem sind die Jungtiere im Herbst und Winter untergebracht, im Frühjahr und Sommer haben sie Weidegang.

Neben den Rindern halten wir auch Schweine. Wir betreuen 450 Zuchtsauen und abgestimmt auf diesen Bestand haben wir einen 3000-er Maststall. Einen (leider zu) kleinen Teil unserer Schweine können wir lokal über eine Landfleischerei vermarkten.

Als weiterer Betriebszweig kommen die regenerativen Energien hinzu: Eine kleine, auf die Tierhaltung abgestimmte, Biogasanlage und etwas Solarstromproduktion gehören dazu.

Wir bemühen uns im Sinne der Kreislaufwirtschaft möglichst viele Futtermittel selbst zu erzeugen, sowie die Reproduktion und Aufzucht der Tiere im eigenen Bestand zu gewährleisten. Unsere Grobfuttermittel für die Kühe erzeugen wir zu 100% im Betrieb, darüber hinaus werden ca. 50% der Getreide- und 100% der Erbsenernte zur Fütterung unserer Rinder und Schweine eingesetzt. Unsere Biogasanlage wird lediglich mit Gülle betrieben und die Abwärme zur Beheizung des Schweinemaststalles genutzt.

Als regional verankerter Betrieb sind wir natürlich auch Ausbildungsbetrieb für die Berufe Landwirt, Tierwirt Rind und Schwein sowie Landwerker. So möchten wir jungen Menschen eine Perspektive in Mecklenburg bieten und dazu beitragen, dass sie ihre Zukunft vor der Haustür finden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur gehört zu den Grundsätzen unserer tgl. Arbeit, denn auch zukünftig möchten wir ein verlässlicher Ausbildungsbetrieb, Arbeitgeber und Wirtschaftspartner in unserer Region sein

 

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Hof Seeger

Wir vom Hof Seeger betreiben eine eigene Schweinezucht. Das heißt wir haben Zuchtsauen und deren Ferkel werden von uns aufgezogen und gemästet.
Auf unseren Flächen bauen wir Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben an. Seit 2011 wird auch auch Mais für eine Biogasanlage angebaut. Diese Biogasanlage versorgt über ein Nahwärmenetz einen Teil unserer Ställe mit Wärme. Hauptsächlich werden die Ferkelnester im Abferkelstall sowie der Ferkelaufzuchtstall mit Wärme aus der Anlage versor...gt. Der Anschluss unserer Nachbarn im Dorf an das Nahwärmenetz ist in Planung. Das angebaute Getreide ist die Futtergrundlage für unsere Schweine. Gerade Gerste ist für den Fruchtwechsel wichtig, da es nicht jedes Jahr gelingt auf den gleichen Flächen Brotweizen für die menschliche Ernährung anzubauen. Als Dünger verwenden wir hauptsächlich unsere Schweinegülle und den Gärrest aus der Biogasanlage. Auf unseren Stalldächern produzieren wir Sonnenstrom und soweit möglich verbrauchen wir den Strom über Eigenverbrauchsanlagen direkt. Was mehr ist, wird ins öffentliche Netz geliefert. Wer Fragen hat, kann uns diese gerne hier stellen oder direkt mit uns einen Termin vereinbaren, dann gehen wir gemeinsam in den Stall.

 

http://www.hofseeger.de/

 

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Bauer "Holti"

Mein Name ist Marcus Holtkötter unsere Familie betreibt schon seit über 10 Generationen Landwirtschaft auf unserer Hofstelle im schönen Münsterland.
Wir halten rund 300 Sauen im Geschlossenen System. Das bedeutet, daß unsere Ferkel auch bei uns aufgezogen und gemästet werden. Die Mastschweine gehen dann an einen regionalen Schlachthof.
Die Futtergrundlage für unsere Schweine produzieren wir selbst auf unseren Ackerflächen. Neben Gerste, Weizen und Mais für die Schweine bauen wir auch noch Raps an, der an eine Ölmühle verkauft wird.
Als weiteres Standbein hat sich ein Agrarhandel etabliert. Der sich hauptsächlich mit dem Handeln und Bergen von Stroh beschäftigt. Gerne zeigen wir unsere Arbeit und beantworten alle Fragen rund um die Landwirtschaft. Ihr findet unseren Betrieb auch im Internet, bei Facebook ( https://www.facebook.com/pages/Holtk%C3%B6tter-Agrar/204110873013798 ) oder bei Twitter unter @BauerHolti.

http://www.holtkoetter-agrar.de/

 

 

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Einmal Kuschel- und Knabber-Runde - Schweine sind die besten

 

Hallo, ich bin Hedi und mache eine landwirtschaftliche Ausbildung. Ich habe mich auf die Schwerpunkte Sauenhaltung und Ackerbau festgelegt.

Im 2ten Lehrjahr betreute ich 600 Sauen inkl. Ferkelaufzucht....
Jetzt betreue ich im 3ten Lehrjahr nur 150 Sauen, dafür jedoch im geschlossenen System, d.h. inkl. Ferkelaufzucht und Mast.

Ich kann zu Recht sagen, den Tieren geht’s prächtig.
Zusätzlich pflege ich den Kontakt zu anderen Schweinehaltern. So ein Austausch ist echt super, wenn einmal etwas nicht klappt.

Und ich würde den Beruf für nichts auf der Welt aufgeben.

 

Wenn Ihr Fragen zur Ausbildung Landwirt oder Tierwirt habt, schießt mal los…

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